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HEAVEN #2913 Du ziehst die Welt mit dir

DU ZIEHST DIE WELT MIT DIR

Du kannst wissen, dass Ich die Schritte verstehe, die du durchläufst. Ich verstehe dein Herzeleid und dass du es hast. Ich weiß, wie es ist, und dennoch bemitleide Ich dich nicht. Ich klopfe dir nicht auf den Rücken und sage nicht: „Oh ja, oh ja.“ Ich sage nicht: „Du armes Ding.“

Ich stärke dir deinen Rücken. Ich sage: „Halte durch. Halte durch.“ Ich sage: „Erhole dich. Wisch dir den Schmutz von deinem angeschlagenen Knie und stehe auf.“

Wärst du Rocky, der Boxer, und wärst du gar zum zehnten Mal in die Knie gegangen, so würde Ich zu dir sagen: „Komm hoch.“

Egal, was dich zum Umkippen gebracht hat, Ich würde zu dir sagen: „Komm hoch.“

Ich würde weder dein Herz noch das Meine mit Mitleid vertun. Ich würde nicht sagen: „Bleib unten, bis du dich besser fühlst.“ Ich könnte sagen: „Nimm dir ein paar Augenblicke, orientiere dich, und komm jetzt hoch und stelle dich aufrecht hin.“ Ich würde dich nicht bitten, dich hinzulegen. Ich würde sagen: „Erhebe dich.“

Interpretiere das nicht so, dass es Mir an Mitempfinden mangele. Was anderes ist euch denn zu sagen, als hochzukommen? Und immer und immer wieder hochzukommen?

Ihr merkt, ihr seid niedergeschlagen worden. Gleich, wie viele Schläge ihr spürt, sie müssen nicht über euch das Sagen haben. Die Hiebe müssen nicht die Zugkraft für euer Leben darstellen. Wie immer das Leben scheinbar mit euch umspringt, es geht nicht darum, euch niederzuhalten. Geliebte, ihr müsst aufstehen. Ihr seid jemand, der seinen Weg im Leben nimmt. Du bist ein Held, und du machst das, was Helden tun.

Egal, wie viele Rippen du gebrochen hast, Helden stehen gleichwohl auf. Und sofern sie gebrochene Rippen haben, müssen sich Helden vielleicht eine Weile hinlegen, doch ihr Geist und ihre Herzen sind längst wieder auf den Beinen, bevor ihre Beine gehen können. Auch wenn sie immobil sind, marschieren sie. Helden sind nicht mutlos. Und so müsst ihr sein.

Auf einer Skala der Tugenden rangiert das Bemitleiden niedrig, und Selbstmitleid sehr niedrig. Bemitleiden ist eine Zeitverschwendung. Es ist auf der Stelle treten. In Wirklichkeit ist es kein Trost. Es hat überhaupt keinen Vorzug.

Manchmal hast du vielleicht Zahnschmerzen, und deine Zunge legt sich über den Zahn, und Ich gehe davon aus, eine gewisse Linderung wird jedes Mal erreicht, wenn die Zunge den Schmerz berührt, indes, ist es Linderung, oder ist es vielmehr Faszination? Sei stattdessen fasziniert von der Idee, von dort rauszukommen, wo du dich selbst bedauerst.

Als du als Kind von deinem Fahrrad fielst, standst du auf und radeltest wieder. Niemand hätte gesagt: „Böses Fahrrad. Was Grässliches ist passiert! Du armes Ding. Fahre nicht mehr mit deinem Fahrrad. Du wurdest lädiert. Gehe zu Fuß, fahre von jetzt ab nicht mehr.“

Denke dir, was für eine Welt das wäre, sofern niemand sich selbst oder einen anderen bedauerte. Dann würden die Menschen beginnen, sich einander ihre Wertigkeit herzuzeigen. Sie würden beginnen, selbst ihren Wert zu sehen. Es gäbe keinen Verwundeten, denn jeder würde aufstehen. Im Hochkommen liegt die Heilung.

Ihr habt eine Kraftreserve, und sie wird nicht aufgebraucht. Ihr seid stark, und ihr seid federnd, Geliebte. Ihr habt Charakterstärke. Ihr habt Stärke an Bestimmtheit. Ihr bleibt nicht unten. Ihr kommt hoch. Ihr zieht euch selbst hoch, und ihr zieht die Welt mit euch. Ihr werft die Bürden ab. Was einmal war, das muss jetzt nicht sein.