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HEAVEN #306 Dein Wortschatz

DEIN WORTSCHATZ

Entsinne dich, weswegen du hier bist. Du bist nicht hier des Schwatzes wegen. Du bist nicht hier, um dein Ego aufzublähen. Du bist nicht Anderer wegen hier, und du bist nicht deinetwegen hier. Du bist für Mich auf der Erde. Sieh Mich als den Nordstern über deiner Schulter. Schau auf Mich, und du wirst dein Leben nicht in Kleinlichkeit austeilen.

Öfters denkst du, Geringfügigkeit sei wichtig. Manchmal hast du es gerne, in ihr zu schwimmen. Manchmal nennst du Kleinigkeit Probleme. Du weißt, du machst viel aus ihnen. Darin besteht die Kleinlichkeit.

Das Leben handelt in Wirklichkeit nicht von Problemen. Ganz bestimmt denkst du so, oder hast du so gedacht. Du dachtest, die Summe deines Lebens sei deine Probleme, und sei, sie zu lösen. Es gibt keine sie.

Probleme sind in deinem Denken. Wenn du denkst, etwas sei groß, ist es groß. Das ist der langen Rede kurzer Sinn dabei.

Du denkst, das Leben sei eine Reihe von Problemen, die du zu lösen habest. Oder du denkst dir es als Lektionen. Du nennst es sogar die harte Schule des Lebens.

Alles tritt so vor dich, wie du denkst, es werde es tun.

Ich sage nicht, eine Vogel-Strauß-Politik zu betreiben. Aber Ich sage euch, dass ihr eure Aufmerksamkeit auf Größeres als auf Probleme richten könnt.

Probleme - dasjenige, was ihr als Probleme seht - faszinieren euch. Ihr liebt es sogar, Probleme anderer Leute im Fernsehen anzuschauen.

Was ist Plaudern anderes als dem Problem eines Anderen, das du irgendwie genießt, Beachtung zu schenken?

Hände weg von den Problemen Anderer! Du bist nicht deren Löser. Du bist nicht der Retter anderer Menschen. Du kannst Anderen helfen, aber du sollst dich nicht verleiten, du seist ein Retter von ihnen.

Das Leben eines jeden ist sein eigenes. Es gehört der Person, die es lebt.

Du könntest das Problem eines Anderen lösen, und er oder sie hätte es immer noch. Sie haben eine doppelte Herangehensweise an ihr Leben aufzunehmen. Ihr Problem existiert inwendig in ihnen. Es liegt nicht im Äußeren. Es ist nicht die Lage, obschon du dich bestimmt selbst überzeugst, dort sei es zu finden.

Wenn ein Freund mit einem Problem zu dir kommt, nimm es nicht als das deine. Sei professionell. Sei wie ein Rechtsanwalt, der zuhört. Dann sagt er einige wenige Worte. Er lässt den Herantragenden des Problems sich nicht an ihn anhängen, gleichfalls heftet er sich nicht an das angebliche Problem. Und es ist die Person, mit der er redet, nicht mit dem Problem. Er sagt nicht zu dem Problem, es solle sich davon machen. Er schüttelt nicht vor ihm mit dem Finger. Gleichwohl verschwindet in seiner Gegenwart etliches an Problemempfinden aufseiten des Besuchers.

Binde dich also nicht an die Probleme deines Freundes. Mache sie nicht zu den deinen. Du hast genug, die du aus dir heraus herbei rufst.

Du kannst dein Leben in Problemen überschwemmt vergeuden.

Nimm von den Dingen Notiz, über die du redest. Nimm Notiz, wohin sich deine Aufmerksamkeit wendet.

Fasse deine wirkliche Zwecksetzung ins Auge, und komme mit ihr voran.

Es gibt Unterabteilungen des Zweckes. Habe acht auf sie, doch komme immer wieder zu deinem Hauptzweck zurück.

Du bist hier im Leben zu etwas Größerem als zum Problemlösen.

Tatsache ist, tilge das Wort „Problem“ aus deinem Wortschatz. Bezeichne nicht einmal das, was du als deine Probleme siehst, als Gelegenheiten oder als Herausforderungen, weil du keinem einzigen etwas vormachst, zum allerwenigsten dir selbst.

Wenn ein Fels deinen Weg blockiert, dann klettere über ihn oder gehe um ihn herum, oder vielleicht nimmst du einen anderen Weg. Es ist bloß ein Fels. Zufällig liegt er da, wo er ist. Er hat keine Falle für dich aufgebaut. Es ist ein unschuldiger Fels, der zufällig im Weg liegt.

Halte dein Auge auf dem, wo du gehst, und klettere unentwegt höher. Sache ist, dabei weiter zu kommen.

Es gibt für dich Einen, Den du um Hilfe angehen kannst, und es gibt Einen, Der dir Hilfe gibt.

Höre den Worten zu, die du gewöhnlich benutzt, und nimm sie zur Kenntnis. Wirf einige hinaus. Benutze sie nie wieder.

Probleme sind so lange Probleme, wie du denkst, sie seien es. Du brauchst keine Hilfe. Du hast Hilfe. Du bist nicht machtlos. Du bist machtvoll. Das Kind des Königs hat große Macht, aber es hat sie kennenzulernen, und es hat sie zum Einsatz zu bringen.

Vergnüge dich nicht so sehr an deinen Problemen, und vergnüge dich nicht so sehr daran, über sie zu reden. Gib sie rüber, und packe dein Geschäft für Mich an.