HEAVEN # 4195 Der Schöpfer und der Erschaffene
DER SCHÖPFER UND DER ERSCHAFFENE
In Meinem Namen, bist du. In Meinem Aufruf, bist du. In Meiner Liebe, bist du. In allem, was Ich BIN, bist du. In allem, was du bist, BIN Ich. In all dem, was du, in deinen Augen, nicht bist, BIN Ich. Ich BIN in dir, und demnach BIST du in allem. Es gibt kein Jota der erschaffenen Welt, das du nicht bist oder das Ich nicht bin. Wir sind Ein unauslöschlich Eines.
Wir sind in dieser Schöpfung gemeinsam. Wir sind ebenfalls im Himmel gemeinsam. Es gibt nichts an Unserem Sein, was auseinander ist. Wir sind ganz. Wir sind alles von ihm, und Wir sind Partner in Bausch und Bogen. Ich nenne dich Meinen Sohn, gleichwohl sind Wir sämtlich Brüder. Ich bin am Scheitelpunkt jedweder Existenz und des Nicht-Existenten, und du bist mithin da an der Stelle.
Wir herrschen in dem Himmelskönigreich gemeinsam. Wir bereisen die Erde in derselben Fuhre oder Kutsche oder auf dem selben Motorrad. Wir. Ich kann Wir nicht hinreichend oft sagen. Wir, Wir, Wir sind alles, was ist. Wir sind Es, Geliebte. Wir sind. Ich BIN. Du bist Meine selbe Bin-heit.
An den Herzen eines jeden Anderen festgeklammert, sind Wir Ein Herz der Liebe. Es gibt kein anderes Herz, als das Eine Herz, das Wir teilen. Wir tauschen keine Herzen aus. Wir haben sie untereinander gemein. Es gibt im Universum nichts, was nicht alle gemein haben. Es gibt im Himmel nichts, was nicht untereinander geteilt wird. Auf der Erde wird gar Illusion von Allen geteilt. Ich halte nicht all die Illusion für wahr, an die ihr glaubt, und doch, Wir teilen die Illusion mit dem Einen von Uns. Ich kenne deinen Herzschmerz sehr wohl. Ich nehme dich ernst, nicht indes deinen Herzschmerz. Ich tue nicht so als ob.
Du bist Mein Kind, und dennoch bist du Mein Selbst. Du bist ein Gedanke Meiner Selbst, der scheinbar in der Wildnis herumschweift. Es gibt keine Wildnis. Die Erschaffene Welt ist indessen da. Wie übermannend sie euch erscheinen muss. Wie weitläufig die Erschaffene Welt scheinen muss, und doch ist sie, im Vergleich zur Wahrheit und zum Einssein von Alles Was Ist, nichtsdestotrotz ein Tropfen in einen Wassereimer.
Sofern du eine einzige Kreide hast, kannst du immer noch alles mögliche mit ihr zeichnen. Das Sonnenlicht wird einen unterschiedlichen Anblick aufgießen. Deine eine Kreide artet, nach Maßgabe des Sonnenlichts, zu zahlreichen Farben aus, die das Universum durchströmen. Einssein erstrahlt, ausweislich eines Prismas von ihm. Das Licht, welches es versteht, gegossen, geschüttet, modelliert zu werden, und Licht, in das hinein du aufgefegt zu werden vermagst, hat keinen Endpunkt.
Was für ein prachtvolles Geschöpf du bist, das Ich erschuf, und dennoch, Ich replizierte Mich Selber. Hinwiederum hast du schier ganz bestimmte Befähigungen an dich verwiesen. Du erstellst Kommentare über dich selber. Du beschränkst dich und läufst nur so und so weit. Zur selben Zeit sage Ich dir auch, dass du nicht existierst. Das Du, das du dir einbildest und mit dem du einen Umriss um dich herum zeichnest und das du als konturiert billigst, ist in Wirklichkeit Ich, und Ich bin am Ausgeweitet-Werden. Ich bin die Weite, in der du ein kleines Bild von dir zeichnest, und gleichwohl bist du die Weite, die Ich BIN, da das Einssein der Liebe alles ist, was existiert. Erspüre jetzt den Schlag Meines Herzens. Er ist der deinige.
Vermutlich könnte man sagen, dass du das Echo Meines Herzens bist. Das ist hinreichend für Mich. Möge es für dich ebenso hinlänglich sein.
Der Punkt ist jedenfalls der, dass Wir Eins sind. Ich bin Eins, und du bist Eins, und da ist Ein Eines, Wer vermag demnach Eins zu sein, ausgenommen Ich, das Eine von Ich? Du bist der Eine von Ich.
Tanze aus lauter Freude. Denke dir, was das zu bedeuten hat, dass Wir nicht Wir, sondern Eins sind, das Nämliche Eine, das Eine, Was Ist, der Schöpfer und das Erschaffene von Allem.

