HEAVEN #1457 Gott stellt ein paar Fragen
GOTT STELLT EIN PAAR FRAGEN
Ich bin Das, Was dich bedenkt. Ich bin Das, Was dich wiedererkennt. Ich bin Dieser Kern, den du in Meinem eigenen Licht ausschmückst, Licht auf Licht, Partikel des Einsseins von Licht. Beleuchtet das Licht Sich Selbst? Wenn schier Licht ist, kann es Unlicht geben? Kann Licht auseinander genommen werden? Kann Licht in einer Hand gehalten werden, oder ist die Hand das Licht, das sich selbst hält? Ist Licht innen oder außen, oder ist es sowohl innen wie außen, oder sind innen und außen pure eingebildet gewähnte Vorstellung? Und Wer oder Was stellt sich vor?
Und wo existiere Ich? Es wird oft gefragt, ob Ich wirklich existiere. Ich frage dich jetzt. Existierst du wirklich?
Falls ja, wo existierst du außer inwendig in Mir?
Existiere Ich ebenso inwendig in dir?
Ja, Ich existiere in dir, und Ich wachse dort in Übereinstimmung mit dem Schlag deines Herzens. Auf einer anderen Ebene gibt es kein Inwendig in dir mehr, als es ein Außerhalb von dir gibt. Die Eine Wahrheit kann in zahlreichen Weisen gesagt werden. Du bist Mein Gedanke, und Ich dein Gedanke, somit habe Ich einen Gedanken von Mir Selbst, der sich in einen Gedanken deinerseits übersetzt. Ich denke Mich Selbst. Wir sind alle zusammen gemischt, Meine teuren Kinder, und Wir wissen nicht, was was ist. Wir können sagen, deine Individualität ist ein neuer Gedanke, und, Ich bin der alte Gedanke, der erste Gedanke, der ursprüngliche Gedanke. Aber, das ist doch klar, Ich dachte nicht wirklich, Ich erschuf. Zwischen Meinem Gedanken und der Erschaffung gibt es keine Entfernung. Zwischen Meinem Gedanken und dem, was aus ihm entkommt, kann es keine Trennung geben. Schöpfung war eine einzige Bewegung. Zeit existierte nicht, als dass daraus eine Distanz zu entkommen in der Lage wäre. Desgleichen gab es kein Überlappen. Alles war unverzüglich, instant, und ist nach wie vor instant. Ich ziehe Meinen gleichen ersten Atemzug ein und atme nach wie vor aus, und gleichwohl existieren Einatmen und Ausatmen nicht, und, existierten sie, so wären sie nicht voneinander getrennt.
Wie Unsere Beziehung beschreiben, diese Liebe, die zwischen Uns existiert, wie sie beschreiben, unterdessen es kein Dazwischen gibt? Wie hat das Einssein eine Beziehung mit Sich Selbst? Benötigt Beziehung getrennte Teile? Kann das Einssein über Sich Selbst hinweg springen? Kann das Einssein überallhin reichen, auch dann, wenn es kein irgendwo gibt, bei dem anzulangen wäre? Kann das Einssein ruhig dableiben und zur selben Zeit auf Reise sein? Kann das Einssein Türen öffnen, auch dann, wenn es keine Türen zum Öffnen gibt? Kann das Einssein sich selbst fragmentieren und Sich nach wie vor Einssein nennen? Kann das Einssein fragmentiert werden, außer in Gedanken? Können Gedanken zurückgehalten werden? Können Gedanken neu in Betracht genommen und revidiert werden? Wohin gehen Gedanken, wenn du mit ihnen durch bist?
Wenn Einssein ist, gibt es dann lediglich Einen Gedanken, und hatte Er versucht, Sich Selbst auseinander zu nehmen, sodass er rechnen konnte und zum Ausloten unfähig sein konnte?
Was hat Individualität mit dir zu tun?
Bist du wie die Sonne, die Ihre Strahlen ausreicht, und Deren Strahlen zurück scheinen? Wohin gehen die Strahlen, oder gehen sie nirgendwohin? Existieren Strahlen wirklich? Und wenn das so ist, sind sie von der Sonne Selbst getrennt? Wen wärmt die Sonne, und wen wärmen Ihre Strahlen, unterdessen es lediglich die Sonne gibt, die aus purer eigener Freude heraus scheint? Wer braucht Erwärmen? Was scheint die Sonne an, wenn nicht Sich Selbst? Was braucht sie denn mehr als Sich Selbst?
Wer schreibt diese Worte, und Wer liest sie? Und Wer liest sie nicht? Woher kommen diese Worte? Existieren sie? Haben sie sich selbst geschrieben? Was besagen sie, und was macht es aus, was sie besagen? Wer versteht sie und Wer missversteht sie, und worin besteht der Unterschied dabei, falls es einen gibt?
Was gibt es da zu sagen? Wir lieben. Reicht das nicht? Was macht das aus Wen oder Was oder irgendwas überhaupt? Wir, die Wir Liebe sind, lieben, und das ist die ganze Geschichte der Existenz. Nun habe Ich geredet, und dementsprechend hast du geredet. Nun hast du gelesen, und dementsprechend habe Ich gelesen.

