HEAVEN 3329 Schöpferische Macht
SCHÖPFERISCHE MACHT
Was kümmerst du dich darum, was Andere denken, während du Meine Sicht kennst und sie dir zueigen machst? Sehen Wir, du und Ich, nicht gleich? Und, falls du nicht so weit siehst wie Ich, möchtest du nicht genau das gleiche sehen? Möchtest du nicht gerne die Welt und einen Jeden in ihr so sehen, wie Ich es tue? Ich weiß, du möchtest lieben und Liebe sein und nichts anderes als Liebe sein. Ihr würdet alldas sein, was ihr erstrebt, Geliebte, falls ihr bloß von der Illusion fortkämt. Die Illusion sucht euch heim. Sie sagt euch unrichtige Dinge, die zu der Zeit logisch zu sein scheinen.
Ein Gott irgendwo redet zu euch, dass ihr Sein Traum seid, und dennoch seht ihr euch mit Unvollkommenheit vernietet. Ihr stellt Meine Realität in Frage. Machte Ich, Gott, euch in Meinem Bilde, oder machte Ich euch nicht in Meinem Bilde? Ihr wundert euch über Mein Augenlicht. War Ich, Gott, verblendet im Gedanken, Ich würde euch in Meinem Bild erschaffen, währenddessen die Schöpfungsmaschinerie inakkurat in Ansatz gebracht wurde? War Ich unachtsam? Schaute Ich irgendwoanders hin? Vergaß Ich etwas? Du akzeptierst, dass es Einen Gott und eine riesige Anzahl Erschaffener Seinswesen gibt, von denen, in deinen Augen, nicht eines vollkommen ist, zum allerwenigsten du mit all deinen Gepflogenheiten und deinem Straucheln. Wie können du und Ich derart unterschiedlich sehen, und du wunderst dich, was so Wundervolles an der Masse der erschaffenen Menschenseinswesen sei. Ist Gott Selbst, fragst du, unvollkommen? Ist Er blind, und nicht alles-sehend? Hatte Gott Fehler begangen, fragst du mit dem Herzen, was in deiner Kehle steckenblieb.
Wie entsetzlich ist es für euch zu denken, dass ein vollkommener Gott unvollkommene Seinswesen gemacht hat. Um wie viel schlimmer ist es, zu befürchten, dass ein unvollkommener Gott Menschenseinswesen ganz korrekt nach Seinem Ebenbild gemacht hat.
Lasst Mich euch fragen, lasst Mich Jene fragen, die sich wundern: Habe Ich, Gott, einen unvollkommenen Himmel erschaffen? Wie steht es mit der Sonne, dem Mond und den Sternen? Mit den Meeren? Welche Unvollkommenheit seht ihr dort etwa? Was Ich in Schönheit erschuf, konnte nicht durch einen unvollkommenen Gott geschaffen sein. Wie steht es mit den Blumen? Wer sonst außer Mir hätte den Entwurf derartiger Farben und Formen, Gerüche und einer derartigen Schönheit ausgedacht haben können? Und Jahreszeiten, Wüsten und Oasen? Und all die Vielfalt der Tiere, der wilden und der gezähmten?
Wer sonst könnte kreative Menschenseinswesen erschaffen haben außer ein Gott der Liebe? Menschenseinswesen können hohe Gebäude und sich in Bewegung setzende Wagen, Busse, Züge und Flugzeuge, die fliegen können, schaffen. Wie steht es um Kunst und Musik? Wer außer Gott hätte Menschenseinswesen erschaffen können, die allerhand Dinge zu schaffen vermögen, um die Empfindungen anderer Menschenseinswesen zu erhöhen?
Es gibt unendliche Möglichkeiten und Objekte, die die Menschenseinswesen noch nicht erschaffen haben. Unendlich, unbegrenzt sind die Herzen und der Geist des Menschen.
Zollt Meiner Schöpfung Anerkennung, und zollt Mir nicht als Letztem Anerkennung dafür, euch geschaffen zu haben. Ihr könnt euch heute zu großen Höhen erheben. Ihr könnt Liebe geben, die sich noch keiner vorstellte. Ihr könnt bis zu einer Höhe lieben, von der ihr bislang noch nicht geträumt habt. Ihr könnt aus den selbst festgesetzten Beschränkungen ausbrechen. Vergesst eure angenommene Unvollkommenheit. Holt die schöpferische Macht näher heran, die die Meine und die die eure ist.
Schafft eine neue Wahrnehmung von euch selbst. Erschafft das, was ihr euch zuvor einbildetet, ihr könntet es niemals erschaffen. Vielleicht habt ihr euch sogar das vorgestellt, was kein sterblicher Mensch je zu erschaffen vermag. Jemand wird es erschaffen, Geliebte. Jemand wird es tun.
Ihr und Ich sehen anders, Geliebte. Ich sehe, dass ihr es, insofern ihr daran zu denken vermögt, zu erschaffen vermögt. Ihr seid sogar imstande, Terror und etwas, was ihr niemals wolltet, zu schaffen. Nunmehr sage Ich euch, dass ihr die gleiche Einbildungskraft einsetzen könnt, um das, was ihr möchtet, und um das, was die Welt, in der ihr lebt, ebenfalls möchte, zu erschaffen. Es gibt nichts, was ihr nicht erschaffen könnt. Ihr könnt Friede und Liebe und Freude schaffen. Ich kann Mir nicht vorstellen, was euch zurückhalten sollte, während ihr das Licht der Welt in euren Händen haltet.

