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HEAVEN #1723 Der Gott des Himmels

DER GOTT DES HIMMELS

Ich bin immer hier. Ich bin hier am Tropfen eines Huts. Anderswo zu sein gibt es für Mich nicht. Es gibt keinen anderen Ort, wo Ich sein möchte, als bei dir. Ich möchte bei dir sein. Es ist so eingebaut, dass Ich immer bei dir bin. Das war Mein großer Entwurf. Bestimmt hast du dagegen keinen Einwand.

Manchmal ziehst du ein Gummiband auseinander. Die zwei Enden davon sehen weit voneinander entfernt aus, wenn du sie allerdings los lässt, schnellt das Band auf seine ursprüngliche Länge zurück.

Du prellst einen Ball. Manchmal führen sich deine Augen dem Ball nicht nach. Das bedeutet nicht, dass der Ball außer Sicht ist. Das bedeutet, deine Augen folgen ihm nicht. Siehst du, worauf Ich hinaus möchte?

Falls du einen Anhaltspunkt dafür hättest, was für eine Intimität Uns zueigen ist, wie würde dein Leben doch dann umgestaltet. Alles aufgrund deines Gewahrseins Meiner Präsenz. Natürlich ist Meine Präsenz das gleiche wie Meine Liebe. Es ist nicht wirklich so, dass Meine Liebe dich ebenso viel umgestaltet, wie sie dich beseelt und anregt. Du bist auf eine Weise, wenn du Meine Liebe erfasst, und anders, wenn du es nicht tust.

Was kannst du nicht sein, wenn du weißt, dass der Gott des Himmels dich verehrt, dich mit all Seiner Macht verehrt, dich jede Minute verehrt, dass Er Seine Augen niemals von dir wegnimmt, niemals schwankt, nie Sein Licht vor dir geheim hält, dass Er niemals umherschlendert, niemals ausrastet, dass Er dich niemals vergisst, niemals an etwas anderes als an dich denkt, dass Er dir niemals etwas anderes als Seine Liebe gibt, dass Er dir nichts anderes zu geben hat, da etwas anderes nicht existiert. Ich bin mit Meiner Liebe nicht spärlich. Ich bin das Gegenteil von knauserig. Ich verkündige Meine Liebe für dich. Ich bin dessen nie müde.

Ich bin außerstande, Meine Liebe für dich zu verleugnen. Du kannst das, was Ich nicht kann. Ich kann Mich nicht von Meiner Liebe wegwenden, und du kannst das im Grunde genauso wenig, obschon du deine Liebe fest zusammen quetschen, sie komprimieren, sie zuschnappen lassen kannst, wie man das bei einem Geldbeutel tun kann, und obschon du dich selbst dazu überreden kannst, du habest nicht viel, nicht genug von ihr oder gar keine. Aber du kannst Schmetterlinge nicht dauernd im Netz halten. Liebe wird einen Weg nach draußen finden, und einen Weg hinein. Mache dich nicht rar und ziere dich nicht, zu geben. Gib einfach, wieso tust du es nicht?

Du hast so viele Menschen in der Welt kopiert, und doch zögerst du, Mich zu kopieren. Folge Mir einfach, und Ich bin kopiert. Du gibst dein souveränes Selbst nicht auf, wenn du Mir folgst. Eigentlich findest du es auf diese Weise.

Folge Mir. Folge Meiner Liebe. Folge Meinem Geist. Sei Meine Liebe. Du bist bereits Mein Geist. Du bist bereits Meine Liebe, aber du bist vielleicht der letzte, der das weiß. Bist du es mittlerweile nicht überdrüssig, dich und Unsere reichliche Liebe zu verneinen? Ich kratze Mich am Kopf voller Verwunderung über deine Ablösung von Mir und Anhaftung an alles andere. Ist das kein Wunder?

Hier hast du Gold, und du bestehst darauf, auf Zinn hinterher zu sein. Geht es, wenn du darauf bestehst, einen Nachweis von Mir in der Welt aufzufinden, darum? Bestehst du darauf, dass du Mir Glauben schenken würdest, sobald das Leben Mich dir beweist, sobald Ich dir genug Spielmarken zum Aufsparen ausgebe, um dich in Meinen Glauben einzukaufen? Wieso dich mit Spielmarken befassen, wenn du Mich haben kannst?

Vielleicht läuft es andersherum, Geliebte. Habt vielleicht Glauben an Mich, und all die Spielmarken treten in Erscheinung. Und falls eine Marke nicht erscheint und falls dein Glaube sich verflüchtigt, dann war dein Glaube kein Glaube, denn Glaube mit Vorbehalten ist kein Glaube. Glaube ist genauso bedingungslos wie Liebe. Wie kommt es, dass Ich so viel Glauben an dich habe, und du in deinem Glauben an Mich schwankst? Ist das keine Rätselfrage?