HEAVEN # 4707 Euer Platz in der Sonne
EUER PLATZ IN DER SONNE
Gott redete …
Ihr Geliebten, möchtet ihr euch damit befassen, das Wort verkehrt aus eurem Wortschatz zu streichen? Es liegt weder ein Nutzen für euch noch für einen Anderen in euren Gedanken, die sich mit verkehrt und irrig einlassen. Seid mit Anschuldigungen durch.
Es gilt dir nicht, in deinem Sinn oder in demjenigen eines Anderen Verkehrtes nachzuweisen. Genauso wenig obliegt es dir, Abweichung oder Fehlerhaftes oder das Konzept von Schlecht-Konzipiertem mit Belegen zu versehen. Ein weiteres Mal, Ich bitte euch, es los zu lassen, der Negativität Unterschlupf zu gewähren. Sie ist niemandem dienlich. Warst du der Auffassung, sie sei dienlich? Du weißt, wie es dir bei ihr zumute ist, und dessen bedarf niemand. Negativität ist nicht bestimmt, eure starke Seite zu sein, Geliebte.
Das ist ebenso wenig Eures Vaters Geschäft, ihr Lieben, denn Mein Geschäft ist Liebe und Einssein, und jene sind ebenso die euren. Ihr seid hier auf der Erde, um zu lieben und zum Einssein zu gelangen, welches für Jedermann unumgehbar auf Lager ist, für einen jeden Einzelnen auf der Erde oder für jede einzelne Seele, die je sich auf der Erde aufgehalten hat. Mit Sicherheit seid ihr nicht hier, um Niedergeschlagenheit publik zu machen. Ihr seid bewusste Seinswesen, und euch ist es angelegen, verständig zu sein im Hinblick auf was ihr tut, und näher zur Sonne heranzukommen.
Mögest du nicht mehr länger selbstbezogen sein. Mit Sicherheit lagen beschuldigende und Schwierigkeiten bereitende Gedanken an, dass du an dich selbst in Bezug auf einen Anderen denkst, so, als würde einen Anderen schlechtmachen dich höher heben. Dafür seid ihr nicht bestimmt.
Schuldzuweisungen sind nicht deine Domäne. Sie sind dein Kerker. Und sobald du jemanden bezichtigst, einerlei bis zu welchem ausmaß du jemanden beschuldigst, lastest du ihm an, minder zu sein als du, du setzt ihn in deiner Wahrnehmung gefangen – ja, mehr noch, in deiner Fehlwahrnehmung, denn ein Jeder ist dein Bruder oder deine Schwester, denn ein Jeder ist du, und du bist ein Jeder, und du bist augenblicklich nicht mehr oder weniger, als du ersiehst.
Alles, was deine Wege kreuzt, sind Widerspiegelungen von dir. Du siehst dich selber in Anderen ein.
Die Erhabenen Spirituellen sahen sich ebenfalls in Anderen. Sie sahen Hohes, und dementsprechend gaben sie sich Auftrieb.
Du bist, was du siehst. Wenn du die Sonne siehst, bist du die Sonne. Wenn du die Sonne siehst, reflektierst du die Sonne, wie sie ist. Du, der du die Sonne bist, bist bestimmt, die Sonne widerzustrahlen. Die Sonne scheint hell, und nicht minder musst du es. Du gehörst in den vollen Sonnenschein.
Und sobald du anhebst, die Schönheit, Unschuld und Liebe allerorts zu sehen, wird alsbald jedermann, dem du begegnest, desgleichen eine Widerspiegelung von dir sein. Wie die Dinge liegen, siehst du dich selber an jedem Ort. Du malst überall ein Bild von dir selber. Solltest du derzeit Bilder voller Unvollendetheit malen, wirst du dich sodann aufmachen, deinen Malstil zu wechseln. So wie du bist, so siehst du. Das Bild, das du malst, ist ein Selbstporträt. So wie du schreibst, so steht es geschrieben.
Du lässt dich verlauten: „Aber, Gott, ich habe nie jemanden wirklich verletzt.“
Und doch, Geliebte, ihr wolltet etliche andere Menschen nicht unter euren Augen haben. Ihr werdet von dem Wunsch getragen gewesen sein, dass einige Leute nicht existieren. Ihr habt sie aus der Tiefe eures Herzens ausgelöscht. Ihr werdet ihnen ihren Platz in der Sonne versagt haben. Ihr hattet Gedanken und ihr hattet Worte.
Ob du nun der Sprecher bist oder die Thematik bist, gesprochene Worte wie auch gedachte Worte langen an. Widrige Worte, die du denkst und sagst, verwunden dich, und Worte, die du denkst oder sagst, verletzen Jene, auf die die Worte zu sprechen kommen, und mithin die ganze Welt.
Geliebte, ob es euch nun passt oder nicht, ihr seid das Thema, über das ihr redet. Was ihr in einem Anderen seht, ist bei euch zutreffend. Ihr habt Dolche in andere Herzen gebohrt, und, indem ihr das ausführtet, bohrtet ihr Dolche in euer Herz. Ihr verbreitetet Übelwollen.
Als ihr zu einem Anderen oder über einen Anderen etwas Unfreundliches sagtet oder dachtet, da wird euer Empfinden nicht gewesen sein, ihr wärt redlich, denn für wie lange könnt ihr eine Empfindung von Selbstgerechtigkeit mit Wohlwollen gleichsetzen? Ich bitte, euch selber in Gedanken oder Worten versehren los zu lassen. Du sollst ein Wege-Weiser sein. Segne von jetzt ab dich selber und segne Andere. Erteile dir selber und jedermann einen Platz in der Sonne. Dies erbitte Ich von euch in allwaltender Kenntnis eures Platzes in der Sonne.

