HEAVEN #246 Die Möglichkeit des Glaubens
DIE MÖGLICHKEIT DES GLAUBENS
Ihr, der ihr Meine Geliebten seid, wandert von eurem Glauben an Mich fort. Ihr wandert von Meiner Liebe weg, und fragt euch, wo sie hin ist. Ihr seid Drachen und Wolken am Himmel, prallenden Bällen und Gehwegen zu euren Füßen gefolgt, und ihr habt die Ganzheit vergessen, der zu folgen an euch ist. Ihr mögt glauben, Ich existiere irgendwie irgendwo, aber ihr glaubt nicht mehr an Meine Befähigung, denn ihr schaut euch Spielzeuge an und ihr seht Nichtsheit und Weh. Ganz bestimmt seid ihr auf einem Nebenweg gegangen, wenn ihr ohne euer Gewahrsein von Mir geht.
Ihr denkt, Ich sei eigenwillig, und nicht willens. Manchmal denkt ihr gar, Mein Wille sei, dass ihr leidet. Das aber ist euer Wille, nicht der Meine. Es ist euer Wille, weil ihr an das Leiden mehr glaubt, als an Mich, oder an die Liebe, das Gute oder an euch selbst. Ihr vergesst, an Meinem Willen teilzuhaben. Ablenkung führt euch dazu, verstört zu werden. Ablenkung und Verstörtheit sind vom Kurs ab. Ihr seid nicht über Meine Liebe hinaus gegangen, denn für sie gibt es keine Grenze, vielmehr seid ihr an eurer Wahrnehmung von ihr vorbeigegangen.
Genauso wie wenn ihr nach einer bestimmten Adresse sucht - und ihr seid daran vorbeigegangen und könnt sie nicht finden, dann fühlt ihr euch verloren. Ihr denkt, ihr seid verloren. Wenn ihr denkt, ihr seid verloren, dreht ihr euch sodann um, und sucht noch einmal, und das Haus, nach dem ihr suchtet, ist da, wo es die ganze Zeit über, als ihr es nicht fandet, war.
Ich bin zu finden. Ich bin findenswert. Ich stoppe euch alle paar Augenblicke, sodass ihr Mich finden werdet. Gelegentlich lauft ihr über Meine Füße. Ab und an starrt ihr mir schnurstracks ins Gesicht, und ihr seht Mich nicht. Dennoch bin Ich sehbar. Das meint, Ich bin erkennbar. Ich bin das Erkennen Selbst. Und Ich bin dein Erkennen. Alles, was fehlt, ist dein bewusstes Erkennen von Mir. Du bist stehenderweise eingeschlafen. Du hast schlafgewandelt.
Selbstverständlich, das Leben auf der Erde ist ein Traum. Ich aber nicht. Ich bin Wahrheit. Ich bin Realität. Du magst denken, Ich sei Fiktion, aber Ich bin die einzige Nonfiktion, die es gibt. Und du bist ebenso Wahrheit. Du bist Meine Liebe, in inkarnierter Form. Weil du inkarniert bist, bedeutet nicht, dass du weniger als Meine Liebe bist.
Hier haben wir eine Frage des Hauptaugenmerks vor uns. Das bedeutet nicht, dass du die Klänge und Ansichten rund um dich herum zu ignorieren habest. Es bedeutet nicht, dass du Mich desgleichen ignorieren sollst. Du sollst durch die Dichte um dich herum hindurch auf das Licht sehen, das Ich bin und das die Dichte ebenfalls ist. Fange an, dein Licht überall zu sehen. Sieh über die Vorkommnisse im Leben hinaus. Sieh durch die Erscheinlichkeiten hindurch. Was du darüber hinaus sehen wirst, ist du selbst.
Du hast oft dunkles Licht und helles Licht aufgerufen. Denk darüber einen Augenblick nach. Du hast gedacht, etwas sei wunderbar, und es war es nicht. Oh, Meine lieben Kinder, ihr habt ab und an Schmerz köstlich genannt. Ihr habt Liebe verleugnet, und euch verleugnet. Und ihr habt Mich verleugnet.
Verleugnet Mich nicht mehr länger. Verleugnet nicht Meine Freude in eurer Freude.
Wann werdet ihr euch lieben, wenn nicht jetzt? Ich, Der alles erfasst, begreife nicht so recht, worauf ihr wartet. Etliche warten auf eine bestimmte Sternenkonstellation. Etliche warten auf etwas, was endet. Etliche warten auf sie wissen es nicht. Etliche warten darauf, gar das zu wollen, was an ihnen ist, es zu wollen.
Warte nicht auf das Leben, dass es zu dir komme, und dass du entscheidest, ob du es magst, was es mit sich führte. Hüpfe zum Leben, und suche aus, was du magst. Ich sage dir, ein für alle mal sage Ich dir das, dass du Mich ebenso sehr willst wie Ich dich, und Ich möchte dich sehr, sehr. Ich möchte deine Wiederanerkennung der Seele, die du bist. Ich möchte, dass du dich kennst. Wir sind das gleiche Sehnen nach einander. Du spürst das Meine. Ich spüre das deine, und Wir kommen uns einander durch unser Gewahrsein dessen, was du zuvorderst nie verlieren konntest, näher. Und das ist Meine Liebe in deinem Herzen.
Manchmal denkst du, Ich gäbe Anderen mehr. Manchmal denkst du, Andere seien besser in der Lage, Mich zu erkennen. Niemand ist besser fähig, Mich zu kennen, als du. Tief in dir existiert eine Bereitwilligkeit, mehr zu erkennen, als du gegenwärtig kennst. Gib Mir ein Geschenk jener Bereitwilligkeit, Mich zu kennen. Ich bin auf vollen Touren vor dir. Öffne deine Augen zu Mir. Öffne dein Herz zu Mir.
Warte nicht auf Mich, dass Ich dir die Sicht gebe. Das möchte Ich, allerdings auf deine Einladung hin, eine sachte Einladung, die besagt:
„Gott, öffne Mich, laut Deinem Willen, zu Deiner Gegenwart. Ich möchte dir nicht mehr länger sagen wann und wie und wo. Ich möchte mich auf Dich verlassen, dass Du weißt, wann ich für die Sicht, die die meine ist, zu öffnen bin. Ich öffne mich Dir gänzlich, und Du titulierst mich mit Deinem hell leuchtenden Schwert der Liebe. Das ist Mein Glaube, und ich danke Dir, Mein liebevoller Vater, schier bereits für die Möglichkeit des Glaubens.“

