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HEAVEN #2026 Straßen des Lebens

Ihr seid von Schönheit umringt, und ihr geht allzuoft durch sie hindurch, ohne sie zu bemerken. Bemerkt sie heute. Schnappt nach Luft angesichts der Schönheit, die euch umgibt. Das Licht fällt auf die Erde. Es bringt die Bäume zum Gleißen. Es ändert seinen Sinn und kommt von einem anderen Winkel her, und gießt das Licht auf andere Weise auf die Bäume. Die Sonne überspringt den Horizont eines Gebäudes und umreißt es. Das Sonnenlicht fällt ebenfalls auf eure Hand.

Woimmer ihr soeben seid, ihr seid von der Farbe und den Klängen des Tages oder der Nacht umgeben. Wie konntet ihr je gedacht haben, ihr seiet im Universum allein, unterdessen euch derart viel Begleitung zukommt? Der Garten Eden ist voller üppigen Grüns, und ihr lebt in ihm. Dies ist die Erde, auf der ihr geht, und das ist die Welt, in der ihr lebt. Ihr seid einen Satz, einen Hopser und einen Sprung weit von eurer Erkenntnis des Himmels entfernt.

Ich weiß, ihr denkt, ihr hättet es besser hinbekommen, die Welt zusammenzustellen. Vieles würdet ihr tilgen, aber ihr würdet nicht wissen, was ihr tut. Ihr würdet vielleicht Defekte fortnehmen und Blumen unumsorgt lassen. Was, Geliebte, würdet ihr hinzugefügt haben? Könnt ihr an etwas denken, was ich nicht beigefügt habe?

Was euch anbelangt, möchtet ihr glauben, dass es eine große wechselseitige Abhängigkeit im Universum gibt, und dass ihr ein köstlicher Teil davon seid? Ihr seid Seele, Geliebte. Die Seele ist ein Lied aus dem Herzen des Himmels. Ihr, eine herzige Seele, seid dabei, einen Gang auf dem Terrain der Erde zu machen. In euren Augen existiert Licht, das von ferner her kommt als von der Sonne. Wie kam derartiges Licht dorthin? Was bedeutet das?

Jede Person, der ihr begegnet, ist eine exquisite Zusammenstellung des Menschlichen und des Göttlichen. Es gibt kein einziges Menschenwesen, das nicht die Erlesenheit beinhaltet.
Es ist Mut, ein Menschenwesen auf der Erde zu sein. Es braucht für alle Mut, und noch mehr bei etlichen. Ihr erkennt, ihr sollt die Erscheinlichkeiten passieren lassen und die Seele inwendig erblicken. Ihr müsst das, ihr müsst das.

Geliebte/r, du befindest dich hoch droben auf der Erde in einem Zustand der Amnesie, und fortwährend versuchst du deinen Weg aus dem heraus zu bahnen, was du als eine Zwickmühle ansiehst, unvorhersehbar und präzedenzlos. Jeder nimmt den gleichen Pfad, und doch ist jeder Pfad einzigartig. Ihr habt keine Faltkarte, allerdings, Geliebte, ihr habt die Sonne, den Mond und die Sterne, um damit zu segeln, und eine Seele von weit hinaus reichenden Dimensionen. Jeder braucht eine Hand oder ein Wort von euch. Miteinander steigt ihr auf.
Zeit und Raum existieren in Wirklichkeit nicht, und doch hast du eine Seele von großen Ausmaßen, und jeder weitere auch. Du bist nicht der einzige wetteifernd Köstliche im Universum. Jeder marschiert auf die gleiche Band. Jeder nimmt seine eigenen Schritte. Und schließlich biegt jede Parade um die Ecke und findet Mich dort, wie ich warte und Beifall klatsche.

Ich warte auf dich. Ich warte gewinnend, wie ein geduldiger Gatte wartet, während seine Gattin Kleider anprobiert. Es ist nicht seine Sache, doch liebt er seine Gattin, und er wird sich am Warten freuen, weil ihr Vergnügen auch das seine ist. Er weiß, seine Gattin wird ein Kleid finden, nach dem sie gesucht hat. Wenn nicht heute, dann ein andermal.

Demnach, unterdessen du auf den Straßen des Lebens spielst, sitze ich genau neben dir, und Meine Augen leuchten jedes Mal auf, wann du den Raum betrittst. Ich stehe auf, um dich zu begrüßen, obschon du das vielleicht nicht bemerkst. Jedes Mal stehe ich auf wie ein feiner Gott, ein feiner Gentleman, der ich bin.

Wirst du, an dem heutigen Tag, Mir gegenüber genauso empfänglich sein? Wirst du für Mich aufstehen und Mir an der Ecke begegnen? Und, sofern du nicht aufstehst, wirst du Mich freundlich grüßen, während ich dorthin komme, wo du sitzt?