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HEAVEN # 1080 Der Lauf des Lebens

DER LAUF DES LEBENS

Von eurem Standort her ist das Leben auf der Erde nicht immer oder nicht einmal gewöhnlich fair. Infolgedessen muss es so sein, dass Gerechtigkeit nicht die Hauptsache am Leben ist.

Die Wahrheit ist, dass du dich im Ewigen befindest. Es gibt im Ewigen weder eine Abirrung noch Fluktuation.

Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit sind Aburteilungen, denn etwas hat sich im Leben nicht so zugetragen, wie du es gerne haben wolltest. Aufgrund deines Urteils weißt du nicht, was zu tun ist, außer zu leiden. Du siehst, die Unfairness im Leben habe dich dazu gebracht, zu leiden. Du hast vielleicht keine Alternative gesehen.

Das aber ist, was Ich dir sagen möchte: Dein Ziel im Leben lautet nicht, Leiden zu vermeiden oder abzubauen. Natürlich, du möchtest es nicht, jedoch ist das nicht dein Zweck im Leben, nicht mehr, als fortwährendes Glücklichsein den Zweck im Leben darstellt.

Vermeidung oder Abstinenz ist nicht die Ursache dafür, wieso du der Erde überreicht wurdest.

Bewusstheit ist nicht etwas, was du zu erweisen hast, nicht dir selbst oder nicht Anderen gegenüber. Es ist nicht entwicklungsfähig, deinen Zustand der Bewusstheit anhand des Zustandes deines Leidens oder deines glücklichen Geschicks abzuzählen. Es ist gut, deine Segnungen zu zählen, aber das ist nicht das gleiche wie sie einzuweißen. Eine Kartierung deines Wohlbehagens und Missbehagens ist keine Bestandsaufnahme deiner Bewusstheit. Wie es dir im Leben geht, kann nicht anzeigen, was du im Leben machst.

Öfters ist das, was du Leiden nennst, Sehnen. Sich Sehnen kann dich voranbringen. Es kann dich auch zurückhalten.

Was du mit deinem Leben tust, ist das, was du mit deinem Leben tust. Dein Glück liegt in deinen Händen. Du bezeichnest es als gut oder als schlecht.

Was ist dabei von Gültigkeit, es als schlecht zu denken?

Gut und schlecht sind zwei Wörter, die aus eurem Wortschatz hinausgeworfen gehören. Vergleiche im Leben spalten das Leben auf.

Sieh, da ist Leben, weder gutes Leben noch schlechtes Leben. Leben.

Ich verstehe sehr wohl den Schmerz, der etwa vom Verlust eines Kindes, durch einen Gerichtsbeschluss, durch eine Krankheit oder durch irgendetwas anderes herrührt.

So gut du vermagst, siedle dich auf der Liebe an, mehr als auf dem vermeintlichen Verlust. Was du Einbußen nennst, kann Zugewinn sein. Lasse ihn dein Herz öffnen, und er ist Zugewinn.

Wir kommen immer und immer wieder zu der Tatsache zurück, dass euer Leben nicht für euch alleine ist. Womöglich ist es nicht einmal überhaupt für euch. Womöglich gibt es kein "euer Leben". Womöglich seid ihr ein Achsnagel. Womöglich seid ihr ein Stich in der Stickerei. Stets ein geliebter Stich.

Wisst folgendes: Ihr seid Energie. Ihr seid Licht. Ihr seid ein Aufwallen im Leben. Wogt euch selbst im Leben voran, und wogt euch selbst nach oben. Schaut nicht zurück.

Wenn ihr eine Welle im Ozean seid, seid ihr von Wellen umgeben.

In den Bezügen eures spezifischen Lebens, seid eine Fliege an der Wand, und ihr werdet euch weniger an das, was passiert, anheften, und es nicht so persönlich nehmen. Ihr werdet zuschauen.

Ihr befindet euch inmitten einer großartigen Erzählung, dieser Erzählung des Lebens. Es ist eine Fortsetzung. Sie besteht aus Episoden. Sie ist zusammenhängend. Wie Wellen ist eine jede Erzählung mit jeder anderen verbunden. Ihr könnt diese Verbindung nicht nachverfolgen, aber ihr könnt wissen, dass sie da ist.

Man hört öfters, es gebe keine Koinzidenzen. Wir könnten auch sagen, dass alles Ko-Inzidenz ist. Alles ist miteinander verflochten, und nichts ist zufällig. Eine Welle aber geht nach oben und sie kommt wieder herunter, sodass sie Schwung aufnimmt und wieder nach oben läuft.

Und ihr geht in die Höhe.