HEAVEN #5 Behaglichkeit, Wandel und Sich Verschreiben
BEHAGLICHKEIT, WANDEL UND SICH VERSCHREIBEN
Liebe Kinder, ihr braucht es nicht bequem zu haben. Bequemlichkeit ist Stillstand.
Genauso wenig braucht ihr es unbehaglich zu haben. Unbehagen kommt von Kontrolle. Wenn du in Kontrolle zu sein hast, fühlst du dich unbehaglich, weil Kontrolle Widerstand ist. Gib deine Kontrolle auf, und Behaglichkeit und Unbehaglichkeit werden zu Dingen der Vergangenheit. Sie sind von der Vergangenheit.
Du hast dir nicht bloß eine angenehme Reise gewünscht, du wolltest eine freie Reise.
Du möchtest Transformation, aber du möchtest nicht Wandel.
Du möchtest das, was du möchtest, sobald du denkst, du sollest es haben.
Denke mehr über Mich nach.
Heute reden wir über Bequemlichkeit, über Wandel und Sich Verschreiben. Wem hast du dich verschrieben, deinem Wort oder dem Meinen?
Bei Meinem Wort verschrieben sein - da hast du dich rascher zu bewegen, als du es getan hast. Und was ist dies anderes als Wandel?
Sobald du Mir verschrieben bist, hast du nicht aufzuholen. Du hast nicht alles an Ort und Stelle zu haben. Ja in der Tat, mit dem Verschreiben an Mich kommt das gewöhnliche Rennen nach Dingen ganz durcheinander. Frage dich selbst, woran du festhältst.
Meine Kinder sind Zwanghafte. Ihr wollt, dass alles gleich bleibt. Ihr denkt, ihr seid Siedler, unterdessen ihr in Wahrheit Nomaden seid. Ihr deckt den Tisch des Lebens auf eine bestimmte Weise, und so, meint ihr, muss er sein. Sobald der Tisch anders gedeckt ist, fühlt ihr euch nicht gut aufgelegt, weil ihr ihn nicht umgeordnet habt. Und ihr protestiert. Ihr habt das Gefühl, ihr seid aus eurem warmen Zuhause hinausgeworfen worden. Ihr habt das Gefühl, ihr seid von dort, wo ihr meintet, sein zu sollen, hinaus katapultiert worden zu einem Ort, für den ihr noch nicht bereit seid. Wer ist es, der sagt, ihr seid nicht bereit? Ich nicht.
Seht euch selbst als bereit.
Seht euch selbst als bereits verwandelt.
Seht euch selbst, dass ihr euch Mir verschrieben habt, und nicht als dasjenige, was ihr immerzu meintet.
Seht euch selbst für die Wege der Welt unverschrieben.
Rückt vor zu einem größeren Gefilde, das bereits voll und ganz für euch bereit ist.
Sobald ihr eintretet, seid ihr bereit.
Ihr werdet nicht bereit sein, bis ihr eintretet.
Zögern hat mit dem zu tun, was ihr hört und Wem ihr zuhört.
Ihr seid Blumen, die in der Sonne blühen, und ihr sagtet zur Sonne: "Warte! Ich bin noch nicht ganz fertig, um zu blühen. Warte. Du lässt mich zu schnell blühen." Wer allerdings ist es, der das Ausmaß deines Wachstums festsetzt? Bist du das? Wer ist es, der an dem goldenen Band zieht, das Uns vereint? Während du das tust, ziehst du dich zurück. Während du Mir stattgibst, zu ziehen, hältst du mit Mir Schritt. Gib den Widerstand auf.
Löse deinen Griff an deinen Bindungen.
Sei nicht deinen Bindungen verschrieben.
Fühle dich nicht behaglich in Gebundenheit.
Fühle dich behaglich in Freiheit.
Gebundenheit ist klein.
Freiheit ist groß.
Wieso bitte Ich dich, Ich, der in der Absoluten Stille des Seiens sitzt, sich zu ändern? Weil es das nächste ist.
Wenn Ich dich bitte, los zu lassen - zu einer Veränderung wohin rufe ich dich herbei?
Das Loslassen ist der Wandel. Lasse los, und sodann wirst du aufrücken. Du hast dich vor Meinem Gesichtsfeld verborgen, und Ich sage dir, dass es das deine ist. Die Kleinheiten, die dich beschäftigen, sind nicht Meine Sicht. Sie sind dein Wegdrehen von Mir.
Ich lade dich ein, mit Mir zu kommen, und du zögerst. Du sagst, du bist dir nicht sicher. Du sagst, du musst bestimmt sein. Ich sage, Ich bin bestimmt.
Es geht um ein leichtes Wenden deines Herzens. Diese Bitte spreche Ich aus.
Du fürchtest, es ist etwas Riesiges.
Deine Angst macht es riesig.
Angst und Hartnäckigkeit sind nicht von Gott. Sie sind von der Welt.
Du bist dafür bestimmt, ein großer Künstler zu sein. Du bist nicht dafür bestimmt, ein Kopist zu sein.
Dein Leben ist dein künstlerisches Geschick.
Sei aufrichtig gegenüber Meinen Aussichten. Komme zu Meiner Sicht. Lasse den Horizont, den du dein ganzes Leben lang gesehen hast. Bejahe den Horizont, den Ich dir vermache. Du wurdest zur Größe gemacht. Lasse das los, was du dachtest, und bejahe Meinen Gedanken und Meine Sicht und Meine Liebe für dich, die dich bitten, mit Mir auf eine wundervolle Reise zu kommen, bei der du deine Anhaftung an dich selbst hinter dir zu lassen hast.