HEAVEN # 4184 Gottes ureigenes Selbst
GOTTES UREIGENES SELBST
Kapitäne des Glücks, ihr setzt heute Segel. An jedem Tag unternehmt ihr eine Reise. Ihr steht am Ruder. Stecht in See nach der Küste, nach der es euch verlangt. Folgt den Sternen, hin zu eurer Bestimmung. Folgt eurem Herzen zu eurer Bestimmung. Folgt Mir, denn bin nicht Ich eure Bestimmung?
Gibt es irgendeinen Platz, wo ihr lieber wärt als bei Mir? Gibt es etwas anderes, was ihr unterhaltsamer findet als Mich? Gibt es etwas anderes, was euch jene Schätze darreicht, die Ich euch hinhalte? Sie sind direkt inmitten eures Zugriffs. Streckt eure Hand aus, und Ich werde euch prächtige Schätze geben. Ich gebe euch Mich Selbst. Ich möchte euch Euch Selbst geben.
Tatsächlich habe Ich alldas getan, es ist bloß so, ihr seid ein wenig schwer von Begriff. Euer Geist war irgendwoanders. Ihr habt die günstige Gelegenheit verfehlt. Ihr versäumtet es, sie euch wieder ins Gedächtnis zurückzurufen.
War es nicht so, habt ihr nicht ebendies in eurem täglichen Leben getan? Habt ihr nicht den Deckel von einem Krug weggenommen, und fragtet ihr euch sodann nicht, was ihr mit dem Deckel anstelltet? Ihr erinnertet euch nicht, den Deckel wieder auf den Krug gelegt zu haben, aber da ist er. Dies ist jedem passiert, oder etwa nicht?
Ebenso steht es mit Unserem Bund. Ich bin unmittelbar in eurem Herzen zentriert, und ihr schaut herum und sagt: „Wo ist Gott?“
Ihr sagt nicht: „Wo bin ich von Gott abgegangen?“ Ihr sagt nicht: „Ich hatte Ihn vor einer Minute.“ Sobald es sich auf Mich beläuft, ist euer Gedächtnis weniger auf Draht, als gar wenn ihr vergesst, wo ihr einen Flaschenverschluss hingelegt habt.
Ihr sagt nicht: „Ich habe Gott vor einer Minute weggelegt, und wo ist Er jetzt?“
Ihr sagt bloß: „Wo ist Gott?“
Ihr sagt nicht: „Wo ist Er gewesen?“
Ihr sagt einfach: „Ich habe Ihn nie gesehen. Er versteckt sich vor mir.“
Ich verstecke Mich niemals vor dir, und dennoch können deine Augen Mich nicht sehen. Bloß dein Herz kann Mich erkennen. Und gleichwohl bin Ich nicht versteckt. Ich habe dein Herz vor langer Zeit betreten, und Ich bin niemals weggegangen. Ich bin in deinem Herzen. Ich bin dort tief eingebettet. Es gibt keine Möglichkeit, wie Ich dort weggehen kann. Ich bin unauslöschlich in deinem Herzen.
Du könntest sagen, Ich sei ein stiller Partner, allerdings bin Ich nicht still. Ich komme aus der Stille, hinwiederum rede Ich zu deinem Herzen. Ich rede, nicht in Worten, sondern in Liebe. Ich kose dich. Ich stupse dich. Wir umarmen uns. Du hast die Ohren, um zu hören. Sie sind in deinem Herzen.
Komme mit deiner Aufmerksamkeit näher heran. Du brauchst nichts zu tun, um dich für Mich zuzurüsten, denn Ich bin bereits angekommen. Dessen bist du dir nicht gewahr. Ich bin präsent, und du hast Meine Gegenwart verfehlt. In jenem Falle, da rüste dich für Mich. Rolle einen roten Teppich aus. Freue dich im Voraus in deinem Gewahrsein auf Mich. Habe Vorfreude auf Mich, und bald wirst du anheben, die Zeichen von Mir zu erblicken. In deinem Gewahrsein – dort komme Ich an. Dein Gewahrsein kommt bei Mir an. Ich komme nicht an. Ich bin bereits da. Und demnach ist es dein Gewahrsein, das Mich gewahrt.
Du bist einen Augenblick lang weggedämmert, und danach sagst du: „Huch. Hallo. Bist Du die ganze Zeit dagewesen?“
Ich sage: „Ja.“
Und du sagst: „O Gott, was war ich bloß für ein Reinfall.“
Und danach lachen Wir gemeinsam ganz tüchtig, nicht auf deine Kosten, sondern zu deiner Freude. Wir sind in Freude vereint.
Mein Freund, Mein Selbst, was sollen Wir jetzt anderes tun als sein? Mein Freund, Mein Selbst, was sollen Wir jetzt anderes tun als in Harmonie Eins sein? Es gibt keine Fragen mehr, die du aus dem Erdboden herauswringst. Jetzt bist du fragenlos. Dein Anliegen wurde erwidert. Du hast es beantwortet. Du bist auf den Ruf des Einsseins eingegangen, und Einssein wurdest du.
Ich hielt wie immer die Tür für dich auf. Dieses Mal gingst du hinein. Die Tür bleibt offen. Unsere Herzen sind offen. Sie schließen gibt es nicht. Mein verlorener Sohn ist zurückgekehrt.

