HEAVEN #12 Folge deinem Stern
FOLGE DEINEM STERN
Gott sprach ....
Wir ermöglichen es dir, eine originale, blanke Schiefertafel zu sein, nicht aus eigener Anstrengung heraus, sondern als Vorgabe. Du lässt Anhaftungen wie kleine Fische von dir fort schwimmen, und du bist dann rein und stattlich, ein bereiteter Empfänger Meines Lichts.
Zuvor befandst du dich in einer Falle. Dieser selbst gestellten Falle warst du dir nicht gewahr. Jetzt bist du dir gewahr. Unterdessen die Fallen entschwinden, bleibt mehr von dir zurück, und was bleibt, das bist du in Gottes Herrlichkeit. Reines, starkes, großes Licht.
Was dir gewöhnlich von großer Folgekraft für dich war, ist es nicht mehr. Was dir früher von derart großer Konsequenz erschien, entsprang deinen Ängsten, die sich in der Vergangenheit verwirklicht hatten, und entsprang deinem An-Dich-Reißen der Abfolge für die Vergangenheit und deines Projizierens in die Zukunft. Sobald dein Geist diese Art von Verbindung erstellt, kommt dein Bedarf an Kontrolle auf, denn es erscheint dir nur logisch, die Zukunft zu umgehen.
Sofern die Gefahr naht, musst du sie umschiffen, sagt dir dein irrender Geist.
Derart viel des Lebens, so glaubst du es, wird im Verfolg des Glücks ausgelebt, währenddessen es zuvorderst unter Vermeidung der Katastrophe verbracht wird.
Natürlich möchtest du keine falschen Entscheidungen treffen. Du möchtest nicht das Falsche tun. Du möchtest das Richtige tun, und das nennst du das Erfolgreiche.
Sobald du es akzeptierst, dass du nicht die Folge einer jeden Handlung kennst, kannst du ein wenig zurücktreten und dich segnen, indem du der Weisheit des Herzens in dir folgst. Und das ist das Gleiche wie dein kleines Damit-Verwickelt-Sein aus dem Weg zu räumen.
Du bist hier auf der Erde, um deine Gefolgschaft zu Mir zu erneuern.
In weitgehender Unwissenheit und in Vergessen bist du von alleine davon gerannt. Du weißt nicht, wohin zu rennen war. Du weißt, wie zu rennen, nicht jedoch wohin. Du kennst den Zweck deines Rennens nicht. Je schneller du von Mir wegranntest, desto rascher eiltest zu einem bedauerten, fruchtlosen Bestimmungsort der Exaktheit, zu einem Ort der Details, von einem Teilstück zum nächsten.
Sobald du dich von den Einzelheiten entbindest, widmest du dich der Ganzheit.
Lebe dein Leben. Entscheide über es nicht so viel. Du kannst dich nur über kleine Dinge entscheiden.
Tue, was in deinem Herzen das nächste zu tun ist.
Folge einem Stern, nicht den Einzelheiten.
Mach dich zu deinem Bestimmungsort auf, nicht zu den kleineren Haltepunkten entlang des Weges.
Es mag sein, du bewerkstelligst dies, indem du einer krickeligen, unpassenden Karte folgst, sodass du den Stern vergisst, der dich führt. Und demnach folgst du Schatten, anstatt dem Licht.
Wisse, es gibt einen Stern im Himmel, der dich leitet.
Sternenlicht ist nicht zufällig. Es ist nicht bloß eine nette Reflexion. Es scheint auf dich, damit du ihm folgst.
Lass deine Augen ihm folgen, und dann wird dein Herz den Weg kennen, den es zu gehen gilt.
Schau heute Nacht auf die Weite des Nachthimmels, und du wirst deine Zukunft sehen. Du wirst dem Sternenlicht zu deiner wahren Bestimmung folgen. Du wirst einfach unentwegt vorangehen. Der Stern wird vor dir her gehen, oder er wird über deiner Schulter sehen, oder er wird sein Licht neben dir aufleuchten lassen. Wir wissen, er wird dich weit darüber hinaus geleiten. Du kannst nicht mehr länger auf der Erde einem winzigen Licht folgen, da ein kleines Licht nicht mit der Weite vertraut ist, und es kein Licht auf sie wirft.
Folge dem großen Licht, das dir den Weg weisen wird.
Schau dir heute einen Stern an, und frage ihn, was er dir zu sagen versucht. Dein Herz mag das eine oder andere davon erfassen, und das ist gut genug. Dein Geist muss es nicht erfassen. Die Führung, die du empfängst, wird nicht in Worten sein. Dafür gibt es kein Wort. Das Beste, das Wir tun können, ist, es Liebe oder Licht oder Weisheit der Himmel zu nennen. Oder Gott. Wir können es Gott nennen.