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HEAVEN #562 Das eine schöne Seinswesen des Lichts

DAS EINE SCHÖNE SEINSWESEN DES LICHTS

Warte nicht auf den Schmerz, dass er dir Gedanken an Mich einfährt. Du brauchst keinen Schmerz. Ich bin es, was du brauchst. Ich bin alles, was du brauchst, denn wenn du Mich hast, hast du alles. Du wirst wohl nicht die ganze Zeit all dein weltliches Trachten zueigen haben, aber von Mir hast du alles. Mich haben ist wissen, dass du Mein Licht teilst, und dass es für dich ist. Wahrhaftig, sobald du Mich kennst, und sobald du weißt, dass du in Meinem Licht bist, gibt es nicht viel anderes, was du erstrebst. Sobald du Mich findest, hast du wirklich etwas gefunden, um das du dich kümmerst und dessen du nie müde wirst. Das ist dann, wenn du auf die Knie gehst, nicht zum Gebet, sondern in Dankbarkeit für deinen Anteil im Königreich.

Dankbarkeit macht dich nicht schwach. Sie macht dich stark. Es braucht Stärke, dich auf die Knie zu bekommen. Es braucht Stärke, sich zu ergeben. Ja, es ist Stärke, der du dich ergibst. Ergeben ist, wie du all den Reichtum des Bewusstseins, den Ich dir gegeben habe, einsammelst. Ergeben ist, wenn du sagst, so, wie Ich es tue: 'Ich BIN'. Wir intonieren zusammen.

Was anderes würdest du tun als auf deine Knie fallen, sobald du einen großen Schatz vor dir gefunden hättest? Wenn du ein Edelsteinkästchen gefunden hättest, würdest du dich hinknien, um es zu öffnen. Du würdest nicht daran denken, du habest dich zu dem Schatz hinunterzubeugen. Du würdest dich bücken, um ihn zu öffnen.

Und so beugst du dich zu Mir, damit du Mich erreichen kannst.

Das Beugen, von dem Ich rede, ist selbstverständlich metaphorisch. Du erhebst dich zu Meiner Höhe. Du stehst größer da als je zuvor, auch mit gebeugten Knien, denn Ich strecke dich gerade. Bejahe deine Herrlichkeit.

Du denkst, Ich übertreibe, denn du erfasst nicht, wie ein bloßer Sterblicher wie du auf der Erde herrlich sein kann. Du denkst, Ich müsse verrückt sein, wenn Ich sage, du seist herrlich, Ich müsse gar noch verrückter sein, das zu glauben. Indes, Meine Geliebten, wenn ihr alles habt, was Ich euch übermache, was sonst könnt ihr dann sein außer herrlich? Seid ihr nicht Mein einzigartiger Schatz auf Erden?

Ich sehe jeden einzelnen Meiner Schätze an. Ich lasse Meine Finger durch jeden Edelstein gleiten. Ich bin von ihnen entzückt. Ich nehme jeden Tag jeden hoch, und nicht einen finde Ich fehlerhaft – dass ihm etwas abgeht, meine Ich. Ich stelle sehr wohl fest, dass ihr etwas wollt, aber ihr glaubt nicht so recht, dass Ich es bin, den ihr wollt.

Ein Part von euch denkt: „Was ist an Gott überhaupt Gutes? Was kann Er tun? Es stimmt, Er schuf die Existenz, doch was hat Er denn danach getan? Er ruhte, und Ich entsinne Mich nicht, dass es geschrieben steht, Er sei wieder aufgestanden. Wo war Er? Wieso hat Er nicht all die Dinge getan, die ich Ihn gerne hätte tun sehen mögen?“

Ich allerdings war vor euch. Die ganze Zeit habe Ich für euch den Weg geebnet. Heilig ist Mein Name, und schön bist du, gemacht in Meinem Bilde, nach Mir bezeichnet. Ich fasste euch ins Bild, und Ich gab euch all Meine Gaben. Alleine, ihr lauft herum, ohne sie abzuholen. Sie sind vor euch und auf allen Seiten von euch ausgestreut. Ihr seid in solch einer Eile, etwas zu erhalten, dass ihr nicht seht, was direkt unter euren Füßen ist, ganz zu schweigen davon, was im Himmel ist.

Glücklicherweise sehe Ich für beide von Uns, für alle von Uns – das Alle, was Eins mit Mir ist. Ich sehe Einssein. Das ist alles, was Ich sehen kann. Das ist alles, wozu Ich in der Lage bin, und Ich geleite euch zu Meiner Sicht. Ich sehe hinter alle Masken. Verzweiflung ist eine eurer Masken. Sie ist nicht ihr. Sie ist eine Geisteserfindung eurer Einbildungskraft.

Ich aber bin keine geistige Erfindung. Ich bin Ganzheit, und du bist Ganzheit, und gemeinsam sind Wir Ein Schönes Seinswesen des Lichts.