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HEAVEN #3331 Zu Gott fliegen

ZU GOTT FLIEGEN

Der Mond ist. Die Sonne ist. Ich BIN. Du BIST.

Schandflecke der einen oder anderen Art scheinen zu kommen und zu gehen, und dennoch ist der Mond, ist die Sonne, BIN Ich und BIST du. Was, Geliebte, lässt euch um euch schlagen?

Die Ozeanwellen mögen ja heftig sein, und dennoch ist der darunter liegende Ozean still. Wellen sind Wellen. Ozean ist Ozean. Oberfläche ist Oberfläche, und Tiefen sind tief.

Der Ozean der Liebe hält dich flott. Es gibt nichts, vor dem Angst zu haben ist. Musst du deine Ängste behalten? Musst du dich an ihnen fest halten?

Was ist da, um sich davor zu fürchten, Geliebte? Ängste sind nicht euer ganzes Leben. Ihr habt die Angst bei so zahlreichen Dingen eingeklinkt. Eure Liste möglicher Ängste ist enorm. Sie alle laufen auf Angst vor dem Leben hinaus. Ihr meint, ihr habt vor dem Tod, der Krankheit, dem Verlust und der Erniedrigung Angst, während es die ganze Zeit das Leben ist, was ihr fürchtet. Ihr mögt die Kehren und Wenden im Leben nicht, was für eine Wahl habt ihr indes, Geliebte? Es ist nicht so sehr, dass ihr den Lebensverlust ebenso stark fürchtet, wie ihr den Verlauf des Lebens fürchtet. Du bist auf der Erde lebendig, du, ein Kind Gottes, und dennoch siehst du dich als eine Art Beute oder Opfer für das Leben, so als wäre jenes eine Peinigung und als seist du auf Gedeih und Verderb von Peinigung abhängig. Du, der du unverwundbar bist, fühlst dich verwundbar, und infolgedessen fürchtest du Ungewissheit.

Du möchtest bei allem Gewissheit. Du möchtest das Sagen bei ihm.

Geliebte, ihr hattet bereits genug Schwierigkeiten beim Treffen von Entscheidungen. Möchtet ihr wirklich über den Tag entscheiden, an dem ihr euren Körper hinter euch lasst? Möchtet ihr wirklich alles beherrschen, was euer Leben betrifft? Geliebte, regiert eure Furcht. Habt sie nicht. Sie ist nicht von Wert. Euer Leben ist wertvoll.

Die Unumgänglichkeit lautet, dass ihr Mir euch in Voller Bewusstheit anschließt. Die Vorkommnisse, das Geben und Nehmen, während ihr euch auf eurem Weg zu Mir befindet, sind im Vergleich zu der Ankunft eurer vollen Bewusstheit von kleinerer Statur. Ihr fürchtet das Zeitweilige, währenddessen ihr alle gänzlich in der Beständigkeit Meiner Liebe, Unserer Liebe, geschmückt seid. Alles, was euch so über alle Maßen bedeutsam zu sein scheint, wird neben dem Ewigen von euch schal. Jedoch sieht es danach aus, dass ihr euer gesamtes Geld auf dem Zeitweiligen festlegt. Ihr vermögt nicht den Ewigkeits-Aspekt von euch zu verwandeln, und doch erweist ihr der Zeitweiligkeit, an der ihr seht, wie sie euch im Stich lässt, eure Verbundenheit. Die Schritte eures Lebens, darunter die unpassenden, bewegen euch Zentimeter um Zentimeter weiter oder sie schaukeln euch weiter hoch. Ihr seid eine Rakete, die soeben abhebt, und das Leben, so wie es sich euch darlegt, befeuert euren Flug.

Seht die Erde als eine Raumstation, Geliebte, oder gar als eine Bushaltestelle. Ihr bleibt dort nicht für länger. In der unwahren Messung der Zeit bleibt ihr bloß eine halbe Stunde oder ein oder zwei Minuten dort. Ihr habt ein Raumschiff oder einen Bus zu bekommen, und bald genug werdet ihr euch auf eurem Weg befinden. Lasst einen Halt, der nicht nach eurem Geschmack ist, nicht derart stark eure Aufmerksamkeit in Beschlag nehmen. Lasst es nicht zu, dass er euch von eurem Anstieg zu neuer Höhe abhält. Ihr steigt jetzt empor. Selbst Unebenheiten bringen euch zum Emporsteigen.

Ihr hebt jetzt zum Himmel ab. Ihr befindet euch auf eurer Reise. Seht die Aussichten entlang des Wegs. Es sind bloß Aussichten. Vorüberziehende Aussichten. Ihr habt ein großes Ziel im Sinn, und nichts kann euch aufhalten. Euer Kurs ist festgelegt worden.

Ihr werdet durch gute und armselige Nachbarschaften kommen. Ihr werdet allerhand Dinge sehen. Ihr werdet Missstände sehen, desgleichen Schönheit. Und während alledem fliegt ihr zu Mir