HEAVEN #2965 In diesem Augenblick
IN DIESEM AUGENBLICK
In diesem Augenblick der Allesheit schwimmen Unsere Herzen zusammen. Wir sind ein großer Ozean, und Unsere Herzen schwimmen in dem Ozean von Uns Selbst, oder, eigentlich in dem Ozean des Selbst. Wir schwimmen im gleichen Wasser, und Wir kommen heraus. Da ist Einssein, jedoch keine Vereinzeltheit. Niemand ist je alleine.
Dein Körper mag meinen, er sei irgendwo anders, alleine gelassen, vielleicht vergessen, und dennoch ist das deine Einbildung. Nehmt Mein Wort in der Sache, Geliebte, woimmer ihr gerade seid, Ich BIN ebenfalls da. Das ist eine Gewissheit. Ich bin bei euch, und ihr könnt nie von Mir fort sein. Ich bin nicht euer Schatten. Ich bin viel mehr als das. Geliebte, Ich bin ihr und ihr seid Ich, und Wir sind einzig Ein Gesegneter.
Nichts kann unser Band des Einsseins zerreißen. Du kannst es dir anders denken, doch das ist der Aberwitz deines Denkens, das hierhin und dorthin wandert. Selbstverständlich kann dein Geist denken, was er möchte, Fakt allerdings bleibt es, dass es keine Gesondertheit gibt, sobald es auf Uns hinausläuft. Eins ist nicht zwei. Das Einssein, von dem Ich rede, kann nicht aufgeschnitten werden. Es gibt kein entzwei, Geliebte. Einssein ist Alles.
Es gibt kein Alleinsein im Ozean Unserer Liebe. Einzig, du hast vielleicht weggeschaut, einzig, du warst verfangen in einem Gedanken über wer weiß was. Du bist schlicht einen Augenblick lang von dir selbst abwesend. Du starrst aus dem Fenster hinaus, und dennoch sind deine Augen nicht auf einen Brennpunkt gerichtet. Stelle dich dann auf Mich scharf, und du wirst dich nicht vom Weg abgekommen fühlen. Du wirst nicht irgendwohin, was du Wildnis nennen könntest, fortwandern. Welche Wildnis kann es geben, indessen Ich BIN?
Es gibt nichts, um darüber nachzudenken, Geliebte. Es gibt alles, um zu sein. Wir seien Eins. Wir seien. Wir, du und Ich, sind Einssein aufs Absoluteste.
Nichts kann euch zustoßen, Geliebte. Alle Tragödien, die euch heimsuchen, sind Erzählungen, die man sich am Lagerfeuer erzählt. Wir sind unversehrt. Denkst du wirklich, Mir könne etwas Unpassendes passieren? Denkst du das wirklich? Es gibt nichts, was Mir passieren kann, und nichts kann dir passieren. Ihr lebt in zwei Welten, Geliebte. Ihr lebt in der Welt der Wahrheit, und ihr lebt im Land der Fiktion.
Das Land der Fiktion hat einige wunderbare Dinge an sich. Genießt die Fiktion. Erleidet sie sogar, sofern ihr es müsst. Lest ein Kapitel des Leidens, haltet allerdings währenddessen euren Finger auf den ungeschriebenen Seiten der Wahrheit, wo nichts hereinbrechen kann, mit Ausnahme des Einsseins.
Wir sind verbunden, du und Ich. Wir sind nicht durch einen dünnen Faden verbunden. Der Faden, der uns verbindet, ist aus dem stärksten Spinnfaden, den ihr euch vorstellen könnt. Der Faden, der Uns verbindet, ist Gott-gemacht. Er kann nie reißen. Dieser Faden ist unveränderbar. Er ist ein Band der Liebe, so fest, dass ihr es nicht immer seht. Ihr seht es nicht immer, weil Einssein inwendig in ihm enthalten ist. Wo Einssein ist, kann Zweisein nicht gesehen werden.
Doch irgendwie denkt der Geist, er müsse zwei sehen, um Eins zu bestätigen. Das ist für euch der schwankende Geist. Er möchte Beweise. Er möchte Nachweis, und er möchte ihn jetzt. Euer Geist möchte Nachweis dessen, was Selbst-Ersichtlich ist, Geliebte. Lediglich in der Welt gibt es so etwas wie Beweis, und sogar in der Welt ist es wohlbekannt, dass der Beweis nicht immer bewiesen ist. Es mag sein, am einen Tag ist er bewiesen, am nächsten nicht.
Wahrheit, andererseits, steht immerzu. Sie zum Wanken bringen, das gibt es nicht. Da gibt es kein Stechen.
Dein Geist ist wie der kleine Junge, der versucht, seinen Vater zu knuffen. Er kann die Bewegungen des Boxens machen, aber er kann ihn nicht erreichen.
Wir sind Eins, und das ist alles, was da dran ist.

