HEAVEN # 4170 Möchtest du nicht gerne Gottes Stimme hören
MÖCHTEST DU NICHT GERNE GOTTES STIMME HÖREN
Ich spreche die ganze Zeit zu euch. Hört Meine Stimme. Sie ist in allem. Ich flüstere euren Namen. Euer Name ist Liebe, und Ich rufe euch zu Mir her. Also, kommt her. Möchtet ihr wirklich, dass Ich unverrückt am Warten bin?
Ich bin geduldig, und Ich kann warten. Ich kenne keine Zeit, in der zu warten wäre. Ich BIN schlicht. Ich BIN und sitze still und wundere Mich über all deine Bewegtheit und Tätigkeit. Ich weiß, du bist auf dem Weg zu Mir. Ich möchte dich gerne um deinetwillen zur Eile antreiben, denn ohne Mich sein ist kein Spaß. Es ist im Grunde intolerabel, und dennoch tolerierst du das Absentieren deiner selbst von der Nähe bei Mir. Gleichwohl, selbst obschon du dich absentierst - du bist hier bei Mir. Du hast dich in etwas gekehrt, was du nicht bist, und damit einher geht, wie du bei dir selber Missfallen erregst.
Ich bin immer glücklich bei dir. Ich liebe dich. Ich liebte dich an dem Tage, als du in die Welt hinein geboren wurdest, denn Wir sind Freunde, bereits bevor die Zeit begann. Wir sind das Original. Wir sind Einssein. Ihr habt Unser Eingesessenes Einssein freigeräumt und begabt euch auf die Suche nach Partikeln. Ihr nahmt ein Vergrößerungsglas und wagtet euch in die Wälder und in den Dschungel des Lebens hinaus. Was kann das Leben, ohne ein Gewahrsein Meiner Präsenz, sein, außer ein Wald oder ein Dschungel, der von eurem Klima abhängig ist?
Und was könnt ihr, ohne Gewahrsein Meiner Präsenz, anderes sein als ein einsamer Flüchtender vor dem Gewahrsein. Genug davon. Kommt, präsentiert euch Mir. Geht direkt hinein. Tretet stracks bei Mir vor und sagt:
„Gott, hier bin ich. Du sagst, ich sei unablässig vor dir zugegen gewesen, aber ich hinkte im Gewahrsein nach. Ich hinke immer noch in ihm nach. Gib mir Dich. Gib mir all das Gewahrsein von Dir, das Deiner Aussage nach mein ist. Gib es mir genau jetzt.
Zeige Dich mir. Enthülle Dich mir. Falls Du Dich, um Dich mir offengelegt zu sehen, mein Herz zu öffnen hast, dann, Gott, bitte öffne mein Herz.
Gott, falls Du es musst, drücke Deinen Gang in mein Herz hinein, sodass ich Deine Präsenz erkennen werde und sie nie mehr los lassen möchte. Bringe mein Herz zu dem Deinen. Kann das für Dich eine schwer zu erledigende Aufgabe sein?
Bin ich derart mutwillig, dass ich mich von einem Großartigen Königreich und einer Prächtigen Gegenwart, als was sich die Deinige ausweist, abständig halten möchte? Bin ich so ein Narr, dass ich Deine Hand los lasse? Bin ich das?
Sodann, möchtest Du, Gott, sofern ich außerstande bin, Deine Hand zu nehmen, meine Hand nehmen und sie in die Deine legen? Deine Hand ist so groß. Dein Herz ist so groß, dass Du mich umarmen, dass Du mich drücken kannst, sodass ich mich, was Unsere Nähe angeht, niemals mehr irren kann, sodass ich Deine Hand niemals mehr los lassen kann, sodass ich mich niemals mehr außerhalb meines Gewahrseins Deiner Präsenz aufzuhalten vermag. Gib mich Dir, Gott. Gib mich dir jetzt im Augenblick. Gib mir Eingang in den Himmel, und belasse mich niemals bei Deinem Königreich außen vor, welches, so tust Du es mir kund, ebenfalls das meine ist.
Du sagst, ich sei bereits da. Wie kann ich es dann nicht erkennen? Wie kann ich Dich nicht in einer jeden Sekunde des Erdenlebens bei mir tragen? Sofern Du mein bist, hilf mir zu erkennen, dass Du mein bist und dass ich Dein bin.
Du sagst mir, es gibt keine Unterschiedlichkeit, dennoch scheine ich schier Verschiedenartigkeit zu erkennen. Ich erlebe Einssein mit dir nicht. Wie kann das sein?
Du sagst, es sei ich, der stattgebe, das zu sein. Ich möchte Dich. Ich lechze nach Dir. Und dennoch spüre ich Dich nicht bei mir. Ich glaube nicht einmal ununterbrochen an Dich, Gott. Ganz bestimmt möchte ich das. Ich möchte gerne, dass Du mein bist, und ich möchte gerne Dein sein. Hilf mir, aufzuwachen. Möchtest Du das tun, Gott, möchtest Du das? Wie lautet Deine Antwort an mich?“
Ja. Ich sage Ja, und es ist nunmehr, Meine Geliebte, Mein Geliebter, an dir, Ja zu sagen.

