HEAVEN # 4960 Du bist die Sonne, angeordnet, die Welt zu erhellen
DU BIST DIE SONNE, ANGEORDNET DIE WELT ZU ERHELLEN
Gott redete …
Ich setze dich an Meinen Tisch. Du sitzt neben Mir. Du bist ebenfalls der Tisch, den Ich aufstelle. Ich setze dich auf Meinen Tisch. Die Erde ist Mein Tisch. Wie schön sind Mein Tisch und du, der du bei Mir Platz nimmst.
Mir, Der Ich Alles zu wirken vermag, sind die Worte nicht kenntlich, die vermögen, die Schönheit zu euch zu befördern, die ihr seid. Ihr wisst, Ich rede von Größerem denn von Irdischer Schönheit, indes allemal von der Schönheit, die ihr augenblicklich hier vor Mir seid. Du bist Mein Gast, und du bist die schöne Welt, die Ich vor dich hinstelle und in der Ich dich sesshaft mache. In dein Herz hinein sehe Ich. Kraft deines Lichts sehe Ich, und kraft deines Lichts werde Ich in Augenschein genommen.
Es gibt im Universum nichts, was nicht eine Wiedergabe des Lichts ist, das Wir untereinander gemein haben.
Erglänzt sind Unsere Herzen und Licht ist Unser Pfad.
Wir werfen keinen Schatten, Geliebte, Geliebter. Das Licht, von dem Ich spreche, kann einzig Licht werfen. Es gibt nichts, um Unser Licht zu versperren. Weswegen wird alsdann dieses Helle Heilige Licht nicht tags wie nachts in der Welt erblickt? Es ist ungesehen, da du, du, der nicht sieht, gewärtig bist. Da ist ein Un-Seher zugegen.
Dann wage es mit einem anderen Sinn. Versuche es mit dem Sinn des Rührens, mit dem Sinn des Spürens, das in deinem Herzen umherwandert.
Aber, vernimm dies: Du kannst Mir dabei aufs Wort glauben. Hier, Ich gebe dir Mein Wort, dass du ein aufleuchtendes Seinswesen bist, erleuchtet vom Inneren her nach draußen hin. Du bist die Sonne, die Ich anordnete, um die Welt zu erhellen. Bezweifelst du Mich? Dann ent-zweifle. Ich rede ganz trefflich zu dir. Du bist Mein Sonnenschein.
Du hast flüchtige Eindrücke von deinem Selbst im Blick gehabt. Du hast flüchtige Eindrücke deines Selbst in Mir gesehen oder verspürt oder zu fassen bekommen. Lasst Uns nicht auf Einzelheiten herumtreten. Nennt Mich Licht. Nennt euch Licht. Wir Sind Ein Erleuchtetes Eines. Wessen Augen blicken in Wessen Augen? Wessen Stimme spricht und Wessen Stimme entgegnet, und wo kannst du aufgesucht und wo kann Ich aufgesucht werden? Die Antwort ist die gleiche. An Jeder Stelle und Überall.
Worauf fallen deine Augen? Auf dich fallen Meine Augen oder sie brechen an, verbreiten sich und überziehen das Gesamte Universum. Wessen Universum ist es? Es ist das Unsere. Wir schufen es, und Wir leben auf ihm. Gleichzeitig erkunden Wir den Himmel, selbst derweilen Wir trefflich mit ihm vertraut und nie von ihm fortgegangen sind, all den Stories zum Trotz, die ihr lest und weitererzählt.
Wir springen von Himmel zu Himmel und von Erde zu Erde und verfehlen im Himmel niemals einen Schritt. Im Himmel hinterlässt du keine Fußspuren. Dass du keine Fußspuren siehst, bedeutet nicht, dass du nicht dort gewesen bist. Es bedeutet nicht, dass du momentan nicht im Himmel bist, oder dass Ich soeben nicht im Himmel und stracks mit dir im Himmel bin.
Geliebte, wo Ich bin, ist Himmel, und ihr seid direkt hier bei Mir. Euch wird es etwa so vorkommen, als schweiftet ihr umher, denn euer Geist schweift umher, dennoch halte Ich euch feste an Mich, und lasse euch nicht los. Ich halte euch mit Liebe. Liebe ist unser Band, und Liebe ist keine Einschränkung. Liebe ist eine Öffnung. Liebe ist eine Blütezeit. Liebe ist der Leim, der uns mit jedem und allem in Verbindung setzt, ob ihr dessen nun gewahr seid oder nicht. Ihr wart mit der Liebe eher selektiv, und jetzt steht eure Liebe im Begriff, wie ein Lauffeuer aufzulohen. Ihr habt ein angezündetes Streichholz in der Hand gehalten und dennoch den Schritt noch nicht vollzogen, aus Angst, dass ihr euch selber nicht mehr wiederfinden würdet, so, als würde eure Individualität in die Stärke der Liebe hinein auseinandergesprengt, und, ja, ja, das würde sie, und ihr würdet euch zu erkennen geben, dass ihr rund um die Uhr im Himmel seid.

