Please read the Guidelines that have been chosen to keep this forum soaring high!

HEAVEN #1672 Gottes Gedanke hallt weit wider

GOTTES GEDANKE HALLT WEIT WIDER

Mein Reden ist still. Bestenfalls ein Flüstern. Meine Stimme ist nicht donnernd. Das braucht sie nicht zu sein. Ich trage keinen großen Stock. Ich bin wie der fließende Fluss, und Ich fließe zu dir. Ich fließe sachte. Sanftheit nimmt Meine Macht nicht fort. Sanftheit ist Meine Macht. Einer lauten Stimme kann man nicht lauschen. Jeder dreht sich von einer lauten Stimme weg. Also spreche Ich leise und sanft, so dass ihr Mich hören könnt, wie ich euren Namen rufe. Meine Stimme ist so leise, dass sie manchmal stimmlos ist. Meine Gedanken sprechen für Mich.

Was ist Mein Gedanke anderes als eine Schwingung? Und demnach hörst du Meine Schwingung. Sobald Meine in Schwingung versetzten Gedanken die Oberfläche deines Geistes erreichen, haben sie sich in Worte gekehrt. Meine Schwingung ist Liebe. Ich spreche in der Sprache der Liebe. Auf diese Weise bin Ich universell. Ich lasse Liebe erkenntlich sein, nachhallende Liebe, die du in Worte übersetzt. Das hast du zu tun. Dein bewusster Geist hat das zu tun. Dein Herz versteht ohne Worte. Ich rühre dein Herz. Dein Geist muss aus den Dingen Namen machen.

In den Tiefen Meiner Rede gibt es keine Sprache. Dort ist Stimme, aber keine Sprache. Dort gibt es kein Französisch, kein Deutsch, kein Arabisch, kein Englisch. Du übersetzt das Summen in Meiner Kehle in die Sprache, die du kennst. Mein Summen ändert sich nicht. Die Herkunft Meines Gedankens ist die gleiche, unbesehen in welcher Sprache er in Erscheinung tritt.

Die Stille Meines Gedankens hallt weit wider. Sie langt bei dir an, Du aber bist nicht weit. Du bist nahe, du bist mir derart innig, Ich nenne dich Mein Selbst. Du bist Mein Selbst. Du bist sozusagen Mein äußerstes und innerstes Selbst. Du bist Meine Fingerspitzen. Du bist das, worauf Ich Mein Auge werfe. Du bist Mein drittes Auge. Du bist ein Rezeptor in der Welt, und du nimmst für Mich entgegen. Du nimmst von Mir und für Mich in Empfang. Was für ein Duett sind Wir sozusagen. In Wahrheit, was für ein Einssein sind Wir. Für Uns gibt es nichts anderes zu sein als Eins, ein einziges Eins von vibrierendem Einssein.

Demnach hat es den Anschein, dass Ich vibriere, und du hörst und übersetzt die Schwingungen Meiner Gedanken in Worte, unterdessen bist du allerdings die ganze Zeit auf Mich eingestimmt. Meine Schwingung schlägt in dir einen Akkord an. Du hast eben die ganz gleiche Schwingung inwendig in dir, anderenfalls würdest du nicht mitschwingen, wie du es tust. Du schwingst mit Mir mit. Was bedeutet das? Es bedeutet, Wir sind das gleiche Klavier. Wir sind gestimmt. Wir sind in vollkommener Stimmung. Du brauchst kein Stimmen. Du brauchst einfach Praxis.

Übe auf der musikalischen Tonleiter, die inwendig in deinem Herzen existiert. Bist du scheu, die höchsten Akkorde im Universum zum Schwingen zu bringen? Falls du scheu oder ängstlich bist, werde jetzt kühn. Schwingen musst du. Du hast nach dem Akkord inwendig in dir gesucht.

Da ist das Empfinden, in dem es kein da draußen gibt. Wo findest du sodann etwas, außer bloß in dir selbst. Und so findest du dich selbst. Du entdeckst ungenutzte Räume in einem Palast.

Suche Mich mit deinem ganzen Herzen, und erkenne, wo du Mich findest. Ich schaue Mich nach dir um, dass du Mich findest, und du schaust dich um, Mich zu finden, und hier bin Ich, direkt vor dir, und hier bist du, direkt vor Mir. Im Eigentlichen sind Wir verschmolzen. Im Eigentlichen sind wir Eins, was niemals unverschmolzen war. Einssein sucht Einssein. Einssein sucht, was bereits ist. Du spielst Verstecken mir dir selbst.

Wer ist es, der sich hinter jenem großen Baum versteckt? Wer ist es, der dich, der sich dort versteckt, findet? Wer ist entzückt, dich zu finden? Wer ist entzückt, gefunden zu werden? Worum geht es bei all dieser Erkundung des Unerkundbaren? Und dennoch erkundest du dich selbst und findest Mein Selbst, und dennoch erkundest du Mich und findest dein Selbst.