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HEAVEN # 4953 Das Leben bereitwillig aufgreifen

DAS LEBEN BEREITWILLIG AUFGREIFEN

Gott redete …

Es ist unnötig, dass du vom Leben wegläufst. Ich verstehe es, dass du das mitunter möchtest. Du möchtest Frieden und Ruhe. Du möchtest aus dem Sturm heraus und in Stille sein.

Hast du dir nicht des Öfteren das Leben als einen Sturm gedacht? Als eine Sturzflut? Als einen Wirbelsturm voller Energie, der verauslagt wird, und alsdann in dich hinein und herum zischend? Was wäre, falls es keine Stürme gäbe, schier Stille, und du bist die Ruhe?

Es ist für dich ein Leichtes gewesen, die Welt dafür zuständig zu erklären, wie du dich fühlst. Nun, ja, die Welt hat dabei ihren Beitrag, und doch bist du ein hauptsächlicher Beiträger, wie du dich fühlst. Offen gesagt, du wirst nachgerade die Welt, so wie du dein Leben in ihr verbringst, wie eine heiße Kartoffel betrachtet haben. Natürlich, du möchtest dir nicht die Finger verbrennen. Gleichzeitig bist du im Leben nicht ein glückloser Tourist, auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen, was das Leben bringt. Gestehe es dir ein, du weißt nicht dauernd, wie der Weizen von der Spreu zu trennen ist.

Das Leben ist vertrackter als du hofftest. Es ist zugleich simpler als du dachtest. Du hast dich an ein Schiff gebunden, und begehrst auf, wie mitgenommen du seist, insofern als du dem Leben ausgeliefert seist. Und, dennoch, du heißt dich einen Realist! Es ist wahr, du hast nicht das Sagen bei jedem Sog des Gezeitenstroms, dennoch kannst du dich von dort losbinden, wo du deiner Auffassung nach hättest angebunden sein müssen, und demzufolge zur Küste paddeln.

Der ganze Behuf deines Lebens lautet nicht, es abzuschlagen oder mit ihm in Streit zu liegen oder dich sicher in einem kleinen Winkel der Welt aufzuhalten. Angst hält dich in ihrem Griff, und allemal ist an dem Leben weitaus mehr dran als Furcht. Furcht entkräftet dich. Du hast nicht der See ausgeliefert zu sein, noch auch hast du vor der See wegzulaufen.

Was wäre, wenn was Ich sage stimmte, und sich das Leben nicht ausschließlich um Sicherheit schart. Dessen ungeachtet, du kommst aus dem Leben auf der Erde unversehrt heraus. Es ist nicht so schlimm, zu Mir zurückzukehren. Just dies ist es, was unumgehbar ist. Wir sind immerfort vereint, und gleichwohl wiedervereinst du dich mit Mir. Dies ist unbestreitbar. Ausnahmslos, ohne Zweifel, kommst du unversehrt aus dem Leben auf der Erde heraus. Das gilt auf der ganzen Linie. Das Leben auf der Erde ist bloß ein Moment. Es ist ein Traum, und es ist, dem zum Trotz wie es dir erscheinen mag, ein Traum, der an allen Grenzen vorbeigeht. Es kommt alles schön und gut aus. Du hast das Leben nicht zu fürchten. Das Leben ist großartiger, als du dachtest. Du bist großartiger, als du dachtest.

Das Leben auf der Erde ist nicht dermaßen schwergewichtig, wie du gemeint hast. Das Leben auf Erden ist Licht An, Die Kameras, Action! Das Leben auf der Erde ist eine Szene innerhalb einer Szene. Es ist ein Zauberkniff. Es ist eine Geschichte, die in allerhand Weisen erzählt wird. Der Beschluss ist stets der gleiche. Ihr fallt Mir in die Arme, und euch steht ein freudiges Wiederaufgefunden-Sein an. Ihr werdet von dem Traum aufgescheucht, an den ihr dermaßen tief geglaubt habt. Und nunmehr lasst ihr den Traum los, und ihr kundschaftet erneut die reale Realität aus.

Auf der Erde ist es gleichsam so, als seid ihr auf einer Schnitzeljagd. Es ist wie ein Spiel, das ihr betreibt, ihr werdet indes die Regeln nicht so recht drauf haben. Euch ist es, als wärt ihr wacklig auf euren Beinen. Ihr könnt mit dem Leben feilschen mögen, mit ihm den einen oder anderen Handel abschließen mögen, alldieweil das Leben einfach Leben ist, und nicht dermaßen ernst, wie ihr es dachtet. Es ist bloß eine Spielepartie, und dennoch nimmst du die Partie ernst, sehr ernst. Du wirst dich etwa links und rechts zur Wehr setzen. Derweilen befindest du dich auf einem Abenteuer. Im Gegensatz dazu, was du gedacht haben magst - du bist geborgen. Schier eine Geschichte kann dir zustoßen. Das Leben auf der Erde ist bloß eine Geschichte, und hernach ist die Geschichte vorüber und du begrüßt die Wahrheit mit offenen Armen.