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HEAVEN #515 Wer oder was?

WER ODER WAS?

Wenn du dich Mir zuwendest, wendest du dich einem Teil deiner selbst zu. Noch mehr, du wendest dich der Ganzheit deiner selbst zu.

Es ist etwas sehr Gutes, dich Mir zuzuwenden. Deine Aufmerksamkeit auf Mich zu richten, ist etwas Schönes. Es konzentriert dich. Deine Aufmerksamkeit auf Mich lenken gibt dir statt, dich mit Mir in eine Flucht zu begeben. Du begibst dich in deinem Seien mit Mir in Übereinstimmung. All das Licht inwendig in dir in deinen Zellen reiht sich auf, und du wirst zu einem Laser Meines Lichts.

Es ist dir angeraten, dich nicht willentlich darauf zu konzentrieren, Macht in dir selbst oder für dich selbst zu erschaffen, denn dann führst du einen Akt des Willens oder der Meisterung aus. Dann hast du eine Macht, doch keine Pracht. Sobald sich dein Licht, aus deinem Augenmerk auf Mich heraus, ganz natürlich mit dem Meinen erhebt, enthüllst du, als ein konzentrierter Strahl Meines Lichts, Meine Pracht. Messe dich nicht der Macht für dich selbst bei, denn hernach misst du dich zu Wenigem bei.

Die Macht und die Pracht sind Mein. Stehe in der Herrlichkeit Meines Lichts, doch nenne es nicht dein eigenes. Klopfe dir selbst nicht auf den Rücken. Ich sage dies zu deinem Wohlergehen.

Du magst denken, dass Ich, ein Gott der Liebe, allerhand mal 'Ich, Ich, Ich' sage, so, als wäre Ich darin entschieden, einen Unterschied zwischen Uns hervorzuheben. Und gleichwohl, Ich muss es. Ich muss diese Unterscheidung Meines Ganzseins machen, sodass du den ganzen Weg lang in deinem Auffinden zu ihm gelangst. Du musst dich stets über die Grenzen deiner selbst hinaus ausdehnen. Fließe du selbst Mir zu, und nicht, dass du Mich dir zugute kommen lässt. Verschmelze in der Ganzheit.

In der Gesamtheit deines Gewahrseins wird die Zeit kommen, wann es keinen Unterschied gibt, diese Zeit freilich ist noch nicht da.

Und sobald sie da ist, wird es keinen Gedanken an dich und an Mich geben. Es wird einzig unser Einssein sein. Bis zu jener Zeit allerdings bebildere Unsere Vereinung und deine Zusammenkunft mit Mir. Komme zu Meinem Haus. Wir wollen in Meinem Zuhause Thanksgiving und Erntedank feiern. Komme zu Mir, und bringe nicht Mich zu dir. Lade Mich zu dir ein, doch komme zu Mir.

Das ist ein kleiner Unterschied, den Ich hier hervorkehre, aber einer, den Ich machen muss. Er ist wichtig. Er ist eine Gedächtnishilfe, dass du für Mich arbeitest – du arbeitest für die Ganzheit und nicht für die Individuation namens du.

Was fühlt sich an der Stelle für dich richtig an?

Aufs Extrem gesehen, jemand könnte versuchen, von Mir Macht an sich zu reißen und sie zu der seinen zu machen. Zugleich sind all Meine Macht und Pracht die deinen, da Ich sie dir gebe. Sie sind für dich. Sie sind nicht für Mich. Ich bin nicht allwissend, nicht all-mächtig und omnipräsent für Mich Selbst!

Bejahe Wahre verständnisinnige Kenntnis, und du schreitest aus dir selbst heraus. Du existierst nicht. Das soll dich nicht verunglimpfen. Es soll dich hochheben. Um dich zu finden, musst du aus dir selbst herauskommen. Dir hat es nicht an Aufmerksamkeit auf dich selbst gefehlt. Nun weitet sich deine Aufmerksamkeit über dich selbst hinaus aus. Und sobald deine Aufmerksamkeit gänzlich ausgedehnt ist, werden Wir Eine Vollheit, Vollheit in Stille oder in Bewegung.

Denke nie, dass du Ich bist. Wisse, dass Ich du bin.

Wahrheit besteht nicht aus Worten. Worte können dir die ganze Geschichte nicht wiedergeben. Die ganze Geschichte ist wortlos. Für die Wahrheit, die Ich dir erzähle, gibt es keine Worte. Aber Ich rede trotzdem in Worten zu dir, damit du erkennen kannst, es gibt Dinge, die du noch nicht erfasst. Man könnte sie unfassbar nennen. Wiewohl, einmal erfasst, gibt es nichts zum Erfassen.

Was für eine Schöpfung habe Ich doch erzeugt! Ich rede von dir als Mein erschaffenes Seinswesen, und indes, du bist Mein selbst-gleiches Selbst. Ja, du bist die Wellen des Ozeans, und infolgedessen bist du der Ozean, und, wer oder was kann von Sich Selbst ausrücken?