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HEAVEN #2947 Wo ist Schönheit nicht?

WO IST SCHÖNHEIT NICHT?

Komme heute mit Mir auf einen Spaziergang. Nicht zu einem schnittigen Gang, sondern zu einem Bummel, denn Wir haben alle nichtexistente Zeit der Welt. Lasst Uns sehen, was Wir sehen, und es lieben. Wie simpel ist das?

Liebt die Energie, die euch umgibt. Liebt die Slums und liebt die reichen Nachbarschaften. Weswegen nicht? Stellt nicht einmal Vergleiche an. Liebt schlicht.

In allen Nachbarschaften ist Mut aufzufinden. Freundlichkeit weist sich aus. Freigiebigkeit ist zu finden. In allen Nachbarschaften wirst du Schönheit erblicken. Wirf dein Auge auf sie, und alles, was du magst, wird sich von alleine vermehren. Richte deinen Blick darauf, was du nicht magst, und du wirst auch davon mehr sehen.

Mache dir keinen Kopf über Armut oder Reichtum. Besinne dich über etwas anderes. Besinne dich, dass du auf die Welt schaust, so wie Ich auf die Welt schaue. Du magst denken, Ich sehe, was sich auf eine Nadel im Heuhaufen beläuft, aber nein, Ich sehe das Herz der Welt. Ich sehe, was von Belang ist. Ich mache kein Aufhebens weder von abgerissenen Ecken noch von Schlaglöchern. Das behelligt Mich gar nicht. Ich genieße, und Ich beschwöre dich, dich mit Mir zusammen zu erfreuen, in welcher Straße Wir Uns auch gerade befinden.

Wo ist Schönheit nicht? In welchem Gesicht weilt keine Schönheit? Du weißt, Ich spreche über mehr als von der Oberfläche. Natürlich schaue Ich hinter die Oberfläche. Ich schaue nicht einmal auf die Oberfläche. Ich kenne die Oberfläche aus deinen Schilderungen, aber Ich schaue das goldene Licht an, das die Unterlage von allem darstellt. Ich bin umfangen von goldenem Licht, und so du auch, sofern du sehen wolltest.

Manchmal hat es den Anschein, du siehst mit einer Brille, auf der Bilder aufgemalt sind. Du siehst nicht, was jenseits der Brille liegt. Du siehst pur, was du dir selbst beigebracht hast zu sehen, was du dir selbst gewährt hast zu sehen.

Heute allerdings, während Wir so entlangschlendern, lasse Mich dir Meine Augen borgen. Nimm diese Brille ab, die du getragen hast. Sieh, was Ich sehe. Es ist direkt hier. Ein Grasbüschel, ein goldener Baum, ein kleines Kind, ein alter Mann, eine neu angestrichene Veranda, eine Veranda, die es nötig hat, angestrichen zu werden, Leute bei der Arbeit, Leute beim Spielen, ein Löwenzahn, eine Rose – sagt Mir, Geliebte, seht ihr das helle Licht der Energie, das man Leben nennt? Seht ihr die Lebendigkeit in der Bewegung, und die Lebendigkeit in der Stille? Welchen Unterschied gibt es bei dem, was das Herz sieht?

Hast du mit deinen Augen genug gesehen? Sieh nun mit deinem Herzen. Hier geht es nicht um ein sentimentales Herz, mit dem du siehst. Es geht um ein Herz voller klarer Sicht, mit dem du siehst. Du bewegst dich hinter das Sentiment. Du gehst über das Stochern und Stupsen hinaus. Du gehst über all das hinaus, was du deines Erachtens kanntest.

Du kannst schlicht genauso sehen, wie Ich sehe. Ich sehe DICH. Meine Augen bohren sich in dein Herz, und Ich sehe das Licht von dir, was das gleiche ist wie das Licht von Mir. Wieso, Ich sehe Mich in dir! Ich sehe jede lebendige Sache und jede unbeseelte Sache als Mich. Ich sehe Mich allerorten. Meine Widerspiegelung ist mächtig. Wohin Ich Mich auch wende, Ich sehe Mich Selbst. Und Ich sehe dich ebenfalls so. Wir teilen ein gemeinsames Band des Lichts, und Wir teilen ein gemeinsames Band der Liebe. Um des Himmels willen, was sonst gibt es da zu sehen? Was sonst ist des Sehens wert?

Es ist so, wie wenn du dich in einer Bank befindest. Du siehst kupferne Silberpfennige, und du siehst sie genau durch. Sie fesseln deine Aufmerksamkeit, und du schaust nicht nach Fernerem. Hättest du nur ein klein bisschen weiter geschaut, so hättest du die Gold- und Silber-Dollar gesehen. Du hättest die Diamanten und Perlen gesehen. Du würdest lohendes Licht sehen, sofern du bloß weiter und tiefer schauen, und in Meine Augen und dich sehen würdest.