HEAVEN #3129 Täglich Ewigkeit
TÄGLICH EWIGKEIT
Es gibt Augenblicke, wann es für Uns nichts zu sagen gibt. Wörter sind nicht nötig. Wir sind zufrieden, einfach gemeinsam dazusitzen, gar sozusagen untätig dazusitzen, ohne eine Hinsicht auf die Welt. Welche Träume sind so dringlich, erfüllt zu werden, sobald Wir, der Eine von Uns, dasitzen und Uns an den Händen halten? Alles ist in diesem Augenblick anerkannter Einung ausgesetzt. Wir sind einander so nahe, wie nahe sein kann. Das ist Stille aufs Höchste. Das ist, wann Unsere Herzen sich in einem atemberaubenden Augenblick des Einsseins zusammenscharen. Es gibt nicht einmal mehr eine Frage, nichts zu fragen, nichts mehr zu erfragen, als auf diese Weise dazusitzen, während Unsere Herzen in Liebe miteinander verflochten sind. Was kommt dem gleich, Geliebte, Geliebter? Was gelangt in die Nähe dieses Augenblicks der Einung, die im Grunde genommen Ewigkeit ist? Ein kurzer Blick auf die Ewigkeit ist immer noch Ewigkeit. Ewigkeit ist nicht endlich.
Du magst spüren, dass Ich dich hochhebe, um mit Mir Eins zu werden. Kein Hochheben ist nötig. Dies ist ein alltäglicher Augenblick. Dies ist alltägliche Ewigkeit.
Wenn Wir Arm in Arm sind, welche Sorge kann es dann geben? Wo gibt es etwas, dessentwegen Sorge existiert?
In diesen Augenblicken ist es ausreichend, dass Wir in einer Träumerei zusammensitzen, die über das Denken hinausgeht. Wir sind jenseits des Gedankens, Geliebte, Geliebter. Wir denken nicht über etwas nach, denn WIR SIND. Wir existieren, und das ist genug. Keine weitere Erkundung ist nötig. Und was sonst gibt es überhaupt, um es zu erkennen? Wir sind ein Magnet der Liebe, und nichts als Liebe. Wir schwimmen in einer Lagune der Liebe. Wir flezen in einer Lagune der Liebe.
Unsere Herzen verschmelzen im Einssein. Unsere verschmelzenden Herzen quellen über, und alle Herzen werden von dieser Gediegenheit der Nichtsheit erfüllt, die Herz-erfüllend ist. Wo Wir uns niederlassen, dort gibt es ein Crescendo der Stille. Die Stille holt alles andere ein. Es gibt nichts, um sie zu überraschen. In der Tiefe des Teiches Unseres Stillen Einsseins gibt es nichts anderes als die Stille des Einsseins. Die Stille macht kein Geräusch. Die Stille trommelt jedes Geräusch hinaus.
Ich möchte gerne 3 Hoch‘s auf Unser Einssein ausbringen, jedoch sind Wir in diesem unabweisbaren Einssein derart absorbiert, dass nichts gesagt werden braucht. In Unserem Einssein des Seiens befinden Wir uns jenseits von Hochleben lassen. Welches Hoch ist da auszubringen, sobald Wir in der Stille Unserer Liebe untergetaucht sind? Welche Stimme kann da reden?
Und so verschmelzen Wir in Unserem Einssein, und Wir sind in Unserem Einssein stille. Man könnte sagen, Wir verdichten in jedem Augenblick dieser köstlichen Stille, und doch, da Wir in der Vollheit der Stille eingetaucht sind, gibt es nichts zusammenzudrücken. Wir liegen auf einem Floß der Stille. Es gibt nichts anderes als diese ruhevolle Stille. Nichts kommt dem nahe. Einzig Nähe ist, und es gibt kein weiter weg davon. Es gibt kein auseinander. Es gibt Einssein. Alles, was nicht Einssein ist, ist nicht.
Das ist der Wahre Zustand der Existenz. Ob nun dieses Einsseins gewahr oder nicht, Wir sind dieses Einssein. Etwas anderes können Wir nicht sein. Unsere Gemüter können in eine Art gespreizte Träumerei hinein abwandern, wo im Denken das Eins zu zweien oder dreien oder zu jedweder anderen Mannigfaltigkeit an ausgreifenden Ziffern wird. Diese Ausweitung des Denkens wurde als das Leben auf der Erde bezeichnet. Gedanken können dorthin gehen, wohin sie mögen, indessen Gedanken bloß Gedanken sind. Wir existieren jenseits des Denkens.
Ich sage fortlaufend Wir, damit ihr erkennt, dass Ich das einschließe, was ihr als euch denkt. Ihr seid keine Nachzügler. Es gibt keine Nachzügler. Es gibt einzig Gedanken an Nachzügler sein. Ihr seid in Meinen gleichen Atemzug mit eingeschlossen. Es gibt kein draußen. Es gibt einzig drinnen, indes, während es kein draußen gibt, gibt es genauso wenig drinnen. Alles, was existieren kann, ist Einssein. Einssein ist all das, was ist, diese wundersame Vollheit des Einsseins, von dem Wir nicht abweichen können, von dem eine Abweichung bloß gedacht und eingebildet zu werden vermag.

