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HEAVEN #589 Die Welt wartet

DIE WELT WARTET

In jedes Leben muss ein kleines Licht fallen. Das ist der Beginn deines neuen Denkens. Denke dies anstelle des alten Gedankens, dass ein wenig Regen fallen müsse.

Bald wirst du erfassen, dass eine große Menge Licht hereinfallen wird. Du wirst mit schimmerndem Licht bombardiert und Stufe um Stufe damit überströmt werden. Zur Zeit siehst du nur ein Glimmen. Du siehst nur ein Glimmen, weil deine Augen verdunkelt sind. Du hast eine Sonnenbrille getragen, die deinen Blick einfärbt. Du wusstest nicht, dass du sie dann abnehmen kannst und dass du schlicht anders sehen wirst, indem du die Linsen wechselst, durch die du blickst. Du bist der Seh-er.

Wenn du etwas neuartig siehst, sagst du, ein Licht sei dir aufgegangen. Beginnst du jetzt zu sehen, dass das Licht, das aufleuchtet, dasjenige inwendig in dir ist? Du verströmst es. Du bist der Verströmer des Lichts, das du siehst. Halte dein Licht höher, sodass alle sehen können. Sodass du sehen kannst.

Die Welt wartet auf dein Licht. Strahle es aus.

Du hast dein ganzes Leben darauf gewartet.

Du hast dich nach mehr Licht gesehnt, und du hast auf es gewartet, dass es irgendwo von außenher kommt.

Niemand hat mehr Licht als du. Es mag sein, Andere scheinen mehr, aber sie halten nicht mehr inne. Es mag sein, sie legen mehr Licht als du offen, aber sie haben nicht mehr zu enthüllen als du.

Ich spielte mit Meinen Kindern nicht Lieblinge. Ich gab niemandem mehr Licht, als Ich dir gab. Ebendas glaubst du nicht. Du glaubst, du habest zu wenig heraus bekommen. Vieles deiner widerständigen Haltung kommt demnach von deinem Glauben, dass dir nicht alles gegeben wurde, was dir hätte gegeben werden sollen. Du hast geglaubt, etwas sei dir versagt worden. Du schaust dich um, und du siehst, dir ist etwas versagt worden.

Du hast dich selbst verleugnet. Du hast nicht alles, was du bist, in dein Gewahrsein hinein gelassen. Du hast dich vor dir selbst zurückgehalten. Du bist dir selbst gegenüber mickrig. Und diese Mickrigkeit entleert und dämpft dich.

Die Hindernisse, die du vor dir siehst, liegen inwendig in dir. Das Licht, das du vor dir siehst, liegt gleichfalls in dir. Es gibt nichts, was nicht inwendig in dir liegt. Dort ist alles.

Dein Leben ist eben das – wie du es siehst. Dein Blick auf die Welt ist genau das – dein Blick. Was dir widerfährt, ist nicht dein Leben. Was geschieht, ist eine winzige Portion deines Lebens. Du wirst wohl nicht alle deine Gegebenheiten willentlich wählen, aber du machst sie zu dem, was du willst. Du bist nicht festgefahren. Wenn du denkst, du seist es, hast du dich selbst festgeklebt. Lasse los.

Sei der Betrachter deines Lebens und nicht der Zurückhalter. Enthalte dich der Abstinenz der Freude. Vervielfältige sie stattdessen.

Wo hast du die Vorstellung herbekommen, dass dein Los im Leben das Unglücklichsein sei? Wann hast du damit begonnen zu glauben, dass Unglücklichsein ein Teil und eine Parzelle des Lebens, ja gar das Standbein darstelle? Weswegen hast du festgelegt, dass das Menschliche Leben eine Art Strafe sei, und dass du für das Leben Beiträge zu zahlen habest? Wie kommt es, dass du meintest, du seist ohne jedwedes Sagen in der Angelegenheit auf die Erde geworfen worden, und dass dir keine Atempause, keine Möglichkeit eines Ehrenworts gegeben sei, solange wie du auf der Erde bleibst, dass dir keine mögliche Umwandlung des Urteils zuhanden sei?

Du bist nicht gefangen gesetzt. Du übersteigst weit jedwede Grenzen um dich herum. Du übersteigst deine Körperform.

Alle Hemmnisse, alle Begrenzungen sind menschen-ersonnen. Der Mensch hat dich nicht gemacht. Ich tat das. Es gab für Mich keine Hemmnisse, und es gibt für dich keine, für dich, den Ich machte. Du bist Gott-gemacht, nicht menschen-gemacht. Du wurdest in Meinem Bilde gemacht, was ein anderer Ausdruck ist dafür: Du wurdest in Meinem Lichte gemacht. Infolgedessen bist du Mein grenzenloses Licht. Eben jetzt bist du das.