Please read the Guidelines that have been chosen to keep this forum soaring high!

HEAVEN #2892 Kommt ins Sonnenlicht, Geliebte

KOMMT INS SONNENLICHT, GELIEBTE

Mir scheint es so, dass Meine Kinder dem entschieden zu viel Beachtung schenken, sich nicht gut zu fühlen, etwas zu ermangeln, zu brauchen oder zu verlieren, oder sich zu fragen, weswegen sie hier auf der Erde sind, darüber nachzudenken: „Was soll ich hier tun? Wofür ist all das? Ich möchte die Bedeutung meines Lebens kennen, und ich möchte sie jetzt kennen.“

Es scheint Mir, dass Meine Kinder dem Fragestellen recht viel Beachtung schenken, und nicht dem Geben. Das ist höflich ausgedrückt für: ihr verbraucht zu viel Zeit und Energie, indem ihr über euch selbst nachdenkt, und darüber was geschehen mag, und wieso wieso wieso und was was was, indessen ihr jemandem und Mir helfen könntet. Mit Sicherheit denkt ihr nicht, ihr helft jemandem, während ihr über euch selbst oder über die Misstände der Welt nachdenkt, oder während ihr an die anscheinend düstere Situation im Leben eines Menschen denkt, oder?

Glaubt es oder glaubt es nicht, es gibt andere Dinge, an die ihr denken könnt. Ihr müsst das quetschende Gefühl tatsächlich mögen, das Gedanken des Leidens in euch auslösen. Ihr müsst tatsächlich das Gefühl des Selbstmitleids und des Bemitleidens Anderer mögen. Möchtet ihr so freundlich sein, damit eben jetzt aufzuhören? Hört auf, Leiden an euch festzuhalten. Zerfließt nie mehr über einen bestimmten Menschen, über euch selbst oder über sonst jemand in Mitleid. Entfernt das Wort „Arme/r“ aus eurem Wortschatz. Sagt von heute an nicht mehr „Arme Maria“, oder „Armer Joe“, oder „Armes Ich“.

Bemitleiden ist keine hohe Schwingung. Es geht womöglich Hand in Hand vereint mit Ärger und Angst und all jenen mitleidsvollen Emotionen, die ganz klar niemandem dienlich sind. Ihr müsst gedacht haben, beim Bemitleiden handle es sich um eine edle Emotion. Das Einzige, was Bemitleiden zu bewerkstelligen vermag, ist, dass es dich oder jemanden dazu bringt, sich unglücklich zu fühlen. Wenn ein Anderer weniger Glück hat als du, dann bringt dich das dazu, dich glücklicher zu schätzen. Selbstverständlich, das muss Ich sagen, viele Meiner Kinder scheinen sich gut dabei zu fühlen, sich selbst als unglücklich zu schätzen. Das scheint fast so gut zu sein, als sich glücklich zu schätzen. Sich unglücklich schätzen, das verleiht euch vielleicht so eine Art Atmosphäre der Bedeutsamkeit.

Es ist besser, kein Bemitleiden zu empfinden, zu geben oder zu empfangen. Das ist ein schwacher Ersatz für Liebe. Ein sehr schwacher. Bemitleiden und Ähnliches sind etwas Schwaches, und sie schwächen den Geber und den Empfänger. Ich kann nicht an eine einzige Sache denken, bei dem Bemitleiden etwas anderes stärkt als die Schwäche.

Ich bin Mir gewahr, dass die Welt dich lehrt, zu betrauern und zu stöhnen. Ich trage euch an, das nicht mehr länger zu tun.

Wenn du gelegentlich ein Bedürfnis nach mehr Aufmerksamkeit, das dir zugewandt wird, verspürst, dann finde eine andere Weise, Sympathie anzuziehen. Und sofern du mit jemandem zusammen bist, der im Empfinden des Selbstmitleids ertrinkt, so sei voller Verstehen und füge ihrem Gefühl, es sei ihnen Unrecht geschehen oder sie schätzten sich unglücklich, nichts hinzu. Stücke dem Refrain „Ist das nicht schrecklich?“ nichts an. Das ist ein armseliger Refrain.

Ich bitte euch nicht, aus euren Beschwernissen oder aus denjenigen Anderer Licht zu machen. Ich bitte euch, euch davon zurückzuziehen, tiefer in ihnen zu graben. Macht die Beunruhigung nicht unauslöschlich. Ich bitte euch, euer Gleichgewicht zu halten. Wenn ein Mensch sich niedrig ansiedelt, was soll daran Gutes sein, dass ihr das genauso tut?

Seid ehrlich. So schmerzlich das Leiden eines Menschen auch sein mag, ihr wisst, ihr nehmt es nicht so ernst, wie derjenige, der es durchläuft. Es ist gut, dass du dich darum kümmerst, und es ist gut, dass du nicht bei dem, was anliegt, aufgekehrt wirst. Es ist nicht notwendigerweise das Zeichen eines guten Freundes für dich, dass auch du in Schmerz gerätst. Sei deinen Freunden nahe, und mache dennoch deren Schmerz nicht zu dem deinen.

Kommt in das Sonnenlicht, Geliebte.