HEAVEN # 4942 Gottes ureigenes Selbst
GOTTES UREIGENES SELBST
Gott redete …
Meine geliebten Kinder, welche ihr Mein Ureigenes Selbst seid, ihr benötigt Mich nicht so sehr, wie ihr es oft empfandet. Womöglich dachtet ihr, ihr solltet ein Drängen, zu Mir zu kommen, spüren, darin liege das Wesentliche. Natürlich habt ihr Mich unentwegt, demnach braucht ihr Mich, in dem Sinne, gar nicht. Ihr habt nicht nötig, was ihr bereits habt. Ihr habt, was ihr habt, und Ich bekunde euch, dass ihr Alles habt. Ihr seid hier. Ihr passiertet die Startlinie vor langer Zeit. Dies bedeutet, dass ihr vollauf in der Ewigkeit seid, und ihr hebt an, dieses Gewahren bereitwillig aufzugreifen.
Es ist nicht genau so, dass ihr gleitet. Es ist, dass Ewigkeit gewichtslos ist, und aus diesem Grunde schickt ihr euch an, tiefer zu fühlen als früher oder was ihr seit neuestem tiefer tangiert habt. Ihr könnt es nennen, wie ihr mögt, was ihr indes erlebt, ist das Gewichtslos-Sein von Ewigkeit.
Es gibt in der Ewigkeit keine Schwierigkeiten. Ihr habt ein Empfinden dafür.
Ihr möchtet Mich, ja, und ihr möchtet Mich gerne als zuvorderstes positioniert sehen, ja. Dies ist das gleiche wie einen Fuß vor den anderen stellen. Bevor ihr in das Haus eintretet, habt ihr die Tür zu öffnen. Hier die Sache. Ihr seid hier. Ihr habt die Tür bereits geöffnet. Ihr habt den Himmel betreten. Ihr seid hier beherbergt, alldieweil lebt ihr auf der Erde. Ihr seid euch, nichtsdestotrotz, dennoch bewusst gewahr, dass ihr Zuhause bei Mir seid, und dass Wir mithin lieben. Wir sind die Ureigene Existenz von Selb Ander.
Dein Leben kann bei Mir wohlgemut sein. Ich habe kein ernsthaft hochgehaltener Aspekt deines Lebens zu sein. Ich bin die Tür, durch die du die Fülle betrittst. Das ist keine solch große Sache. Du machst einfach die Tür auf. Es gibt keine Trommelwirbel und Zymbelschläge.
Du bist Mir nicht verpflichtet, in dem Sinne, dass du Obliegenheiten oder Schuld innehältst. Du bist Mir innig übergeben, und das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Du bist nicht von Mir abwesend, noch auch bist von deinem Dich-Verschrieben-Haben an Mich abgängig, weil du nach hierhin und dorthin läufst. Das Leben auf der Erde liegt vor dir, um gekostet zu werden, um Vergnügen an ihm zu finden, um gut bewandert zu sein. Habe bitte nicht ein Mal das Gefühl, du habest Mich im Stich zu lassen, indem du an was auch immer deine Freude hast. Unsere unantastbare Verbundenheit hat nicht ernst zu sein. Sie hat keine schwere Thematik zu sein. Freude ist die Triebfeder deines Lebens. Ich bin angelegt, deine Freude zu sein.
Es ist nicht so, dass Ich deine Pflicht bin. Nein, du darfst dir Mich keinesfalls so denken. Ich bin dein Freund, und Ich bitte dich, kurz reinzuschauen und Mich zu besuchen, Guten Tag zu sagen, dich bei Mir zu melden, aber Ich, deine Pflicht? Nein, keineswegs. Wer möchte denn gerne irgendwessen Schuldigkeit sein. Ich nicht! Du liebe Güte, du bist Meine Liebe, und Ich die Deine.
Was du immerzu hast, darauf hast du keinen Hunger zu haben. Denke Mich demnach nicht als Aufgabe oder Verpflichtung. Ich bin weitaus mehr. Ja, Wir haben Verantwortung, dies allerdings ist freisinnig zugewendete Verantwortung, etwas in der Art, wie du mal kurz reinschaust und nach deinem schlafenden Säugling siehst. Du tust dies aus Freude. Du möchtest das gerne tun. Komme zu Mir mit dem Wunsch, zu Mir zu kommen.
Du kannst Mich ohnehin nie auslassen. Du magst wähnen, du könnest es, allemal bin Ich freilich, so oder so, in deinem Augenmerk herausragend. Meine Hand liegt stets freundschaftlich um deine Schulter. Ich bin Gott, freilich kein Gott mit schweren Pflichten. Ich bin ein heiterer Gott, und daher bitte Ich euch, ebenfalls unbeschwert zu sein.
Wir sind zwei Wonnen, die im Grunde genommen Eine sind. Wir fahren Tandem. So steht es mit Uns. Wir sind nicht Einer ohne den anderen. Tatsache ist, es gibt keinen anderen, gibt es denn einen anderen? Nicke mit dem Kopf und sage: „Gott und ich sind Eins.“

