HEAVEN #2742 Das Einssein, wie es auf der Erde tanzt
DAS EINSSEIN, WIE ES AUF DER ERDE TANZT
Gott sprach ....
Mehr und mehr gelangst du dazu, dich zu fragen, wessen Gedanken du denkst. Du wunderst dich:
„Sind das Deine Gedanken, Gott, oder meine? Woher, oh woher kommen meine Gedanken? Strömst Du eine Schwingung aus, die zu mir herunter gefiltert wird? Sind Deine Gedanken gefilterte Schwingungen, die mein Geist ändert und umgestaltet, um sie in sich aufzunehmen? Und schließlich, bersten diese Gedanken in die verfälschte Form hinein, die ich als die meine interpretiere, die ich die meine nannte, allzuoft einen fernen Schrei von der Reinheit dessen entfernt, was Dein ursprünglicher Ausbruch der Liebe gewesen sein muss?
Es muss so sein, alle Energie, die auf der Erde aufkommt, entstammt von dir im Himmel, nicht wahr? Und sind Gedanken nicht Energie? Sind nicht meine Gedanken Energie?
Ich bete um weniger Filterung. Mit weniger Filterung werden meine Gedanken mehr wie die Deinen, Gott – wage ich zu sagen, werden sie Gott-gleicher? Werden sodann meine Gedanken liebevoller, und werde ich fortan in der Lage sein, mehr und gleicher zu lieben? Das möge sobald als möglich der Fall sein!
Das muss möglich sein, dass ich mehr echt liebevoll bin. Es muss sein, dass meine Gedanken weniger ziellos sind. Es muss sein, dass ich im Verkehr oder zu unerbetenem Gedenken an die eine oder andere Erinnerung weniger wüst schimpfe. Es muss so sein, dass der Tag kommen wird, wo ich nicht mehr beim Ausatmen dahermurmele. Das muss kommen. Ich sehne mich danach.
Während meine Gedanken den Deinen enger folgen, muss es so sein, dass ich auch weniger denken möchte. Ich frage mich, was wird den Ort all meiner Gedanken einnehmen. Ich möchte gerne denken, es wäre das Wissen, einfach an derjenigen Stelle das Wissen, einfach Wissen, einfach Sein. So wie es zur Zeit darum steht, mein Kopf ist von Gedanken, von herumstreunenden Gedanken zu voll, so, als würde ich ohne allerlei Gedanken über meine Existenz nicht existieren.
Doch frage ich mich, wie viel meines individuellen Selbst ich weiterhin gepflegt wissen möchte. Ich frage mich, wie viele Meinungen ich nach wie vor haben möchte. Um wie vieles mehr möchte ich mit Dir, lieber Gott, abgestimmt sein.“
Geliebte, geliebte Söhne und Töchter von Mir, insofern, als Wir in Wirklichkeit Eins sind, werdet ihr bemerken, dass sich Unsere Gedanken mehr und mehr zusammenmischen. Es wird weniger Trennung geben. Ist es nicht das, was ihr erstrebt, mehr mit Mir Eins zu sein?
Die Zeit wird kommen, wo es zwischen Uns weniger Verschiedenheit gibt, und das umfasst auch Unser Denken. Sobald einmal all die Flusen entschwunden sind und die Wolken sich lichten, wird die Klarheit unvermeidlich in Führung gehen. Ganz natürlich wird es weniger wahrgenommene Aufspaltung geben. Dann werdet ihr, Geliebte, wahrlich zu eurem eigenen gelangen, was meint, zu Meinem Eigenen. Ihr werdet Mich nicht besitzen. Ich nicht euch. Wir werden bewussterweise das Einssein auf der Erde tanzen.
Es wird nicht nur so sein, dass ihr den Unterschied zwischen euren Gedanken und den Meinen nicht kennt, ihr werdet auch den Unterschied zwischen euch und demjenigen, mit dem ihr allem Anschein nach sprecht, nicht mehr kennen. Ihr werdet anfangen, damit vertraut zu sein, dass ihr zu euch selbst sprecht, denn das gleiche Licht, das in Mir glüht, glüht in euch und in all jenen scheinbaren Individuen vor euch.
Sobald das geschieht, Geliebte, ist es ganz natürlich. Ihr werdet euch nicht auf die Schenkel schlagen. Ihr werdet schlicht mit einem Aufzug fahren, der höher gestiegen ist. Ihr werdet nicht daran denken, zu welcher Etage euch der Aufzug bringen wird. Ihr werdet einfach da sein. Tatsache ist, es tut nichts zur Sache, auf welchem Stock ihr anlangt, da Ich der Aufzugs-Betreiber sein werde, und, während ihr herausgeht, werde Ich es sein, Der herausgeht, und Ich werde es sein, den du begrüßt, während du herausgehst.
Freilich, klar ist, du wirst nie aussteigen. So wie auch Ich nicht. Wie auch sonst niemand.