HEAVEN #597 Eine offene Einladung
EINE OFFENE EINLADUNG
Das Dargebot, das du Mir gibst, bist du selbst. Was anderes zählt bei Mir als du? Und was hast du deines Erachtens Mir zu geben, was von irgendeinem Wert ist, außer dich selbst? Meinst du, Ich bitte dich um deine Versprechen, oder um Buße, um einen Gegenstand oder um einen Tribut, den du deinem Dafürhalten nach Mir gegenüber auszubringen habest? Du bist es, worum Ich bitte. Es bist du, der für Mich von Belang ist.
Als Ich dafür gehalten wurde, dass Ich um Abrahams Sohn bitte, so bat Ich Abraham, sich vor Mir am Altar niederzulegen. Ich bat ihn, Mir seine Gedanken, die Frucht seiner Gedanken, seine geliebten Gedanken zu geben. Ich bat ihn, Mir sich selbst zu geben, sodass er die Entgegennahme Meiner Segnung erkennen würde.
Alleine der Mensch denkt, dass etwas, was er Mir gibt, ein Opfer darstelle. Was du Mir darbietest, ist Mein Geschenk an dich. Was du Mir darbietest, gibst du nicht auf. Du fügst zu ihm hinzu. Du machst es zu einem Gedenken. Du machst es heilig.
Du hast Mir nichts zu opfern, und Ich erbitte nichts von dir, außer dass du die Wahrheit Unseres Einsseins erkennst.
In der Erzählung von Abraham und Isaak bemerkt Abraham, dass Ich ihn bat, einen Segen entgegenzunehmen, nicht, ein Opfer darzubringen. Es war seine Einsicht, die Isaak rettete.
Zuguterletzt wendet ihr alle all eure Kinder zu Mir. Sie sind bereits Mein. Ihr anerkennt und bekräftigt die Wahrheit dessen. So wie ihr Mein seid, so sind es eure Kinder.
Was könnt ihr Mir anbieten, was Ich nicht bereits habe?
Ich gebe euch die Wahl statt, euch symbolisch Mir auszuliefern. Dieses Symbol ist für euch wichtig. Es ist euer Startplatz. Von dem Gewahrsein her nehmt ihr euren Anfang. Ihr beginnt, wo ihr weggelassen habt.
Selbstverständlich, Wir sind eine Fortführung. Wir sind viele Meilen miteinander gereist.
Deine Rückkehr zu Mir ist einzig im Gewahrsein.
Ich bin immerzu präsent. Ich bin omnipräsent und alles das. Und nicht anders du, einzig deine Augen schauen nach irgendwohin weg. Eine Zeitlang hast du dich nicht scharf gestellt. Jetzt kehren deine Augen zu Mir zurück. Du legst nun deinen Arm in den Meinen. Jetzt leistest du Mir Gesellschaft.
Das ist ein kleiner Wandel in der Richtung deiner Gedanken, denn, hast du nicht auf Mich gewartet? Hast du nicht etwas von Mir gewünscht, bevor du mit Mir entlanggehen würdest? Vielleicht hast du auf ein Signal von Mir gewartet, vielleicht auf eine goldumrandete Einladung. Die ganze Zeit habe Ich auf dich gewartet. Ich habe dich nie aus Meinem Blick gelassen. Aber Ich war außerhalb der deinen.
Lasst Uns einander wieder zusammenführen zu der Wahrheit Unseres Einsseins. Wir gehen Hand in Hand. Die Würdigung, die du Mir erteilst, ist bloß ein Zunicken dazu, was bereits ist.
Mache sodann dein Leben zu einer Hommage an Mich. Mache dein Leben zu einem Dargebot. Lege dein Leben auf einen Altar vor Mir. Das meint es – vor Mir hinknien.
Sobald du dich Mir gibst, bereicherst du dich selbst. Du entfachst Unsere Verbundenheit aufs Neue. Du bestätigst deine Nähe zur Quelle des Allen. Das ist dein Tribut an Mich. Du sagst: „Gott, ich bin hier. Hier bin ich.“ Darauf habe Ich gewartet, auf deine gesegnete Präsenz vor Mir. Ich habe zu dir gesagt: „Ich bin hier.“ Jetzt sagst du es zurück.
Was für ein Kleines ist es doch, dich selbst vor Mir zu präsentieren! Das ist ein Hervortreten zu dem, wo du bereits bist. Das ist dir selbst Gesellschaft leisten. Alles, was du zu tun hast, ist, dich vor Mich hin zu stellen, und dann erkennst du, Ich bin dein, und du wirst zu der Kenntnis gelangen, dass Ich nie etwas anderes war als dein.
Ich bin das Geschenk, das Ich dir gebe. Öffne es nun.

