HEAVEN #345 Es ist mehr am Leben
ES IST MEHR AM LEBEN
Es ist mehr am Leben als die Umkreise deiner Existenz. Ein Leben, das du alleine zu deinem eigenen Vergnügen oder zu deiner Sicherheit führst, ist ein Fragment des Lebens. Führe ein größeres Leben. Ja, du bist ein Führer des Lebens.
Du wurdest für größere Dinge gemacht. Du bist nicht eingezäunt. Wieso wolltest du dich in eine kleine Existenz einpferchen, die nicht mehr ausmacht als das Ende deiner Nase?
Du wurdest für Freude gemacht, aber nicht schlicht Freude für dich selbst.
Ich verstehe, dass du deine Grenzen wohl gerne hast, deine Routine, dein Suchen nach Vergnügen. Aber es gibt für dich mehr in Empfang zu nehmen, und es gibt für dich mehr Freude zu geben.
Stehe nicht auf einer winzigen Insel, währenddessen Ich dir einen Kontinent gegeben habe, auf dem du gehen kannst.
Wo liegt deine Wahrnehmung?
Denke bitte über dich selbst hinaus. Die Summe und die Totale des Lebens gehen über Selbst-Versunkenheit hinaus.
Ja, es ist eine schöne Strecke zum Gehen. Du gibst dein eigenes Leben nicht auf, und dennoch musst du nicht zu viel von ihm hernehmen.
Mich kennen ist schön, aber Mich ausschließlich für dich selbst kennen ist nicht genug. Sei nicht damit zufrieden, dass du Mich kennst. Falls du Mich bei dir behältst, kennst du Mich nicht wirklich. Du hast deine Idee von Mir, aber nicht Meinen Gedanken.
Sieh über deine Grenzen hinaus.
Grenzen sind nicht-existent. Ich machte dich nicht für Eigennützigkeit.
Du hörst Mich nicht, wenn du bloß einen Teil dessen hörst, was Ich sage. Du kannst keinen Teil von Mir auswählen und einen Teil von Mir außenvor lassen. Ich bin Ganzheit. Ich bin kein Partikel. Du gleichfalls nicht.
Allein auf dein Leben schauen ist für dich zu klein. Ja, Ich möchte, dass du Freude hast, und Ich möchte, dass du sie mit der Welt teilst. Ja, Ich möchte, dass du tust, was dir Vergnügen macht, und Ich möchte ebenfalls, dass du über dein eigenes Vergnügen hinaus schaust.
Für dich allein leben ist für dich nicht genug.
Weswegen in einem winzigen Teich schwimmen, unterdessen du den ganzen Ozean haben kannst? Aber du kannst den ganzen Ozean nicht für dich alleine haben. Du musst Andere mit hinzu nehmen. Du kannst nicht allein zu Mir kommen. Hmm, ihr werdet alle zu Mir kommen, aber keiner kommt allein.
Wie mache Ich es klar, was Ich sagen möchte? Ich bitte nicht um ein Opfer. Nein, kein Opfer. Doch wenn du allein an dich oder an deine Familie denkst, dann hast du die Opferrolle eingenommen. Du hast wenig entgegengenommen, wiewohl du zu mehr berechtigt bist. Verstehst du, was Ich sage? Schreite aus deinen eigenen Mauern heraus und betrete das Universum. Du hast eine Zwecksetzung, die über dich hinaus geht.
Überdenke, wie du den Gedanken hast: „Was kann ich tun, um Gottes Universum auszuweiten? Was kann ich über die Reichweite meiner selbst hinaus tun? Ich opfere mich nicht. Ich tue nicht, was ich nicht tun möchte. Wieso freilich sollte ich der Welt nicht zu Diensten sein mögen? Wieso sollte ich einem Gott, Der so gut zu mir war, nicht zurückgeben wollen? Was sollte mich davon abhalten wollen, Gott in einer größeren Tragweite zu dienen als meine eigene kleine Existenz? Wenn ich einzig mir selbst diene, wie diene ich dann? Wenn ich nicht weiter als mein eigenes persönliches Feld sehe, sehe ich dann? Lieber Gott, ich bitte dich heute, mir zu helfen, über die Ränder meiner eigenen Brille hinaus zu sehen.“
Gib Mir statt, dir mehr zu geben, als du dir gegenwärtig selbst gibst. Lasse Mich deine Horizonte ausweiten, damit du dich zu deiner Größe erheben kannst. Höre auf, dir deinen eigenen Schuh zu binden. Schaue hoch.

