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HEAVEN #1838 Der Geist vergisst

DER GEIST VERGISST

Wie fühlt es sich an, wenn du dich nahe bei Mir fühlst? Wenn du dich manchmal weit weg von Mir fühlst, muss es einige Zeiten geben, wann du dich näher fühlst. So wie jetzt, wie können Wir, du und Ich, doch miteinander reden, und wie können Wir doch stille sein.

Welches Gefühl hast du, während du Mein Licht auf dir spürst? Welches Gefühl hast du, während du dir gewahr bist, dass du in Meinem Licht gehst? Welches Gefühl hast du, während du Meine Liebe empfindest? Welches Gefühl hast du, während du deine Liebe für Mich empfindest?

Wir haben eine besondere Liebe, du und Ich. Ich bin dein Vater, und Mir liegt dein Wohlergehen am Herzen. Es ist Meine Natur, Freude auf dir aufzuhäufen und dich lächeln zu sehen. Möchtest du heute für Mich lächeln?

Ich liebe dich, ob du nun lächelst oder weinst, weil Ich selbstverständlich über das Lachen und über die Tränen hinaus sehe. Wie nahe sind sich deine Tränen und dein Lachen. Manchmal sind sie nicht zu unterscheiden. Jedenfalls ist es natürlich dein Licht, was in dem Meinen verschmolzen ist, welches Meine Aufmerksamkeit auf sich zieht. Unser goldenes Licht weint deine Tränen. Die Wärme Unserer Herzen trocknet sie auf. Liebe wäscht sie alle zusammen ab.

Es ist der Körper, der weint, Geliebte. Euer Geist hat dem Körper gesagt, dass eine Ursache für Tränen vorliege. Euer Geist war unfähig, euch etwas anderes zu sagen, euer armseliger verleiteter Geist. Er denkt, es gebe zeitweilige Gelegenheiten für Freude, jene aber sind bloß für manchmal, nicht für immer. Euer Geist kann es einfach nicht durch seinen Kopf bekommen, dass Liebe immerzu ist, und dass Liebe nicht von der Freude getrennt zu werden vermag.

Der Geist glaubt an beides, oder er glaubt an die Freude, an die Freude bloß in einem begrenzten Ausmaß, weil er sich selbst getäuscht hat und demnach glaubt, dass bei allem, was existiert, das Gegenteil ebenfalls existiert. Er ist davon überzeugt, und er hat dich, diesen Bewohner eines Körpers auf der Erde, dazu überredet. Der Geist vergisst, dass es ihm obliegt, dir zu Diensten zu sein, dir beizustehen, und nicht dich auf falsche Spuren zu führen. Die Logik vermag dich nur so und so weit zu bringen. Sie kann dich nicht weit genug nehmen. Sie hat dich nicht auf grüne Weiden gebracht.

Der Geist ist für etliche Dinge sehr gut, für andere aber nicht. Das Herz, was heruntergespielt wurde, übertrifft den Geist bei weitem. Das Herz umfängt, unterdessen der Geist auseinander klaubt. Der Geist weiß nicht, wie die Einheit entgegenzunehmen ist, unterdessen die Einheit das darstellt, worum das Herz weiß. Und doch wird dem Geist mehr zugehört als dem Herzen, und es ist das Herz, was die Wahrheit spricht. Das glückliche Herz spricht die Wahrheit, das Herz, was noch nicht durch den überzeugen wollenden Geist überredet worden ist.

Ich spreche zu deinem Herzen, das verstehst du. Neben deinem Herzen ist dein Geist etwas Geringfügiges. Und doch versuche Ich, deinen Geist zu besänftigen. Er braucht viel Besänftigung. Er ist in so viele Richtungen auf einmal losgegangen, im Bemühen, disparate Fakten ausfindig zu machen. Und sobald er den Dingen gewachsen ist, legt er die Gemeinsamkeit weg, wie man ein Paar Socken in eine Schublade weglegt, interessant, schön, jetzt aber nicht mehr von weiterem Interesse. Der Geist scheint mehr an dem interessiert zu sein, was nicht zusammenpasst.

Das aber ist im Wandel begriffen, Geliebte. Euer Geist ist dabei, eurem Herzen zu folgen. Er ist dabei, mehr an der Einheit interessiert zu sein. Er wird wie ein Geistlicher werden, der Hochzeiten durchführt. Er wird weniger wie Sherlock Holmes mit einem Mikroskop sein. Er wird mehr wie eine unparteiische Kamera werden. Er wird mehr Bilder aufnehmen, die Liebe zeigen, und das wird keine Überraschung darstellen. Liebe spielt die Hauptrolle, und der Geist wird das wissen und wird sich dementsprechend verneigen.