HEAVEN #346 Du bist ein Sucher
DU BIST EIN SUCHER
Wie weit ziehen sich deine Gedanken hin? Worüber denkst du nach? Das weist aus, wie groß deine Welt ist. Wie groß ist deine Welt?
Ja, du musst den Tisch abstauben, aber deine Gedanken können sich auf mehr beziehen als auf Tische, auf denen sich Staub ansammelt. Für dein Leben gibt es größere Dinge.
Eine bezaubernde Zuweisung ist, an Mich zu denken. Ich möchte dich begleiten. Dich mit Mir nehmen ist wie in einer königlichen Kutsche fahren. Es erhebt dich. Es nimmt dich aus den Einzelheiten des Lebens heraus. Es exkortiert dich zu größeren Horizonten.
Wahrhaftig, du bist mit allem zufrieden, wie es ist, oder nicht für längere Zeit zufrieden, und dennoch möchtest du dich gerne dort verankern, wo du gewesen bist.
Du hast dir selbst mehr als eine Furche, du hast dir einen Graben ausgehoben, und du bist zugedeckt und in ihm versunken.
Ich möchte helfen, dass du darüber hinaus siehst.
Ich möchte für dich keine Beschwernis. Habe keine Angst. Zittere nicht bei deinem Gewahrsein Meiner Gegenwart. Du hast unbesehen Meine Präsenz. Du könntest genauso gut das Gewahrsein haben. Dein Gewahrsein Meiner Gegenwart wird dich nicht aufhalten. Sie wird dich erhellen.
Es gibt keinen größeren Denker als Ich es bin. Es gibt keinen, dessen Geist die Kreisumfänge abdeckt, wie es der Meine tut. Es gibt kein Herz, das die Welt durchschüttelt, wie dies das Meine tut. Nun wirst du erkennen und bejahen, dass Mein Herz und Mein Geist in dem deinigen existieren, und dass du eine erhabene Zwecksetzung innehast. Dein Zweck ist weitaus mehr, als, so unversehrt du es auch vermagst, durch deine persönliche Existenz zu gelangen.
Wer sagte „Fürchte keine Gefahr“? War Ich das? Ich möchte es jetzt sagen. Gebt diese eine Auffassung der Gefahr auf, und ihr werdet vorpreschen. Die Gefahr ist Angst. Es gibt keine andere. Angst ist eine Manifestation der Anhaftung an die gegenwärtigen Umstände. Wieso müssen Dinge gleich bleiben?
Ihr sehnt euch nach Wachstum, und ihr fürchtet es.
Was sollte das Wachstum fernhalten wollen, wenn nicht die Angst?
Angst ist Angst des Verlustes, und dennoch, tief in eurem Herzen wollt ihr die Dinge nicht mehr länger, wie sie sind. In der Tat, ihr zielt auf mehr ab. Aber euer Anstreben lautet Start und Stopp. Lasst euer Suchen unaufhörlich ununterbrochen sein. Lasst euer Suchen euch irgendwohin führen.
Führt euch selbst an der Nase.
Der Hafen, in dem ihr zur Zeit festmacht, ist womöglich nicht sicherer als das, was ihr einen verkorksten Hafen nennt.
Ein Sucher ist nicht jemand, der Sicherheit sucht. Ausschließlich Sicherheit suchen weist für ein Kind von Mir zu viel Kompromiss aus. Das ist - euer Erbe für eine Gemüsesuppe verkaufen. Euer Erbe ist, wozu ihr in der Lage seid. Es ist nicht dafür bestimmt, ein sicherer Kompromiss zu sein. Kompromisse tragen ihre eigene Gefahr mit sich.
Schreitet heraus. Schreitet heraus. Schreitet aus euren Grenzen heraus.
Das ist eine Ausdrucksweise für: Seid offen. Seid dem Leben gegenüber offen, nicht verschlossen. Seid gegenüber größeren Schwaden offen. Seid offen.
Ihr befindet euch auf einem Abenteuer, nicht auf einem wiederholten Gang auf dem gleichen Weg.
Wasimmer ihr wart, denkt, ihr wärt es gewesen, dabei habt ihr euch geirrt. Ihr seid kein Zuschauer beim Leben. Du bist ein Teilnehmer. Und du hast an Meinem Glücklichsein teil. Mein Glücklichsein fließt auf dich über, und du hast es aufzufangen. Ich gehe unaufhörlich voran, und dementsprechend auch du.
Das Vorangehen, von dem Ich rede, ist größer als das Physische. Es ist die Bewegung deines Herzens. Was umfasst es?
Sieh dein Herz als ein Radar, das weit hinaus sieht und weit hinaus absucht.
Fange an, dich danach umzusehen, worauf dich dein Herz geschubst hat. Fange an, umherzuschauen. Fange an, hoch zu schauen, und sieh die Weite vor dir.

