HEAVEN #2519 Eine Welt darüber hinaus
EINE WELT DARÜBER HINAUS
Gott sagte ....
Bejahe die Sehkraft, die Ich für dich habe. Sie überflügelt deine eigene. Sie überflügelt bei weitem deine eigene Sehkraft. Du hast deine Sehkraft beschränkt. Wenn deine Sicht nicht wie die Meinige ist, kannst du sicher sein, dass sie begrenzt ist, und jede Begrenzung ist zu viel. In der Tat, Begrenzung ist nicht in Ordnung. Und daher erweitern Wir heute unsere Sicht. Wir nehmen unsere alte Brille ab, und setzen uns eine neue auf. Unsere neue Brille ist weitwinklig. Unsere neue Brille ist tiefensichtig. Und nun behaltet ihr sie auf und nehmt sie nie mehr ab.
Ihr habt bereits genügend vom Offenkundlichen gesehen. Ihr seid ziemlich mit der Welt vertraut. Ihr seid euch über Fehler und Schwächen im Klaren. Nun gibt es da subtilere Ebenen, die ihr wiederentdecken werdet, und die euch klar werden. Zur Zeit wisst ihr, es gibt subtilere Ebenen der Existenz. Davon habt ihr gehört. Ihr selbst habt etliches Wiedererkennen von ihnen. Es ist einfach so, dass ihr so sehr daran gewöhnt seid, in die relative Welt hinein eingestimmt zu sein, die ihr, trotz eures Beklagens, köstlich findet.
Es gibt mehr stille Erfahrungsfelder, in die hinein ihr euch neigt. Die relative Welt ist der Traum, doch diese subtileren Felder werden sich euch traumgleich anfühlen. Vielleicht wirst du dich ihrer bewusst gar nicht erinnern, aber du wirst spüren, da ist etwas, was du vergessen hast, so etwa wie der Duft von Blumen. Du kannst dir den Duft nicht abrufen, aber du kennst ihn. Du kennst ihn mit Sicherheit, wenn die Blumen wieder vor dir auftauchen. Du weißt, welcher Geruch die Rose ist, und welcher die Iris. Du kennst den Geruch der Minze, und den des Basilikum. Alldas kennst du – nur, das kannst du niemandem erklären. Du kannst ihnen die Erfahrung nicht geben. Nicht einmal dir selbst kannst du die Erfahrung des Geruchs einer Rose geben, ohne dass sie direkt vor dir steht.
Und so sind diese subtileren Felder von dir fort geschwebt, und doch kehren sie immer und immer wieder zurück. Deine physischen Sinne operieren auf diesen Feldern nicht. Subtiler als subtil, Geliebte/r, sind diese Gefilde, auf die du zuwanderst. Wie solltest du sie erinnern können, unterdessen du den Geruch einer Rose nicht beschreiben oder ihn nicht wiederbeleben kannst, wie immer du es auch versuchst.
Diese subtilen Gefilde sind wie eine andere Welt, eine Welt ohne Grenzziehungen, eine Welt darüber hinaus. Eine Welt jenseits der fünf Sinne. Ist das nicht wundervoll? Derart viel Liebe befindet sich um dich herum, und du nimmst daran teil. Und doch siehst du sie nicht! Sie kann nicht gesehen werden. Sie kann betreten werden. Auf einmal wankst du in diesen Bereich des Alleshaften und Nichtshaften hinein. Es ist wie das Wiederfinden verloren gegangener Verwandter. Du wusstest immer, sie existieren irgendwo. Du wusstest nur nicht, wo sie genau waren, auch nicht, wie sie zu erreichen sind. Lange verlorene Verwandte existieren, und Gefilde, auf die du zureist, existieren.
Auf diesen weniger physischen Ebenen kommunizierst du nicht. Der Datenspeicher ist tiefer als das Gedächtnis. Dieser Datenspeicher ist mehr wie der Datenspeicher in eurer DNA. Es ist nicht euer bewusstes Gedächtnis, und doch ist es ein Gedächtnis, und es ist auch eure Erfahrung. Kommt dorthin, wo eure Seele mit anderen Seelen kommuniziert und schönere Wunder vollbringt, als ihr es wohl in Worten auszudrücken vermögt.
Ihr wusstet immer, ihr seid nicht ganz von dieser körperlichen Welt. Ihr wusstet immer, ihr seid mehr als dieser Körper, mit dem ihr herumgeht. Zumindest hattet ihr einen Verdacht.
Jetzt kannst du erkennen, dass du um Vieles mehr als das Menschenwesen bist, das du dir selbst gegenüber abgibst. Es mag sein, du täuschst Andere darüber, dass dieser physische Körper alles ist, was du bist. Es mag sein, du legst dich selbst herein. Aber Mich täuschst du nie. Ich kenne dich. Ich weiß Wer du bist. Ich weiß das sehr gut.
Bald wird deine bewusste Erinnerung das auch erkennen. Du, in dieser menschlichen Form, wirst bald anfangen zu wissen, was Ich weiß. Du wirst Wunder erfassen.

