Please read the Guidelines that have been chosen to keep this forum soaring high!

HEAVEN # 3578 Öffnet das Fenster eures Geistes

ÖFFNET DAS FENSTER EURES GEISTES

All eure Sorgen sind für nichts und wieder nichts. Ihr macht euch Sorgen, falls ihr euch Sorgen macht, und ihr macht euch Sorgen, falls ihr euch nicht sorgt. Ihr denkt an all die gefährlichen Möglichkeiten. Ihr seid beunruhigt über das Sich-Sorgen. Von jetzt ab müsst ihr wissen, dass Befürchtungen haben einen Stimmungsdrücker darstellt.

Stellt an die Stelle von Befürchtungen die Freiheit. Ihr seid frei! Ihr seid ein freies Wesen auf der Erde. Ihr seid frei, euch nicht zu beunruhigen. Sich-Sorgen ist sich bereiten für das Verhängnis, sei es nun ein großes oder kleines. Ihr seid frei, euch nicht zu sorgen. Ihr müsst euch zu ihm nicht durchstellen.

Das recht stark verschlissene Geschehen des Sich-Sorgens nimmt euch auf einem Weg entlang, die ihr nicht gehen möchtet. Nehmt im Leben eine andere Kehre. Euch wurde kein Kontingent an Sorgen zugeteilt. Es gibt kein bestimmtes Maß an Beunruhigung in einer Lebenszeit, das ihr erfüllen müsst. Falls eine solche Quote existierte, hättet ihr sie längst erfüllt.

An der Stelle der Ungewissheit, worüber ihr euch beunruhigt, gebt euch selbst ein Geschenk. Wenn ihr Bauer seid, und ihr macht euch über eure Frucht Sorgen, so malt euch Bilder von ihr aus über den Zeitpunkt, wann sie eingefahren wird. Stellt euch ihre überbordende Fülle bildlich vor. Hört auf, euch Bilder einer Dürre oder Flut vorzustellen.

Falls ihr euch über Krankheit beunruhigt, überreicht euch ein Geschenk, dass ihr euch bildlich ausmalt, wie ihr gesund seid. Seid ein Realist. Selbstverständlich wart ihr in zahlreichen Zeiträumen von euren Sorgen unbeschadet. Ihr habt euch eine Menge Sorgen gemacht, und ihr hattet eine gute Ernte. Ihr habt euch eine Menge Sorgen gemacht, und ihr wart bei guter Gesundheit. Kehrt euch ab von dem Gebrechen, euch zu beunruhigen und Gedanken zu machen, und wendet euch einem Können zu, Gedanken daran zu haben, worauf ihr euch freut.

Beunruhigung ist wie Giftefeu. Fortwährend kratzt ihr euch wegen ihm. Kratzen ist kein Heilmittel. Möchtet ihr Beunruhigung, oder möchtet ihr euch vom Beunruhigen abkehren? Ich sage, lauft davon weg. Sich-Sorgen ist kein Haustier, was man sich hält. Segnet euch und sorgt euch nicht.

Anstatt an all die Katastrophen zu denken, die euch heimsuchen können, denkt an all die Wohltaten. Kreidet sie an. Wohltaten sind zu euch auf dem Weg. Segnungen sind bereits angekommen. Sie sind für euch gekennzeichnet. Sie sind eine ausgemachte Sache.

Sorgen sind andererseits Gelichter, was ihr auf der Straße aufgelesen habt. Oder Sorgen sind Weinstöcke, die du, einen nach dem anderen, in Obhut genommen hast. Schaut euch an, wie diese Weinstöcke der Sorge größer und größer wachsen, und wie sie dennoch keine Frucht bringen. Ihr Ertrag ist schlicht mehr Sorgen. Sie sind wie Giftefeu. Je mehr ihr kratzt, umso mehr kratzt ihr.

Ich sage, dass ihr jetzt die Sorgen aus dem Fenster heraus lassen sollt. Öffnet das Fenster eures Geistes, und lasst die Sorgen gehen. Sorgen sind wertlos. Sie sind schlimmer als wertlos. Sie sind schmerzhaft. Sie sind nichts als plagender Schmerz wert.

Ihr werdet sagen, dass ihr nicht aufhören könnt, euch über dies und das Sorgen zu machen. Ich sage, ihr könnt damit aufhören. Sich-Sorgen ist nicht wie eine Arbeitsstelle, die ihr zu behalten habt. Ihr müsst euch nicht die ganze Zeit in der Welt Sorgen machen. Ihr hegtet stattdessen all die Sorgen in der Welt. Es gibt nicht eine, die euch entschlüpft ist. Ich sage euch, dem Sich-Sorgen-Machen zu entschlüpfen.

Vielleicht habt ihr zu viel Zeit zu eurer Verfügung. Dann verschafft euch einen zweiten Job, oder wendet euch irgendwo einer Freiwilligenarbeit zu, oder strickt einen Pullover. Wenn ihr einen Pullover strickt, werdet ihr euch dann über fallengelassene Maschen Sorgen machen? Besser dies, als all die Sorgen, denen ihr bei euch Unterschlupf gewährtet.

Sorgen sind wie Pocken. Ihr möchtet sie schlicht und einfach nicht. Sie haben für euch keinen Nutzen. Habt keine Sorgen, mithin habt ihr euch von ihnen nicht zu erholen. Sich-Sorgen ist eine Krankheit des Geistes. Es gibt ein Heilmittel. Hört auf, sie euch zueigen zu machen. Sorgen sind nicht angelegt, für euch einen Weg des Lebens darzustellen.

Sie sind eine Strafe, von der es euch selbst freizulassen gilt. Setzt euch jetzt soeben in dem Augenblick vom Euch-Sorgen auf freien Fuß. Ich danke euch.