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HEAVEN #280 Früher Glaube

FRÜHER GLAUBE

Du lernst, zu vertrauen. Vertrauen ist größeres Zutrauen in dein eigenes Herz. Es ist nicht etwas da draußen, auf das du zu vertrauen hast, sondern, auf dein eigenes Selbst und auf den Großen Gott inwendig.

Dein Leben ist auf Vertrauen errichtet. Du stellst einen Fuß auf die Erde und vertraust darauf, dass der andere folgen wird. Du stellst eine Blume in die Sonne, gießt sie und vertraust darauf, dass sie wächst. Wenn du abends ins Bett gehst, vertraust du darauf, dass du aufwachst.

Du siehst die Vorteile des Vertrauens. Sie nimmt dir eine Ladung ab. Vertrauen ist sorglos. Es ergibt keinen Sinn, sich zu fragen, ob dein anderer Fuß immer folgen wird, es ergibt keinen Sinn, sich zu wundern, dass die Blume immer wachsen wird, und dass du am nächsten Morgen immer wach werden wirst. Vertrauen ist ein Gehenlassen desjenigen, was du auf keinen Fall unter Kontrolle hast. Wie weise doch Vertrauen ist!

Manchmal ist Vertrauen ein Sprung. Oder es scheint so.

Du vertraust, während du Gottschreibst ['Godwrite' – ThB], darauf, dass Ich dir die Worte zuflüstere. Du vertraust darauf, dass du genau hinhörst und das niederschreibst, was Ich sage. Du vertraust darauf, dass das von Wert ist. Sogar auch dann, falls kein anderes menschliches Wesen das, was du schreibst, sehen oder hören sollte, es braucht deinerseits Vertrauen, Mich zu hören und Mich zu schreiben.

Des Weiteren, dein Vertrauen beläuft sich auf das Feld, dass Ich existiere, und dass in deiner und Meiner Existenz und in Unserem Reden hin und her etwas von Wert liegen.

Wie kommt es, dass aus Vertrauen etwas derart Großes bewerkstelligt wird, so, als ob es ein Gefahren-Macher wäre? Wie lautet der Vorzug im Nicht-Vertrauen? Ist sein Gegenpart, der Zweifel, edler oder sicherer oder verfeinerter? Weswegen wird der Zweifel nicht in größerem Maße angezweifelt als das Vertrauen?

Es ist das Herz, das Dinge weiß, und es ist der Geist, der anzweifelt. Oh, dieser euer Geist! Wie er nach Beweisen sucht, unterdessen das Gesamt der Schöpfung Beweis Meines Seiens ist!

Der Geist beweist, was er beweisen will. Der Geist ist ein umherziehender Liebhaber. Er ist ein Irrlicht, und ihr lasst ihn euren Ratgeber sein.

Kommen Wir also zu unserem Herzen zurück, wo das Vertrauen sein Licht scheint. Dein allerliebstes Herz. Lass dein Herz durch sein Empfinden Meiner Liebe übernommen werden, denn dein Empfinden Meiner Liebe ist Meine Liebe, ist unmittelbar Meine Liebe. Gib dir statt, sie zu kennen, sie, Meine Liebe in deinem Herzen. Lasse Meine Liebe dort zur großen Zufriedenheit deines Herzens planschen.

Dein Herz ist Mein Ort auf Erden. Dein Herz ist Mein Himmel auf Erden. Dein Herz ist nicht lediglich, wo Ich gerne bin, sondern wo Ich bin. In deinem Herzen liegt die Überfülle des Wohlbefindens. Dein Herz ist ein Herz des Vertrauens. Halte die Feuer des Vertrauens hell in deinem Herzen am Brennen. Du bist der Feuerhüter. Blase es an. Wärme dort deine Hände. Beschicke es. Lege mehr Scheite des Vertrauens auf. Je mehr du vertraust, desto mehr vertraust du.

Und wann wird Vertrauen zu Glauben? Wann nichts anderes als Vertrauen in deinem Herzen brennen kann, heißt man es Glaube. Glaube ist reines Vertrauen, Vertrauenshaftigkeit, die das Gesamt der Schöpfung mit ihrem Licht entflammt. Aus deinem einzigen Herzen heraus entkommt ausreichend Glaube, um die Welt zu erhellen.

Zweifel erhellt nicht. Er trübt. Wähle Vertrauen vor dem Zweifel, und das Licht deines Vertrauens wird zu Glaube heranwachsen.

Wir können Vertrauen als frühen Glauben oder als das frühe Glimmen des Glaubens bezeichnen. Als flackernden Glauben. Wahrer Glaube ist ewig und universal. Wahrer Glaube ist wissende Wahrheit, und die Wahrheit lässt für Glaubenslosigkeit keinen Raum.

Mein Glaube liegt in dir. Du bist der Halter Meines Glaubens. Betrachte ihn, den Glauben in dich, der der Meine ist. Ich habe großen Glauben in dich, in dessen Herz Mein Glaube liegt. Ich habe doppelten Glauben. Halte Meinen Glauben hoch, sodass Ich sehen kann, wie er hell in deinem Herzen lodert.