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HEAVEN #2957 Deinen Weg durch den Schnee machen

DEINEN WEG DURCH DEN SCHNEE MACHEN

Es gibt eine Redeweise, die besagt, dass du bekommst, was du verdienst. Fakt ist, dass das manchmal der Fall ist und manchmal nicht. Es ist wahrheitsgetreuer zu sagen: „Was du bekommst, ist das, was du bekommst.“ Was hat es verdienen damit zu tun?

Oh, klar, hin und wieder bringst du etwas über dich. Du fuhrst im Auto, und du schautest dir neben der Straße die Kühe an, und das Nächste, was dir klar wurde, war, du hattest einen Unfall. Du schautest weg, und deswegen bist du zweifelsohne für den Unfall verantwortlich. Doch möchte Ich die Beurteilung, die damit scheinbar einhergeht, nicht akzeptieren: „Du hast es verdient.“

Bist du ein Schüler, und du arbeitest nicht für die Prüfung, und du rasselst durch, so würde die Welt sagen, du verdienst es. Wie weiß das die Welt? Ein Anderer arbeitet überhaupt nicht für den Test und bekommt eine Eins. Wer kann sagen, wer was verdient?

Niemand verdient Leiden, Geliebte. Niemand. Jeder verdient all die Segnungen des Universums, auch jene, die sagen, sie würden auf keinen Fall alle Segnungen des Universums verdienen. Um hier keine Ausflüchte zu machen, Geliebte - jedoch, falls die Menschen, die deines Erachtens die Segnungen nicht verdienen, mit mehr Segnungen gesegnet worden wären, ist es möglich, dass sie nicht dasjenige begangen haben, was du ihnen vorhältst. Sogar dann, wenn sie ruchlose Verbrechen begangen haben, wie weißt du denn, dass sie entsetzliche Dinge verdienen, die über sie kommen werden?

Und indessen gibt es Andere, die wenigere Segnungen innehatten, und sie werden Engel auf Erden. Und zur selben Zeit bekommen selbstverständlich Menschen, die durchwegs hohe Segnungen verdienen, sie nicht.

Niemand auf der Erde erhält offensichtlich all die Segnungen, die er verdient, von denen Ich sage, er habe sie verdient.

Jeder hat dasjenige, was man gutes Glück nennt, und jeder hat, was man kein Glück haben nennt. Jeder hat Segnungen und Enttäuschungen. Jeder begeht dann und wann gute Taten, und jeder ist ausgerutscht und hat Gelegenheiten zu Gutem ausgelassen, oder er hat in seinem Feld hinter sich Wunden hinterlassen.

Lasst Uns also unseren Ausgang von der Prämisse nehmen, dass jeder auf der Erde mehr Segnungen verdient und nötig hat.

Vielleicht sagst du leise: „Gut, Gott, weswegen teilst Du sie dann nicht aus? Weswegen beschaffst du nicht mehr Segnungen und hältst du die Enttäuschungen nicht zurück?“

Du hast freien Willen, und Ich belasse dich frei. Wenn Ich euch freien Willen gebe, gebe Ich euch freien Willen. Ich erteile nicht einen teilweise freien Willen. Du hast alle Freiheit in der Welt. Ich möchte dein Berater sein, und dennoch steht der nächste Schritt dir an.

Ich möchte dir etwas anderes sagen. Jeder auf der Erde hat mehr Segnungen inne, als er je ermittelte. Wenn doch bloß all Meine Kinder all die Segnungen erkennten, die die ihren sind!

Die Frage ist keine des Verdienens oder Nichtverdienens. Die Frage ist: Was tust du jetzt? Was ist, was ist in allen Lagen die großmütigste Sache, die du tun kannst? Gleich wie unberechtigt eine Situation ist, gleich wie unfair, die Frage, die es dir zu stellen gilt, lautet: „Was Gutes kann ich daraus machen? Was Gutes kann daraus entkommen?“

Es ist augenscheinlich, dass du für ein Unrecht keine Vergeltung übst, denn dann hältst du dich auf einem niedrigeren Energielevel. Wir sprechen über Energie, Geliebte. Wir sprechen über eine Wellenlänge von Energie. Vergelten oder beweisen, dass jemand falsch liegt, oder Entschuldigungen für sich selbst oder für einen Anderen ausfertigen, ist nicht dasjenige, dem ihr zugehört. Wovon rede Ich? Ich rede davon, auf eine Kerbe höher zu springen. Ich rede davon, höher zu gehen. Einerlei, wie recht du haben magst, einerlei, wie falsch der scheinbar Andere liegt, deine Anweisungen sind die gleichen. Gehe höher. Nimm einen anderen Winkel ein. Komme aus dem Schlamm heraus.

Es mag sein, es war nicht richtig, dass es geschneit hat. Es war so nicht vorgesehen. Es hätte nicht schneien sollen, aber es hat geschneit. Und nun ist es an dir, den Schnee weg zu schaufeln oder zu pflügen. Irgendwie machst du deinen Weg durch den Schnee.