HEAVEN #287 Gottes Offenbarung
GOTTES OFFENBARUNG
Sobald du wachsamer geworden bist, wirst du sehen, wie Ich dir Antworten auf deine ausgesprochenen und unausgesprochenen Gebete rübergleiten ließ. Du hast dich umzuschauen. Ich pfeffere dich in deinem Leben mit Antworten voll, du aber schaust dich nicht nach verschiedentlichen Antworten um, oder du bist schlicht derart betört durch deine Probleme, dass du überhaupt nichts außer deine Probleme siehst. Sieh auf, sieh auf!
Ich habe all die Antworten, und Ich übergab sie dir.
Ich sagte: „Lasse Licht sein“, und da war Licht.
Ich sage: „Lasse jetzt in dir Licht sein“, und dein Herz und dein Geist werden erhellt. Achte darauf.
Es ist nicht so sehr, dass du die Ereignisse und Zeichen und Wörter, die daherkommen, zu interpretieren hast. Du hast sie spitz zu bekommen. Du bist wie ein Fisch, der kleine Fische fängt. Du musst merken, da sind kleine Fische rundum, und du musst deinen Mund öffnen.
Meine Antworten schwimmen überall umher. Kleine Fische tragen keine Zeichen um ihren Hals mit der Aufschrift: „Hier kleine Fische!“. Du musst das genau bestimmen, was direkt vor dir ist, bevor du für es offen sein kannst.
Halte nicht so sehr fest, und du wirst sehen.
Eines Morgens wirst du aufwachen, und die eine oder andere Idee wird dich erreichen. Selbstverständlich wirst du denken, du habest sie gedacht. Doch, wie auch immer, eine Idee kommt her, und du denkst: „Aha! Wieso habe ich das nicht bereits früher gedacht? Die Antwort lag die ganze Zeit direkt vor mir, und ich sah sie bis jetzt, bis jetzt in der Minute, nicht.“ Sei glücklich, du bist aufgewacht, um jetzt etwas zu sehen, auch dann, wenn es bei dir ein Jahr brauchte!
Öffne deine Augen, dein Herz und deinen Verstand. Sei mehr offen als geschlossen. Sei nicht eng verschlossen. Sei nicht feste offen. Sei einfach offen, so wie sich der Tag der Sonne öffnet.
Ein Fenster, durch das du zur Weite draußen siehst, hat eine Glasscheibe und ein Gitter. Doch, um an den lieblichen Anblick heranzureichen, den du durch das Fenster und das Gitter siehst, musst du beide öffnen, oder du musst rumgehen und irgendwo rausgehen. Du hast etwas zu öffnen und dort hinaus zu gehen. Doch als erstes werden deine Augen gerührt. Wie zwei Schmetterlinge gehen deine Augen nieder, und dann kannst du mit dem Rest von dir demjenigen folgen, was deine Augen, bevor du dorthin gingst, sahen.
Manchmal siehst du nur etwas, wenn du an ihm bereits vorbeigegangen bist, und es bringt dich dazu, umzukehren. Du kannst es nicht mehr länger anfassen, aber du hast es gesehen, und das Sehen, das Licht, jene sind womöglich bedeutsamer als das Berühren. Das Anfassen wird vielleicht erweisen, was du gesehen hast, eine weitere Kerbe an Glaubwürdigkeit.
Sehen ordnet die Dinge an. Anfassen schreibt den Ort fest. Doch, das ist selbstverständlich, es sind weder deine Augen, die sehen, noch deine Hände, die anfassen. Sie sind schier Instrumente deines Herzens und Geistes. Dein Herz und Geist erzählen die Geschichte. Dein Herz und Geist enthüllen dir die Geschichte. Ja, du bist der Schreiber der Geschichte, und ihr Leser. Und dennoch ist es Meine Geschichte, die du erzählst.
Ich gebe Mich dir selbst hunderttausendmal am Tag preis.
Erlerne Meine Sprache, die jenseits der Worte liegt. Meine Sprache ist jenseits des Konzepts des Wortschatzes. Aber Meine Sprache ist sehr vielsagend.
Ich habe keine Geheimnisse. Das ganze Universum ist Meine Offenbarung, und du bist Teil Meiner Offenbarung. Offenbare dich nun dir selbst auf die gleiche Weise, wie Ich Mich dir offenbare. Das ist die Offenheit, von der Wir reden. Du bist ein Sender wie auch ein Empfänger. Die Signale, die du sendest, wirst du empfangen.
Wenn du dich festhältst, wird sich die Welt dir widersetzen, denn du stellst dich dem Leben entgegen. Hebe deine Füße ein wenig über den Boden. Du musst nicht derart erdverbunden sein, wie du dachtest, wie du gelehrt wurdest. Lockere deinen Griff, und alles wird in deiner Reichweite sein. Ich gebe dir alles. Du hast alles. Du hast bloß gezählt und gewogen, um sicher zu stellen, dass nichts fehlt, und somit entgeht dir etwas, während du abmisst.
Habe an allem teil, was Ich dir gebe, denn Ich habe es dir gegeben, und es ist das deine, es jetzt soeben zu haben.
Die Worte „Denn Ich bin bei dir“ sind kein müßiges Geplapper. Das ist Gottes ehrliche Wahrheit.

