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HEAVEN #1808 Wie steht es um die Welt?

WIE STEHT ES UM DIE WELT?

Kirt an Gott ....

Lieber Gott, was geht in der Welt vor? Das letzte Jahr hindurch waren wir Zeugen von Tod und Zerstörung in einem astronomischen Ausmaß. Seit gestern stiegen die angegebenen Todeszahlen bei dem Erdbeben im Mittleren Osten auf über 20 000, und diese zahl wird sich bestimmt noch weiter erhöhen. 1 400 starben soeben in Guatemala nach Erdrutschen im Gefolge des Hurrikan Stan. Der Hurrikan Katrina forderte mehr als 1000 Menschenleben, und 226 000 starben im asiatischen Tsunami. Alldas, und noch mehr, in weniger als einem Jahr!

Gegenwärtig bemüht sich die US-Regierung wie verrückt, den möglichen Schaden einzudämmen, den die asiatische Vogelgrippe H5N1 hereinträgt. Etliche befürchten, das könnte die nächste Pandemie sein, die in Kürze den Tod von Millionen von Menschenwesen fordert!

Himmlischer Vater, befinden wir uns hier auf der Erde am Ende der Zeiten? Falls nicht, wieso trägt sich all der Tod und die Zerstörung zu? Sofern diese Welt vom Ego ist, wieso dann schafft sie es dann nicht, dass wir uns sicher fühlen?

Bei alledem, was hier vor sich geht, wird mein Ego bis in den Kern hinein erschüttert. Gelegentlich sieht es danach aus, als würde ich den Tod via Katastrophe begrüßen, einfach um von dem Wahnsinn dieser von oben nach unten gekehrten Welt befreit zu sein; dann trifft eine wirkliche Tragödie ein und Todesangst gesellt sich dazu. Ein anderes persönliches Gebiet, das durch all diese Tode angeregt wird, ist mein abnehmendes Bestreben, gesundheitliche, finanzielle und Ausbildungsziele zu verfolgen. Bei all den oben angeführten Menschen kam jedes Gramm an Energie, das sie in Richtung ihrer persönlichen Ziele aufbrachten, mit einem Augenzwinkern zum Erlöschen. Ich weiß, es ist schädlich, diese Aussicht einzunehmen, doch ist es schwer, die Logik dahinter nicht zu kennen.

Ein Positives aus all dem Chaos heraus ist: mein Streben, die Spiritualität in meinem Leben zu intensivieren, klettert exponentiell in die Höhe.

[Ein persönlicherer Absatz am Ende wird hier nicht wiedergegeben.]

Ich liebe Dich,
Kirt

Gott an Kirt:

Mein lieber Sohn, du Idyll Meines Herzens, auf deiner Fensterbank bewahrst du einen Goldklumpen auf, dennoch beherbergst und staubst du die Schlacke ab, woimmer sie auch gerade zu liegen kommt.

Die Welt war nie das, was ihr einen sicheren Ort nennen würdet. Die Welt setzte Angst in euch. Das hat sie getan. Die Welt operiert auf der Grundlage von Angst. Die Welt ist ein Angst-Händler. Sie hat Angst in deinen Geist eingebracht, und du hast sie dir zu Herzen genommen. Du glaubst zum Beispiel, dass du eine Grippe bekommst. Du glaubst an die Grippe auf dieselbe Weise, wie du an das Anbringen von Werbung glaubst.

Zu was für einem Druck wird diese unschuldige Grippe. Bevor du aufstehst, bist du bereits für sie bereit, hast du die Hand zu ihr hin gestreckt.

Geliebter, halte dich von allerhand Werbung fern. Halte dich von Angst fern. Angst hat magnetische Kräfte. Durch die Kraft der Angst wird die Welt wohl dasjenige heranziehen, was sie laut ihrer Aussage umgehen möchte. Besser die Angst umgehen. Besser dich freuen. Nicht um die Sorgen der Welt herum tanzen, sondern die Welt anheben.

Wurde nicht der Krieg ebenso wie die Grippe angepriesen? Ist nicht das, was die Welt Katastrophen nennt, in deinen Geist hinein geworfen worden? „Der Himmel ist heruntergefallen. Der Himmel stürzt zusammen. Der Himmel wird zusammen stürzen.“ Das ist das hänselnde Lied der Welt. Das war immer so.

Nun willst du sagen, dass diese Dinge real sind. Sie geschehen. Sie sind geschehen. Darf ich vorschlagen, deinen Geist auf die astronomischen Zahlen von Menschen zu richten, die am Leben sind, denen es gut geht und die füreinander einstehen? Wenn du schon zählen musst, dann zähle das, was du als gut bezeichnest.

Das meint nicht den Kopf in den Sand stecken. Das ist mitten im Leben ruhig bleiben.

Richte deine Gedanken auf den Frieden. Wie kannst du deinen Geist in Frieden halten, während deine Aufmerksamkeit in Richtung Krieg und Erdbeben strebt? Es ist nicht egoistisch, dich aus der Schlägerei herauszuhalten. Es wäre töricht, drinzubleiben.

Sieh den Krieg als eine übertragbare Krankheit an. Sofern du kein Arzt oder kein Pfleger bist, bleib von der Krankheit fern. Geliebter, Krieg und Angst sind Krankheiten. Und sie sind übertragbar. Sie werden jeden Tag in den Zeitungen übertragen. Leben werden verloren und Geld wird verdient. Du gibst von deinem Taschengeld, und du gibst von deinem Herzen, und du leihst Niederlagen aus.

Und nun wollen Wir das von einem anderen Winkel her betrachten. Geliebter Sohn, im Himmel existiert das Wort Tragödie nicht. Ganz bestimmt kam es nicht von dorther. Es ist die Welt, die den Tod eine Verwüstung nennt. Es ist die Welt, die sagt, er sei etwas Entsetzliches. Jeder auf der Welt wurde so erzogen, zu glauben, dass der Tod dem Leben trotzend, dass er ein schreckliches Vorkommnis, zum Besten ungünstig ist, dass er horrend oder schlimmer noch ist, derart entsetzlich, dass er unglaublich ist. Der Tod ist unglaublich, da das Menschliche Herz damit vertraut ist, dass es keinen Tod gibt. In Hinsicht auf das Leben ist der Tod nichts. Für euch ist er alles.

Du möchtest an dem Körperlichen festhalten, was auch immer es ist und wo immer es zu liegen kommt. Du möchtest dich an den Körper und an das Gebäude hängen. Du möchtest dich an das Gelände und an den Fluss hängen, so wie du sie haben möchtest, als bestünde darin dein Recht, als wärest du der bestallte Aufseher für die Mutter Erde. Es liegt dir an, der Erde zu dienen, nicht sie zu beherrschen. Höre auf sie. Höre auf das, was sie dir sagt. Nicht aufgrund einer Angst vor dem Desaster, sondern aus Liebe zur Schöpfung. Schöpfung ist körperlich. Liebe die Schöpfung, doch stelle sie nicht an die erste Stelle.

Im Hinblick auf jene, die nicht mehr auf der Erde sind, auf jene, die ihre Angehörigen verloren haben, und auf jene, die den körperlichen und emotionalen Unterbau namens Heimat verloren haben, sende ihnen deinen Segen. Diejenigen, die starben, gingen nicht zugrunde. Sie beklagen keinen Verlust. Sie sind nicht mehr länger wie du. Vielleicht könnt ihr, ihr alle Meine Kinder, wie sie sein – nicht angehaftet. Sie leben schlicht irgendwo anders. Für sie ist vorgesorgt. Sie haben die Erde verlassen. Das ist alles. Sie flogen dorthin, wo der physische Körper keine weitere Verwendung hat und nur eine Belastung darstellen würde.

Nichts am Ewigen wechselt, nichts im Himmel und nichts auf Erden, bloß das Beiläufige ändert sich links wie rechts.

Die Welt, so wie du sie siehst, ist nicht ewig, noch ist sie dafür vorgesehen. Die Welt wandelt sich. Mit oder ohne dich, wandelt sie sich. So ist es. An alle diejenigen, die sich als Realisten sehen – ihr lebt in einer Fantasie, sofern ihr glaubt, die Welt müsse so bleiben, wie ihr sie seht, dass sie sei, und wie ihr sagt, dass sie sein sollte.

Geliebter Kirt, falte deine Zeitung zusammen. Stell die Nachrichten ab. Denkst du, ich schau sie mir an oder ich gucke den Wetter-Kanal?

Sei unbeschwert bei der Entwicklung dessen, was du spirituell nennst. Das ist etwas Natürliches. Das ist keine zu organisierende Bemühung. Es erfordert keine verzweifelten Maßnahmen. Du und Ich und alle, die das lesen, und alle, die das nicht tun, Wir stehen inmitten der Erfahrung des Einsseins. Das ist, was Wir sind. Es wird dir nicht angestückt. Dir fehlt das nicht. Es ist bloß so, deine Augen lagen auf den Missständen der Welt fest. Nun wendest du deine Augen Mir zu. Spiritualität ist nicht etwas Belesenes und Ge-lehrtes.

[Gottes Antwort auf Persönliches wurde hier nicht veröffentlicht.]