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HEAVEN #3120 Dich selbst finden

DICH SELBST FINDEN

Unterdessen du dabei bist, Mich zu erkennen und Mich bewussterweise gut kennen zu lernen, hast du mehr von Meinem Licht gesehen, was in den Augen derjenigen, denen du begegnest, reflektiert wird. Du hast das erblickt. Du hast das bemerkt. Du hattest Gipfelaugenblicke, als dein Herz von Mir und der Welt voll war. Du hattest Augenblicke, Tage, Wochen, Monate, als alles Einheit war. Wie weit bist du gekommen. Und dann, vielleicht ganz plötzlich, vielleicht allmählich, wirst du womöglich gespürt haben, wie du vom Leben in der Welt nachgelassen hast, oder wie die Welt dir entschlüpft ist. Wie kann das sein? Wie kannst du dich derart präsent bei Mir fühlen und dich dennoch im Großen und Ganzen derart weit weg von der Welt und selbst von den Menschen in deinem Leben empfinden.

Es wird wohl eine Zeit kommen, wann ihr Mich kennt, wann ihr Mich teilt, wann Ich bemerkterweise in eurem Herzen gegründet bin, und wann ihr, Geliebte, euch darin einlebt und dazu gelangt, dass mit dem Empfinden des Zuhauseseins, was ihr bei Mir spürt, pur nichts zu vergleichen ist. Es ist so, als ob in der Nähe von Mir alles verblasst.

Ihr habt Mich voll und ganz in eurem Gewahrsein, und nicht die Welt. Plötzlich oder allmählich sind da jene Augenblicke, wann das Leben in der relativen Welt euer Herz nicht im gleichen Ausmaß erfüllt, wie Ich es tue. Die Welt und die Menschen in ihr haben für euch nicht mehr den Zauber, den sie einmal hatten. Das Weltleben fühlt sich flach an. Ihr bewegt euch darin, und dennoch fühlt ihr euch außerhalb von ihm. Ihr fühlt euch hinsichtlich der Welt halbherzig. Ihr habt das Empfinden, dass ihr etwas verloren habt, und dass ihr rückwärts gegangen seid. Die Welt und die Menschen in ihr werden mehr wie eine Papp-Welt und wie Papp-Menschen. Das fühlt sich für euch bestimmt nicht wie Evolution an.

Passiert ist, dass eure persönliche Befasstheit nachgelassen hat. Eure persönliche Eignerschaft hat sich gemindert. Ihr mögt sogar das Gefühl haben, dass ihr nicht existiert. Ihr könnt nicht mehr länger die Begrenzungen eurer selbst verspüren.

Es stimmt tatsächlich, Geliebte, dass ihr euch, während ihr euch selbst findet, selbst verliert. Das mag sich für euch wie eine Abtrennung anfühlen. Ihr werdet von eurem persönlichen Selbst abgeschieden. Das Persönliche wird schwächer. Ihr mögt das als einen Verlust für euch und als einen Schritt rückwärts spüren. Vielleicht empfindet ihr, dass ihr euer Herz verloren, dass ihr es nicht an einen Anderen weggegeben habt, dass es euch einfach irgendwo im Äther verlustig gegangen sei, und ihr habt das Empfinden, ihr würdet es niemals wieder finden. Haltet durch.

Das Leben wird für euch nicht das gleiche sein. Die Welt wird nicht das gleiche sein. Sobald ihr aus diesem Tunnel heraus seid, in dem ihr euch eurem Empfinden nach befindet, werden du und die Goldenheit des Lebens erstarken. Wovon Ich hier rede, liegt jenseits der Vereinung des Herzens, mit der ihr bekannt wart. Es wird die große Einung mit Mir und eine Wiedervereinigung von allem mit der Welt sein.

Die Unbeständigkeiten des Lebens werden keine Auswirkungen mehr auf dich haben, wie es einmal der Fall war. Emotionale Anhaftung wird sich abschwächen. Fürs Erste wird es dir danach aussehen, dass du nicht mehr verbunden bist. Du bist von der Vergangenheit und von deinem vergangenen Empfinden, was das Leben sei, losgelöst.

Ihr seid einfach einen neuen Berg hinaufgeklettert, Geliebte, und ihr befindet euch auf einer höheren Anhebung, wo ihr anders seht. Vielleicht vermisst ihr euren alten Berg und die Sicht, die ihr dort hattet. Diese weitere Perspektive ist vielleicht nicht das, was sie eurem Dafürhalten nach sein sollte, und dennoch werdet ihr klar sehen, und ihr werdet euch mit der neuen Höhe, zu der ihr euch erhoben habt, verflechten. Ihr gelangt dorthin, wohin ihr wolltet. Ihr seid wie ein Pfadfinder, der in das Lager ging, in das er wollte, und sodann steht ihm an zu sehen, wie er Heimweh dabei bekommt. Früher oder später wird er sich an das Lager gewöhnen.

Früher oder später werdet ihr euch an euren neuen Berg akklimatisieren. Ihr werdet dem Universum in hohem Maße dienlich sein.