HEAVEN # 3609 Über allem - der Dienst für Gott
Halte dein Blickfeld hoch. Es ist kostbar, in die Augen eines jeden, dem du begegnest, zu schauen, und gleichwohl ist es ebenso kostbar, dich zu entsinnen, unentwegt in die Höhe zu blicken. Du bist hier auf der Erde, um Mir zu dienen. Falls du alles von dir an einzelne Menschen weggibst, hältst du sie und hältst du dich auf einer engeren Spanne konzentriert. Es stimmt, alles Gute, was du tust, ist allen förderlich, hinwiederum ist für dich die Zeit da, deinen Blick nunmehr auf einen umfänglicheren Dienst auszurichten, schlicht so, wie es bei den Erhabenen der Fall war.
Die Erhabenen hatten keine Gedanken wie: „Letztlich bin ich Einzelnen zu Diensten.“ Sie dachten: „Alles in allem diene ich Gott.“
Falls die Erhabenen sich nur auf ihren Dienst an Einzelnen ausgerichtet hätten, hätten sie sich auf einen eingeschränkten Dienst eingeengt. Versteht Mich bitte nicht falsch. Jemand, der einem Anderen dient, dient Mir. Wenn du dein ganzes Leben über für jemanden Fürsorge trägst, dienst du Mir. Dienst ist Dienst. Was für einen Einzelnen getan wird, ist für alle getan.
Gleichzeitig ging der Dienst der Erhabenen über die Wohltaten, die sie Einzelnen erwiesen, hinaus. Sie gaben Einzelnen eine Menge, ihr Zugehörigkeitsgefühl indes galt Mir. Sie hatten die Energie, die Liebe und Weisheit, um Einzelnen dienstbar zu sein, weil sie darum wussten, dass sie Mir umfassendere Dienste erwiesen. Sie machten sich nicht wichtig. Sie erzählten sich nicht herum, noch auch behielten sie sich und ihren Dienst an Mir für sich. Sie versteckten sich nicht. Sie gaben Beispiele.
Sie unterstützten und hoben Menschen an, dies gemäß ihrer Zeit. Sie wandelten auf der Erde und gaben ihren Dienst an Mir allen, die sie erreichen konnten, weiter. Es mag allzu vereinfachend sein zu sagen, dass Buddha an einem Platz blieb und dass die Menschen zu ihm hin strömten, lasst Mich indes vereinfachen. Christus und Andere bereisten die Erde, verbreiteten Meine Botschaften überall, und sie verbreiteten sie unentwegt. Sie wussten um die Bewandtnis, dass ihre Mission umfangreicher war als ihr wiederholtes Heilen, verstehst du Mich? Sie erweiterten sich selbst. Mich Selbst brachten sie dort hinaus zur Welt.
Bereits vor dem Radio und vor dem Fernsehen, boten sie Mich dem gemeinen Volk dar. Sie machten sich selbst keinen Namen. Sie machten Mich zu einem Namen. Sie verbargen sich nicht vor der Öffentlichkeit. Ihre Genügsamkeit und Bescheidenheit rangierten nicht vor ihrem Dienst an Mir. Sie hätten gerne die schlichten Individuen bleiben können, die schier ihre unmittelbare Welt im Sinn haben, hingegen gingen sie hinaus und zeigten sich der Welt in ihrem Dienst an Mir. Sie verhielten sich nicht still.
Ich sage euch nicht, hinauszugehen und Missionar zu werden. Ich bitte euch nicht, von Tür zu Tür zu laufen. Indessen habt ihr das Internet und E-Mail, und ihr könnt die eine oder andere Verantwortung dafür übernehmen, dass ihr Mich und euch selbst Anderen im Internet offen zeigt. Ihr seid, sobald es sich auf Mich beläuft, nicht angelegt, Einsiedler zu sein. Ihr seid in der Welt. Vielleicht teilt ihr bereits online mit Anderen Kochrezepte. Vielleicht teilt ihr eure Schwierigkeiten Anderen mit. Vielleicht lasst ihr Andere an Anekdoten und Schönheitstipps teilhaben und seid mit Online-Dating befasst. Seid nachsichtig mit Mir, ihr Lieben, wenn Ich zu euch sage: „Wie steht es um Mich? Habt ihr Mich ausgelassen? Behaltet ihr Meine Beliebtheit bei euch für euch?“
Wenn ihr Anderen ein Lieblingsrezept mitteilt, könnt ihr dann nicht auch Mich mit Anderen gemein haben? Wenn ihr plaudert, könnt ihr dann nicht auch Andere an Mir teilhaben lassen? Wenn ihr über einen Film redet, den ihr gesehen, oder über ein Buch sprecht, das ihr gelesen habt, könnt ihr dann nicht auch Mich mit Anderen teilen?
Heavenletters macht es für euch leicht, Andere an Mir teilhaben zu lassen. Keineswegs liest ein Jeder in der Welt Meine Worte derart eifrig, wie ihr es tut, wäre das allerdings nicht etwas Feines?

