HEAVEN # 1508 Des Ende des Ego
DAS ENDE DES EGO
Du bist Mir voll und ganz wichtig. Wieso trägst du dann Bedürftigkeit mit dir herum, als wichtig erachtet zu werden? Wichtigkeit, so wie du dir sie öfters wünschst, ist ein Placebo vonseiten der Welt. Sie funktioniert im Grunde nicht. Sie ist schier ein Ersatz für Größe.
Ihr seid angelegt, bei eurem vorübergehenden Aufenthalt auf der Erde bedeutsam zu sein. Ihr seid hier, um großartig zu sein. Ihr seid hier, dass euch Größe anvertraut wird, unbenommen, wie klein sie ist, und unbenommen, wie unbemerkt sie ist. Ihr seid aber nicht hier, um als wichtig anerkannt zu werden.
Ihr habt weder Ruhm noch schlechten Ruf nötig. Ihr braucht nicht bemerkt zu werden. Ihr seid es, der Beachtung zu schenken hat.
Möge es so sein, dass alle Meine Kinder einem Jeden das ihnen Gebührende überreichten. Wolle es doch so sein, dass die natürliche Gott-gegebene Größe die ebenbürtige Größe begrüßte und sich zueigen machte, anstatt dass unnatürliche Kleinheit unnatürliche Kleinheit willkommen heißt. Möge es sein, dass du dich selbst anerkennst und nicht um schäbige Anerkenntnis von außen her bittest.
Der Beifall der Welt ist heute hier und ist morgen vorübergegangen. Dein Wert ist für immer und ewig. Es gibt keinen Bedarf, ihn auszurufen. Es gibt keinen Bedarf, dienstbar zu sein. Lasse dein Ego in einer Jackentasche und vergiss es. Hänge die Jacke in deinem Schrank auf. Kein Bedarf, sie zu tragen. Kein Bedarf, in ihrer Tasche herumzukramen, um dich zu vergewissern, wo dein Ego ist. Deinem Ego geht es sehr gut, es ist nur so, dass du es nicht brauchst. Es zieht dich von deiner Größe weg.
Größe ist nicht Applaus oder selbst nicht einmal in Notiz genommen Sein vonseiten der Welt. Das Empfinden an Größe, was dir die Welt zu übermitteln vermag, ist Ruhm. Ruhm ist nicht das gleiche wie Größe. Entsinnt euch, dass Meine Kinder alle ebenbürtig sind. Ich habe keine Herausstechenden nötig. Du hast für Mich keine Purzelbäume zu schlagen, damit du bemerkt wirst. Du bist stets in Meiner Sicht. Jeden Tag mache Ich Aufwartung, und niemals fehlt jemand aus Meiner Zählung.
Ich zähle den Ruf nicht. Ich zähle Herzen. Die Zählung ist immer die gleiche. Eins. Für Ein Herz im Universum ist geradezustehen, und alles ist gut. Zählt jetzt mit Mir mit. Eins. Eins und eins ist Eins. Die Zahlenlehre, die ihr in der Schule beigebracht bekommen habt, ist nur in Bezügen der relativen Welt korrekt.
Ich sage dir keineswegs, unbestimmt zu sein. Ich sage dir, vage zu sein, wenn es ums Ego geht. Ich sage dir, Liebe zu beteuern. Liebe dich selbst, und du wirst keinen Bedarf nach dem Ego verspüren. Liebe dich selbst und du wirst die Welt lieben, vagabundierend wie sie ist. Liebe die Liebe mehr als du Bestätigung liebst. Anerkennung ist wenig. Liebe ist alles.
Christus dachte nie: Wie kann ich derart vernachlässigt, fehlverstanden, unterschätzt werden? Seine Gedanken waren stattlicher. Er teilte Erhabeneres als derartiges aus. Er wusste, Wer er war. Er kannte Unsere Verbundenheit. Er kannte Unser Einssein. Er wusste, nichts vermochte darüber Oberhand zu gewinnen. Nicht der Tod des Körpers. Mit Sicherheit nicht der Tod des Ego. Er hatte lange davor sein Ego beiseite geworfen. Er stand im Dienst der Größe, anstelle des Ego. Er diente nicht dem Welt-Ego. Er hob die Welt nicht im Ansehen. Er hob nichts im Ansehen. Er sprach schlicht die Wahrheit. Wahrheit ist simpel. Alle Wahrheit ist simpel.
Geliebte, derweilen die Welt euer Ego anfüttert, raspelt sie ebenfalls davon ab. Besser, ihr seid mit dem Ego ein für alle Mal durch. Werft euer Ego in den Wind. Wofür braucht ihr es? Wann gab es euch je einen Fingerhut voll davon, was von Wertigkeit ist? Das Ego ist wie rot gefärbtes Wasser, um wie Wein auszusehen. Es hat die Farbe des Weins, ist aber nicht Wein. Es ist kein Ersatz für Wein. Es ist unechter Wein. Infolgedessen ist es gar kein Wein.
Das Ego ist nicht von Bedeutung. Es ist unwichtig. Du bist bedeutsam. Anerkenntnis deiner Wichtigkeit ist nicht bedeutsam. Ich kenne deine Wundersamkeit. Jetzt ist für dich die Zeit da, mit ihr in deinem Herzen vertraut zu sein. Die Anerkennung, derer du bedarfst, ist deine eigene.

