HEAVEN #522 Wessen Planet ist das, sofern nicht der eure?
WESSEN PLANET IST DAS, SOFERN NICHT DER EURE?
Es ist nicht von Belang, wie viele Menschen dich kennen oder wen du kennst. Was zählt, ist, dass Ich dich kenne, und dass du Mich kennst.
Was wäre, wenn du die Auffassung annähmest, dass du in deinem Leben alles richtig gemacht hast? Und nicht falsch? Wie würdest du dich dann fühlen? Was würdest du dann aus deinem Leben machen?
Was wäre, wenn dein Denken verdreht war? Ich sage dir, das war der Fall. Sofern du deine Menschliche und Göttliche Wertigkeit nicht kennst, ist dein Denken ausgeschert.
Noch siehst du nicht, wie Ich sehe, wiewohl kannst du zur Zeit einsehen, dass dein Sehen begrenzt ist.
Du kannst sehen, dass du dein eigentliches Übersprudeln aufgegeben und dich stattdessen zu einem Strichmännchen gemacht hast.
Lasse dich zum wenigsten darauf ein, dass du weniger akzeptiertest, als es dir ansteht, es entgegen zu nehmen. Du hast weniger entgegen genommen, als dir dargeboten wird. Denkst du, es sei höflich, all das zurückzuweisen, was dir angeboten wird? Denkst du, es sei höflich, nur eine kleine Portion anzunehmen? Das Leben ist kein Kuchen, von dem nur ein Stück zu nehmen ist. Wem gab Ich das Leben, wenn nicht dir? Wessen Planeten ist es, sofern nicht der eure? Welches Geschick hältst du in deinen Händen?
Sofern du dein Denken um ein Hundertstel eines Millimeters ändern würdest, würde sich dein ganzes Leben ändern. Dein Leben ändert sich wohl oder übel und planlos, indes kannst du der Wandler von ihm sein. Ganz bestimmt gibt es etwas, was du ändern möchtest.
Ich sage dir, dass du dein Denken auszuweiten brauchst. Dein Denken ändern ist in Betracht nehmen, dass sich deine Gedanken zur Zeit nicht an der richtigen Stelle befinden. Du hast sie eingegraben, doch dort brauchen sie nicht zu bleiben. Diese eine Einräumung befreit alte Gedanken, sich auf den Weg zu machen und abzugehen, und macht Raum für neue Versionen deines Lebens. Strebe nach Größerem.
Aber du magst deine alte Brille. Du bist an sie gewöhnt, an diese Brille, die nur so und so weit und nur auf die eine Weise, nicht auf eine andere Weise sieht.
Was, fürchtest du, würde geschehen, sofern du etliches deines gegenwärtigen Denkens los ließest?
Du bist ist nicht deine Gedanken. Deine Gedanken sind ein kleiner Teil von dir, aber du gehst ihnen eine Menge hinterher. Deine Gedanken sagen dich aus, wo immer sie herkommen und wohin sie auch immer gehen.
Führt etwas Un-Denken aus. Alte Gedanken umklammern dich, und du tust gut daran, ihre Tentakel zu lockern. Du bist deinen Gedanken gegenüber nicht verpflichtet. Du kannst sie ohne einen Blick zurück in einem Handel eintauschen.
Du kannst neue Schaltkreise starten.
Vielleicht ist Einiges deines fest eingewurzelten Denkens stichhaltig, Ich allerdings würde darauf nicht wetten. Du lebst in einer Welt wie Kraut und Rüben, und womöglich gehört dein Denken insgesamt auf den Kopf gestellt oder beseitigt.
Du hast nicht genug an dich selbst gedacht. Du weißt, das ist so. Du hast dich an jeder Biegung unterminiert. Du warst wie der zaghafte Mann in einem Western, der sagt: „Ach, was soll's!“ War das nicht so? Hast du dich nicht von der Anerkenntnis deiner selbst weggekehrt?
Wirf eben jetzt einen neuen Blick auf dich selbst. Wozu möchtest du gerne werden? Wie viel deines wahren Selbst bist du willens, zu übernehmen? Wieviel Wahrheit möchtest du direkt ins Gesicht sehen?
Du warst ein Blender. Du hast dich weniger zum Vorschein gebracht, als du bist, bloß weil du an dein Glück nicht glauben konntest, weil du nicht glauben konntest, dass Ich dich in Meinem Bilde aus reinem Gold machte, und demnach hast du wenig von dir gemacht. Jetzt aber kannst du größere Schritte nehmen. Du kannst aus dem Versteck herauskommen. Du warst gut im Verstecken. Sei nunmehr besser im Enthüllen.
Du betrittst in deinem Leben eine neue Bühne. Du steigst höher hinauf. Nimm den Hut ab, den du zur Zeit trägst, und entblöße dein Haupt, damit altes Denken entweichen und damit du erblickt werden kannst.
Du weißt, im Himmel, da gibt es keine Hüte, keine Uniformen, kein reich, kein arm, keine Abitursnoten, kein Untergeordnetes, kein Hochfahrendes, wieso also täuschst du dich selbst, dass du im Leben eine Karriere oder irgendwas anderes Zufälliges seist?
Du bist das Zustandekommen von Mir.

