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HEAVEN #376 Der Zweck im Leben

DEIN ZWECK IM LEBEN

Ich bin der Gott eurer Väter, und Ich bin jetzt euer Gott. Ich bin niemandes sonst. Ich bin jedermanns. Und das schließt dich mit ein.

Das Recht auf Mich, das ein jeder innehat, hast du. Ich bin Recht, nicht schier Privileg. Ich bin eine Schenkung an dich. Ich bin kein Trinkgeld für gute Bedienung. Ich bin dein Erbe.

Wenn du als Künstler am Schaffen bist, stellst du etwas von dir selbst in deine Schöpfung, und du belässt dich inwendig in ihr. Deine Kunst kann nicht von dir abgetrennt werden. Du kannst von ihr nicht herausgerettet werden. Du kannst nicht herausgezogen werden. Du bist in dem Gemälde.

Und Ich bin der Künstler, Der dich erschuf, und nicht mehr konnte Ich dich erschaffen und Mich Selbst außen vor lassen, als ein echter Künstler auf der Erde in der Lage ist, sich aus seinem Werk heraus zu lassen. Ich bin in dir befasst. Meine Hand ruht nach wie vor auf dir.

Ich erschuf dich nicht mit Meiner linken Hand, dabei mit Meiner Aufmerksamkeit irgendwo sonst. Ich legte alles an Meinem Selbst in Meine Kunst, und du bist der Nachweis von ihr. Meine Hand meißelte dich in eine Menschenform, und Mein Abdruck befindet sich dort.

Ich erschuf dich nicht gemäß einer Marotte eines bestimmten Moments. Ich zog dich nicht aus der dünnen Luft hervor. Ich erschuf dich mit Meinem vollen Herzen und Gewahrsein.

Ich sah, du wurdest auf der Erde gebraucht. Ich sah niemanden hoch. Ich sah niemanden niedrig. Ich sah Arbeit, die zu erledigen ist. Ich sah Vorhaben, die anzugehen waren, und Ich sandte dich, jeden und alle von euch, als Meine Botschafter. Ihr hattet unterschiedliche Jobs zu verrichten, aber ihr seid ein jeder aus Meinen Farben gestaltet. Ich mischte bestimmte Farben von Gedanken, und dann erschienst du auf der Leinwand genannt Erde. Ich schrieb dir zu, die Erde und all ihre Einwohner für Mich zu segnen.

Entschuldige dich nicht von deinen vorgesehenen Aufgaben. Sie sind keine Aufgaben. Sie sind deine Erfüllung. In jeder Bewegung deiner Arme repräsentierst du Mich. Nun kannst du dich entsinnen, dass dem so ist. Es mag sein, du vernimmst nicht genau das Zuwinken, das Ich dir flüsterte, aber jetzt soeben kannst du dich entsinnen, dass Ich deinen Namen und alles, was er enthielt, wispere.

Du bist vor Mir erschienen. Du bist kein Unbekannter. Desgleichen Ich nicht. Wir sind die Faktoren deines Lebens. Ich bin das, woraus du gemacht bist. Nichts Minderes als Ich bist du.

Indes hast du an mindere Dinge geglaubt. Du hast dich in Gedanken eingekauft, die durch diejenigen vor dich hingesetzt wurden, die ihren Ursprung vergessen haben.

Jetzt freilich bist du verantwortlich. Niemand sonst. Genau in diesem Augenblick kannst du all das sein, wozu du aufgebrochen bist, es zu sein. Einerlei, wo du warst, was du getan hast, auf welchen Abschweifungen du dich befandst, soeben jetzt kannst du offenlegen, wozu du aufgebrochen bist zu sein und zu tun, als du diese Menschliche Form annahmst. Du kamst aus deinem erinnernden Gedenken heraus.

Jeder Partikel dieses Universums, in dem du lebst, ist von Bedeutung. Jeder Partikel dient seinem Zweck. Du weißt, dass Bäume euch Sauerstoff geben, und du gibst ihnen deren Atem. Du weißt, dass das Universum ein- und ausatmet. Du weißt, dass die winzigste Kreatur im Universum eine Mission innehat, und dass sie die Richtung erfüllt, die Ich ihr übermittelt habe.

Denkst du, dass Ich dir weniger gegeben habe, als Ich einer winzigsten Schöpfung gebe, die du nicht einmal zu sehen vermagst?

Denkst du, dass dein Zweck auf der Erde sein kann, bloß eine Weile herumzuhängen? Dabei durchzukommen? Unbemerkt hereinzukommen und ebenso abzutreten?

Hinterlasse auf der Erde deine Markierung. Lasse es bekannt werden, dass du hier bist. Es mag sein, du entsinnst dich nicht des genauen Dienstes, dem du beipflichtetest, ihn zu überreichen, aber du kannst beginnen, ihn herauszufinden. Tatsache, du hast viele Dienste auszuführen, nicht bloß einen, aber nicht einer deiner Zwecke lautet, einfach den Raum zu füllen.

Entsinne dich, Wer dich erschuf. Beginne, dich zu erinnern wozu.