HEAVEN # 3649 Herumtrödeln
HERUMTRÖDELN
Du kannst deinen Brennpunkt auf alles richten, was du möchtest. Brennpunkt bedeutet deine Aufmerksamkeit darauf legen. Lege deine Aufmerksamkeit darauf, wo du sie gerne haben möchtest. Du hast ja wohl die Neigung, von etwas abzuschweifen. Deine Neigung kann lauten, dorthin abzuschweifen, was weniger bedeutsam ist, weil, was weniger bedeutsam ist, mit lauter Stimme herein kommt oder sich unmittelbar vor dir aufhält. Sei eingedenk, du bist der Wählende. Du suchst dir aus, kreuz und quer in alle Richtungen zu gehen, oder du entscheidest dich, darauf dein Augenmerk zu legen, worauf es ankommt. Du magst ja alles gerne mögen, was bei dir hochschnellt, und auf alles eingehen mögen, vielleicht ist es indes an der Zeit, dass du künftig lernst, Prioritäten zu setzen, außer selbstverständlich, du ziehst es vor, das Bedeutsamere zugunsten minderer Dinge, die einen langen Hebel auf dich zu haben, aufzuschieben.
Du kannst entscheiden, was dir wichtiger ist, und du kannst darauf deine Aufmerksamkeit legen. Du bist nicht den Launen eines jeden Tom, Dick oder Harry oder jeder eintreffenden E-Mail ausgesetzt. Du bist, so möchte es scheinen, den Launen deiner selbst ausgesetzt. Ich weiß, für dich ist das eine Zwickmühle. 'Tue, was du gerne tust' ist ein guter Refrain, vertrödle allerdings deine Zeit nicht damit, was dich von deiner Zweckbestimmung ablenkt.
Da ist eine derart feine Linie zu verzeichnen zwischen dem, was von Belang ist, und dem, was du zu einem gegebenen Zeitpunkt gerne tun möchtest.
Sofern du für deinen Lebensunterhalt zu arbeiten hast, hast du dafür zu arbeiten. Kannst du denn dann den ganzen Tag spielen?
Du wirst meinen, dass dir bei deinem Tun etwas am Wichtigsten ist, sofern du dir allerdings zunächst weniger wichtige Dinge hernimmst, denen du dich zuwendest, was ist dann deinem Entschluss nach das Wichtigste für dich? Quatschmachen wird dir wohl wichtiger sein. Mehr erledigt bekommen wird dir wohl wichtiger sein, als das ausführen, was deine hauptsächliche Zuständigkeit darstellt.
Ein Jeder hat auf der Erde dann und wann einen Tag freihaben nötig, und Ich schlage vor, du machst das so. Ich rate auch, dass du deine Arbeit erledigt bekommst. Und wenn ihr allzu viele Dinge zu tun habt, so trefft eure Entscheidungen, ihr Lieben, und macht eurer Knappheit an Augenmerk auf verfügbare Zeit oder auf sonstwas, was ihr zu tun habt, keine Vorwürfe. Ihr versteht, was Ich sage, oder etwa nicht?
Gut für euch, wenn ihr jeden Verantwortlichkeitsbereich zu einem Spiel machen könnt! Dann nehmt eure hauptsächlichen Verantwortungsbereiche als Spiel, und spielt sie gut, und spielt sie als Zuvorderstes. Nicht alles, was ihr zu tun habt, kann wesentlich sein. Was würde passieren, falls ihr einige unter den Dingen, bei denen ihr darauf besteht, dass ihr sie tun müsst, nicht tut? Die Welt würde sich immer noch drehen. Das Universum ist nicht an euch aufgehängt. Gut, ja, in einer gewissen Weise, ist es das, gleichwohl werden die nicht-wesentlichen Dinge um sich selbst Sorge tragen.
Es gehört eine Menge darüber gesagt, das Leben nicht zu ernst zu nehmen. Ich sage euch das oft. Selbstverständlich meine Ich nicht, dass ihr die ganze Zeit alles schlittern lassen könnt! Ich ermutige euch, euch darum zu kümmern, was am meisten eurer Fürsorge bedarf. Nehmt euch Tage frei, aber nicht jeden Tag, stellt allerdings sicher, dass ihr Tage frei habt.
Rollt euch mit der Strömung. Schwimmt nicht gegen sie, und tut dennoch zuerst, was es wert ist, zunächst getan zu werden.
Ich möchte nicht mit dem Finger zeigen, aber Ich kenne jemanden, die durchaus gut daran täte, sich anzuschauen, wo ihre Zeit hin geht, und Ich möchte anfragen: „Steckst du deine Zeit in das, was am meisten Hand und Fuß hat, oder nimmst du schier die Strecke mit dem geringsten Widerstand? Es ist gut, sich nicht mit Entgegenwirken zu befassen, dennoch wirst du etliche Dinge beiseite lassen mögen, um dich anderer anzunehmen. Natürlich, Ich liebe dich, wie du bist, Ich liebe dich ganz unbenommen, indes, bummeln und verschieben schicken sich nicht an, zu sein wer du bist.“

