HEAVEN #3332 Die Pracht, die du bist
DIE PRACHT, DIE DU BIST
Mir die Allerhöchste Ehre! Ihr wart lange Zeit auf der Suche nach dem Höchsten, unterdessen du es bist, der die ganze Zeit die Herrlichkeit ist! Dein ist die Ehre für immer.
Wenn du doch bloß ein bisschen von der Pracht, die du bist, anerkenntest und entgegennähmest … Wenn du doch gar einen kurzen Eindruck, schier eine Ahnung davon hättest, wie Pracht-erfüllt du bist – wie glücklich wärest du dann. Die Gesamtheit der Welt ruht in deinem Handinneren, und doch hältst du die Hand heraus und bettelst um zwei Pfennige Frieden in deinem Leben.
Du möchtest Mich, du möchtest Liebe, und ein anderer Name dafür, was du möchtest, ist Friede. Wie du doch in deinem eigenen Heim und auf dem Marktplatz nach Friede lechzt. Denke eine Welt, in der Friede herrscht. Denke an dein Zuhause ohne einen Flecken Reiberei. Indes erhebt sich die Existenz des Nicht-Friedens nicht aus der Welt oder aus deinem Zuhause. Nicht-Friede wie auch Friede erheben sich aus deinem Herzen. Friede oder Mangel an Friede existieren in deinem Herzen. Du weißt - so ist es. Da drinnen ist ein zitternder Feind. Er ist es kaum wert, dass du deine Zeit mit ihm verwendest, und doch bückst du dich im Laufe des Tags mehrmals zu ihm hinunter. Er hat einen anderen Namen, dieser Übeltäter, und sein anderer Name heißt Angst. Er ist im Grunde ein Waschlappen, anderenfalls würde er nicht dauernd im Schatten existieren. Wahr ist, er hat ein lautes Organ, und er gibt großartiges Ambiente vor.
Tauscht Angst gegen Zutrauen ein. Zutrauen ist doch entschieden anders. Oh, sofern ihr Angst gegen Zutrauen eintauschtet, Geliebte, wie glücklich wärt ihr indes. Was für ein Tanzen herrschte da in eurem Herzen. Euer Herz würde singen: „Der Wolf an der Tür ist fort. Der Wolf der Angst ist tot. Hurra, die Gefahr ist vorbei. Der Wolf und die Hexe der Angst sind tot. Hurra. Hurra für mich, und Hurra für die Welt. Der Wolf und die Hexe der Angst sind tot.“
Sobald die Furcht ihren Abgang nimmt, hat keine Negativität jeglicher Art Platz mehr, um sich zu verborgen zu halten. Alles schleicht sich auf Zehenspitzen aus deinem Herzen, sobald die Angst sich hinausschleicht. Alle anderen Fangarme der Negativität in eurem Herzen sind bloß die Finger der Angst. Schaut euch an, wie all das schmierige Zeug euer Herz verlässt. Der Abgang der Furcht ist längst überfällig. Sie hat die Gastfreundschaft überbeansprucht. Ihr hättet sie bereits früher hinausgekickt haben können, ihr meintet bloß, ihr hättet sie zu behalten, ihr meintet bloß, die Angst formiere irgendwie einen Teil des Überlebens.
Nun, so die Furcht fort ist, was bleibt zurück? Was kann in deinem Herzen kohabitieren, sobald die Negativität kehrt machte? Du und Ich, Geliebte. Wir können als das Einssein der Liebe und das Einssein des Friedens bekannt sein. Wir sind es, die in einem Herzen zurückbleiben, worin Angst die Räumlichkeiten leergeräumt hat.
Die Angst war die ganze Zeit ein arrogantes Monster. Es machte eine Menge Lärm, indes war sie eine Menge Lärm um nichts. Angst war ein Muskelprotz, der mit Steroiden aufgepumpt ist. Stehe für die Hohlheit der Angst ein. Angst schickt sich nicht an, ein ernsthafter Gegner für dich zu sein. Angst ist ein Schatten, Geliebte, und einer, der euch hetzt. Schatten sind bloß Schatten. Gleich wie groß sie aussehen mögen, Schatten sind Phantome. Wie ein Phantom-Liebhaber hat die Angst um euch herum gehangen, hat sie euch aufgefressen, hat eure Wärme gestohlen, um sich selbst aufzupolstern. Angst hat dabei durchaus gute Arbeit geleistet. Sie hat euch den Arm herumgedreht, und die ganze Zeit war Angst nichts als Gepolter. Nun haben wir die Angst zurechgeschnitten. Sie kann durch ein Schlüsselloch passen. Sie kann in Sekundenschnelle rausgehen. Angst ist nicht größer als ein memmenhafter Gedanke.
Adieu, Angst. Adieu.
Willkommen, Gott, Liebe und Friede. Legt eure Füße hoch und bleibt eine Zeitlang.

