HEAVEN #288 Szene II
SZENE II
Glaube daran, dass es einen Kern von dir gibt, der weit über das hinaus rein ist, was du beschieden hast. Du bist des Bemerkens wert. Alle Dinge um dich herum, die dich bestürzen, sind nichts als tarnende Camouflage. Die Dinge, die dich über dich selbst bestürzt machen, sind Camouflage auf der Spitze der Camouflage. Beseitige das.
Die Peripherie deckt nur die Peripherie ab. Du hast aber an die Peripherie geglaubt. Du hast dich auf einer unausgeglichenen Skala gewogen, und somit deinen Wert unterschätzt. Du nahmst eine irrtümliche Schätzung vor und nahmst sie für akkurat. Wiege die Peripherie, falls du das musst, kenne jedoch den realen Wert von dir und worin er liegt. Möchtest du ein wenig Glauben an die Skala aufbringen, mit der Ich dich wiege?
Klar, Ich wiege dich nicht. Ich kenne keine Gewichte und Skalen. Ich kenne Liebe, und auf diese Weise kenne Ich dich.
Hinter all den Dingen, die du auf dich gehäuft hast, liegt eine unermüdende Ganzheit. Diese Ganzheit kann etwas Beachtung gebrauchen. Sie wurde übersehen. Sie scheint immer einfach die gleiche zu sein. Sie braucht von dir kein Polieren, aber ein wenig Anerkennung, das wäre freundlich.
Du kannst diesen schönen Kern von dir als ein Baby betrachten, das geboren wird. Es wartet darauf, dass es von dir überbracht wird, sodass es angeschaut werden kann. Es kam in die Existenz, damit es alle sehen können. Aber du hast es nicht gesehen. Du hast nicht bejaht, was inwendig in dir ist. Du kauftest mattiertes Rauschgold und nahmst das als du her.
Es ist für Mich ein unaufhörliches Geheimnis, wie es für dich leichter ist, dir Bodensatz zu kaufen und ihn als du zu bezeichnen, und wie es für dich schwerer ist, unter keinen Kosten den wahren Wert von dir zu akzeptieren. Selbstverständlich, du müsstest deine Illusionen aufgeben, deine düsteren Illusionen über dich selbst. Du hättest deine Negativität aufzugeben. Du hättest dich an deine Helligkeit zu gewöhnen.
Es gibt nicht einen oder eine unter euch, der oder die nicht soeben jetzt aufstehen und sich nicht zu seiner und ihrer wahren Statur erheben könnte.
Du warst eine Statue deiner selbst, doch nun kannst du aus dieser Kruste ausbrechen und die Wahrheit von dir enthüllen, die sich immer danach sehnte, durchzubrechen.
Du warst nicht einmal ein Faksimile deiner selbst. Du warst eine Konglomeration dessen, was Andere von dir dachten. Jemand sah dich als nett an, also warst du es. Jemand sah dich als vorwitzig an, und so warst du es. Jemand sah dich als nicht hell an, also verbargst du deine Helle. Jemand dachte, du gingst zu schnell, und du wurdest langsamer. Jemand dachte, du seist zu langsam, also nahmst du Geschwindigkeit auf. Jemand dachte, dein Körper sei zu schwer, und du versuchtest, schmal zu werden. Dein Körper und seine Reaktionen wurden in den Blick genommen, wurden exhumiert, aber niemand hat dich angeschaut, hat man das denn getan, wirklich?
Wer hat sich nach dir umgesehen, nach dieser schönen Essenz von dir, die Ich euch herzlich ersuche sie anzuerkennen? Kein einziger dachte daran, sich nach ihr umzusehen, und also ignoriertest du dich selbst.
Ich sage euch unzweideutig, dass ihr mehr seid, als ihr euch je einen Gedanken darüber schenktet. Ihr seid hier auf der Erde wirklich nicht als ein Schuft. Ihr seid hier als ein Licht. Und ihr müsst euer Licht kennen. Ich kenne euer Licht. Jetzt müssen du und Ich es kennen. Du musst dich Meinem Gewahrsein von dir anschließen.
Die Schönheit inwendig in dir wartet darauf, zum Ausdruck zu kommen. Sie ist Meine Schönheit dort. Kannst du nicht Meine Schönheit zum Ausdruck bringen, die du beherbergst? Möchtest du, ein für alle mal, akzeptieren, dass Ich es bin, aus dem du gemacht bist?
Du hast einen Ackergaul geritten. Steige ab und reite das Ross, das möchte, dass du es reitest.
Berste aus deinem humpelnden Selbst heraus.
Szene II ist fertig; sie kann losgehen.

