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HEAVEN # 1510 Deine eigene Verknüpfung zum Himmel

DEINE EIGENE VERKNÜPFUNG ZUM HIMMEL

Möchtest du die Wahrheit auf dich dämmern lassen? Alles, was du zu tun hast, ist sie es lassen. Wahrheit dämmert nicht vermöge deines Willens. Sie dämmert vermöge deines Loslassens von Widerstand, was nicht mehr ist als all deine bodenständigen und hemdsärmeligen Gründe los lassen, weswegen Wahrheit nicht real und nicht imstande sei zu dämmern. So lange wie du die bodenständigen Gründe aufrechterhältst, die dich von der Wahrheit abwenden, hältst du die Dämmerung der Wahrheit ab. Alle deine Gründe sind sperrig, allerdings schwingst du sie wie Fechtschwerter. Du stößt zu und tupfst, klirrst und vollziehst mit ihnen Kreise. Genug von den Gründen. Stelle sie auf die Seite, und packe in der Sache wirklich zu.

Gründe sind ein Hindernis, das zu erörtern ist. Vernunft selbst ist allgemeiner Menschenverstand. Gründe im Plural indes sind auf sich stolz, und kommen, einer nach dem anderen, ununterbrochen daher. Du kannst weiterhin mit Gründen daherkommen. Du kannst weiterhin nach ihnen fischen. Sie sehnen sich, eingefangen, und, einer nach dem anderen, auf deiner Wäscheleine der Gedanken aufgehängt zu werden. Lasse Gründe sitzen. Sie haben weder Hand noch Fuß.

Die Gründe, die du auffindest, neigen dazu, Gründe zu sein, wieso du die Wahrheit nicht bejahst. Alle deine Gründe scheinen dich niederzuhalten. Deine Gründe sind wie kleine Fische, die an der Oberfläche schwimmen. Die Oberfläche hebt die Tiefen nicht auf. Sei es, deine Gedanken schwimmen tief, sei es, sie tun es nicht, die Tiefen existieren. Sie sind unterhalb der Oberfläche. Sie sind nicht weit von der Tiefe entfernt. Du kannst die Tiefen erreichen. Tauche einfach ein wenig. Lange hinein. Habe keine Angst, nass zu werden. Es wird dir nicht wehtun.

Was hast du zu verlieren, indem du einen Augenblick lang Himmelwärts schaust und bejahst, was Ich sage?

Die Tiefen, Tiefen, die hinunter sacken, sind inwendig in dir. Du bist der Faktor, den du ausgelassen hast. Du akzeptierst, dass ein großes Potential existiert, aber du bist dir nicht sicher, dass du es hast. Und sofern du akzeptierst, dass du es hast, was hält dich dann davon ab, es einer Verwertung zuzuführen?

Was wäre, wenn es stimmt, dass du ein erleuchtetes Seinswesen bist? Was wäre, wenn inwendig in dir schillerndes Licht enthalten wäre? Was wäre, wenn du insgesamt schillerndes Licht wärest? Fürchtest du vielleicht, dass du die Schatten verlierst, die dein Licht dämpfen? Was, fürchtest du, würdest du verlieren? Dass du dich selbst verlörest, um dich zu finden? Lasse das los, was dich vor der Wahrheit im Schatten hält, und dein ramponiertes Herz wird zu Höhen emporschweben, die noch kein Traum geträumt hat. Wieso, oh, wieso, musst du dein Herz in Gewahrsam halten?

Setze den Vogel deines Herzens frei. War es nicht genug eingesperrt? Sehnt es sich nicht, frei zu sein? In Freiheit – da wird es sich in die Höhe erheben. In Freiheit – da wird es seinen süßesten Gesang darbieten, und alle werden es hören. Du wirst es hören. Du kannst einen hohen Ton halten. Was du nicht kannst, ist für sehr lange Zeit niedrige Töne an dir halten.

Christus ist aufgestiegen. Jeden Tag erhob er sich bescheiden zu neuen Höhen. Nun zieht er dich zu sich. Er sagt dir, keine Angst davor zu haben, los zu lassen. Er sagt dir, dass du deine eigene Verknüpfung zum Himmel bist. Er sagt, dass Gott ihn nicht bevorzugte. Er sagt, dass er sich selbst befürwortete, und dass er sich demgemäß auf Erden zu den Höhen empor gehoben hat, zu denen sich der Mensch emporzuheben vermag. Und insgesamt ging es um die Angelegenheit des Loslassens.

Dessen bedarf es – des Loslassens der Begrenzungen, die du zu früheren Zeitpunkten akzeptiert hast. Du streckst deine Hände aus, dass dir Handschellen angelegt werden, und nun fallen sie leicht ab, und ursprünglich waren sie überhaupt nicht nötig. Sie waren im Grunde niemals da, ausgenommen in deiner sie gelten lassenden Inkaufnahme.

Ich lege dir keine Beschränkungen auf. Warum solltest du dir selbst eine Grenze setzen mögen?