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HEAVEN #3266 Der Wachtraum, den ihr durchlauft

DER WACHTRAUM, DEN IHR DURCHLAUFT

Seelen rühren andere Seelen. Inmitten des Herein und Heraus des gewöhnlichen Lebens fassen Seelen einander an, und Bündnisse werden geknüpft. Es geht derart viel auf dem unterirdischen Gefilde des Lebens vor sich. Da ist die Ebene, auf der alles bekannt ist. Tatsache ist, ihr wisst alles, und ihr vergesst derart zügig. Ihr erinnert euch nicht einmal mehr, dass ihr etwas vergessen habt. Es ist in etwa so, wie wenn ihr in einen Laden geht. Erst wenn ihr zuhause seid, erinnert ihr euch, dass ihr Tomaten vergessen habt. Vielleicht hattet ihr euch im Geschäft daran erinnert, und dann wurdet ihr bei den Avocados abgelenkt.

Das Leben, so wie es in der Welt gelebt wird, reicht euch nicht aus. Ihr könnt auf ihm nicht überleben. Zuallererst müssen die Tiefen da sein, damit die Oberfläche existiert, und die Oberfläche vermag euch bei all ihren Verdiensten nicht zu unterhalten. Selbst diejenigen Menschen, die ganz alleine auf dem Backstein und dem Mörtel des Lebens zu laufen scheinen, keuchen um die Tiefen. Ihr müsst Luft haben um zu leben, und dennoch lebt ihr nicht von der Luft alleine.

Es ist mehr an euch, als was dem Auge unterkommt. Das habt ihr zu wissen. Ihr habt euch selbst Glauben zu schenken. Ihr habt Mir Glauben zu schenken.

Ich machte das Leben in Technicolor, bevor Technicolor erfunden wurde. Schwarz und Weiß stimmten nie. Und gleichwohl liegt hinter der Lebendigkeit der Farben und hinter dem Weiß und dem Schwarz und dem Grau Dimension um Dimension. Es gibt keinen Raum, in den ihr hinein fallen könnt, und doch fahrt ihr mit einem Aufzug, der auf viele Etagen führt. Ihr fahrt von Etage zu Etage, und ihr flippt durch Dimensionen, und indes lasst ihr euer Gewahrsein dessen, was irgendwo in der Weite etwas ist, weg. Ihr könnt euch eigentlich nicht ausdenken, wie weit die Weite ist, und doch habt ihr ihr zahlreiche Male einen Besuch abgestattet. Tatsache ist, ihr seid nie von ihr weggegangen, ausgenommen einen Augenblick des Gewahrseins lang, nach dem anderen.

Was ihr passiert, trägt keine Straßenschilder. Was ihr durchmesst, hat keine Namen. Wir können sagen, der Saft des Lebens, der euch ernährt, ist ebenso farblos. Nicht anders beargwöhnt ihr die Wahrheit, und irgendwie könnt ihr es nicht verkraften, euch nach der Wahrheit in eurer Hand auszustrecken.

Dort ist eine mit Edelsteinen belegte Schatzkiste, die darauf wartet, geöffnet zu werden. Sie wartet auf euch, dass ihr sie öffnet. Sie vergeht nach euch, dass ihr sie aufmacht. Es ist keine Kiste der Pandora, Geliebte. In der Schatzkiste liegen alle Dimensionen des Lebens, in denen ihr herum tänzelt. Du bist ein Schlittschuhläufer, der bloß das Eis kennt und nicht recht erfasst, dass es da Dasjenige gibt, was das Eis trägt, auf dem du läufst.

Wenn du nachts träumst und dich an deinen Traum erinnerst, hast du Einiges an Gewahrsein von den unterschiedlichen Ebenen des Traumes, in dem du ein- und ausgingst.

Das Gleiche gilt für den Wachtraum, den du durchläufst. Der Traum, den du träumst, während du durch den sonnenbeschienenen Tag läufst, ist angefüllt mit Myriaden an Weite. Gehen, über deinen Gang nachdenken - alldas reicht weit. Du bist mehr, als dir vertraut ist. Die Welt, in der du lebst, ist mehr, als du erkennst. Jetzt kannst du anfangen, zu erkennen.

Du läufst jeden Tag durch die Hallen des Himmels. Ich möchte gerne sagen, jeden Tag erreichst du die Spitze, und doch gibt es beim Himmel keinen Gipfel. Er ist grenzenlos. Selbst während du die gewöhnlichen Grenzen des alltäglichen Lebens durchmisst, bist du nicht an ihnen festgeklebt. Du denkst, du seist es, jedoch überquerst du jeden Tag die Sieben Meere, die jetzt dein Leben, das du kennst, ausmachen. Du bist kein Menschenseinswesen mit einer einzigen Ebene. Du reist in Runden des Universums. Genauso gut könntest du damit vertraut sein, dass du mit Mir unterwegs bist, und Ich mit dir. Du bist zur selben Zeit Geerdet wie Gehimmelt.