HEAVEN #514 Göttliche Gnade
GÖTTLICHE GNADE
Du bist umgeben von Göttlicher Huld. Das passiert nicht bloß anderen Menschen. Das passiert dir nicht bloß das eine oder andere Mal. Du bist mit Göttlicher Gunst überspült. Einzig, du bist vergesslich.
Sofern du dir ergründen könntest, dass alles, dass alles, was geschieht, dir zu deinem Guten geschieht, würdest du dich infolgedessen anders fühlen?
Ich sage nicht, dass alles, was geschieht, das darstellt, was du gerne sich ereignen wissen möchtest. Ich sage nicht, dass du dir dabei etwas vormachen und dir sagen sollst, dasjenige, was dir eigentlich schmerzlich ist, sei wunderbar. Ich sage, die Möglichkeit zuzulassen, dass darin ebenfalls etwas Gutes liegt. Sogar das, was du als grässliche Umstände erachtest, kann etwas enthalten, was dir einen Vorteil überreicht. Sogar Probleme können ein Vorläufer für Gutes sein.
Du hast eine Neigung, zu beteuern, dass dir etwas zugestoßen sei. Du hast eine Neigung, deine Wehwehchen in helles Licht zu rücken und sie dir anzusehen, sie auf einer Flagge in die Höhe zu ziehen.
Nunmehr bitte Ich dich, dein Denken schon mal etwas umzuschwenken. Nimm einfach die Möglichkeit in Betracht, dass Göttliche Huld für dich am Werke ist. Dass es etwas gibt; dass etwas Gutes da ist. Du weißt nicht, was es ist, doch inmitten dessen, was dir deinem Empfinden nach jämmerlich ist, ist eine Saat von etwas Gutem enthalten. Du weißt nicht genau, welche Art Samen ausgebracht wurde. Doch in deinem Herzen kannst du erkennen, dass etwas gepflanzt wurde, und dass etwas wachsen wird, und du wirst seine Fruchtbildung sehen. Nach und nach, du wirst sie sehen.
Und, sofern du in einer bestimmten Situation nicht einmal die Möglichkeit von etwas Gutem für dich erblicken kannst, fasse sodann ins Auge, dass das Gute für sonstwen ist, und dass du der Zulieferer von ihm darstellst.
Du bist kein Opfer auf dem Altar der Welt, indes bist du ein Überbringer. Womöglich bist du der Welt ein Leitbild. Vielleicht bist du ein Modell dafür, was man sogar darin erblicken kann, was einem als Widrigkeit erscheint.
Sicher sein kannst du - es gibt irgendwo einen Vorteil, auch dann wenn du nicht erkennst, worin er besteht.
Ich coache dich. Ich befehlige dich nicht. Aber Ich führe dich. Und während du Mich nachahmst, leitest du Andere. Du veranschaulichst gegenüber Anderen immerzu. Und jetzt befindest du dich in einer Position, um einen Gesichtspunkt zu demonstrieren, der die Welt anheben wird.
Du bist eine lebenswichtige Verknüpfung zum Himmel.
Erwäge Folgendes: Vielleicht bist du das Instrument Göttlicher Huld.
Wofür ist Regen ein Zeichen? Wohin führt Regen? Was wird - dessen bist du dir sicher - nach ihm kommen? Die Sonne wird scheinen. Die Sonne schien immerfort, bloß war sie deiner Sicht verborgen. Die Sonne ist eine Konstante. Der Regen nicht. Der Regen bürstet die Wolken fort, dass die Sonne in ihrer vollen Helligkeit zum Vorschein kommen wird.
Sieh die Hürden im Leben wie Scheuermittel. Mit ihm reibst du Stellen an der Oberfläche ab, sodass sich der schöne Glanz darunter zeigen kann.
Rufe Gutes zu dir her, indem du deinen Brennpunkt auf es einstellst.
Schau dich heute nach Göttlicher Gnade um. Fange sie ein, wie sie aus Winkeln hervorspäht. Fange sie ein, wie sie derart rasch durch dein Leben flitzt, dass du ihr hinterher schauen musst, anderenfalls wirst du sie wie einen Kometen, der den Himmel durchquert, verfehlen.
Vielleicht bist du jemand, der Verstecken und Suchen spielt. Womöglich bist du jemand, der sich weder versteckt, noch, der so verstohlen durch das Leben flitzt, dass die Göttliche Huld sich keinen rechten Halt an dir zu verschaffen vermag. Vielleicht versuchst du, ihr zu entschlüpfen.
Meine Wette indes liegt auf der Göttlichen Huld, denn sie ist ein Segen. Ich habe sie dir gesandt, und sie wird dich finden, wo immer du bist.

