Größeres Verstehen und größerer Friede

God said:

Gott redete …

Ich erfasse den Sinn davon, dass du, zuallermeist, von Mir hören möchtest, dass das, was Ich sage, dir Pausen zum Denken zuspricht, dass etwas, was Ich sage, in dir am Sich-Rühren ist, dass etwas davon, was Ich sage, deinem Herz etwas bedeutet. Etliche unter euch, gewiss ja, lieben Mich durch und durch.

Selbstverständlich ist es Meine Freude, dir zu schreiben und den Blick auf dich zu heften. Ich liebe es, bei dir einzulangen. Ich liebe es, wenn du dich hinsetzt und aufhorchst, wenn etwas, was Ich sage, dich zum Nicken oder zum Lächeln bringt.

Es ist nicht so, natürlich nicht so, dass du musst. Wir sprechen nicht fortwährend die gleiche Sprache. Auch bist du nicht gezwungen. Das meint, Ich bringe dich nicht dazu.

Ich gab euch Freien Willen von Anfang an. Für Mich ist es von Belang, dass ihr den Freien Willen ausübt. Ihr habt nicht mit Mir einverstanden zu sein. Sofern ihr euch ermuntert seht, anderer Auffassung zu sein, dann seid freundlich. Seid freundlich nicht um Meinetwillen, sondern um euretwillen.

Niemals habe Ich das Verlangen an Mir, euch in einen Ja-Menschen zu kehren, sofern ihr ausgesprochen nicht das eine oder andere in dem, was Ich sage, erkennt, was euch von Bedeutung ist. Es ist niemals Mein Wille für euch, dass ihr mit Mir übereinstimmt um der Übereinstimmung halber.

Genauso wenig geht es Mir darum, dass Ihr mit Mir debattiert um der Auseinandersetzung halber. Ihr habt Mich nicht so persönlich zu nehmen.

Eure Deutung der Realität und die Meinige sind schlichtweg nicht die gleichen. Rundheraus, Wir sehen auf verschiedene Weise. Wir kommen von verschiedenartigen Blickpunkten her. Dies ist auf beiden Seiten schlichtweg rechtmäßig. Was ist, ist.

Wir sind nicht auf einen Gewinner aus. Wir fühlen uns nicht verpflichtet, zu beweisen, dass der eine von uns oder der andere von uns recht hat oder nicht recht hat. Du bist nicht verpflichtet, mit Mir einer Auffassung zu sein, genauso wenig bin Ich verpflichtet, mit dir einer Auffassung zu sein. Geliebte, gleichzeitig bezweifle Ich gehörig, dass du Meinen Arm bis zum Tisch herunterdrücken wirst. Selbstverständlich ist keiner von uns darauf aus, den anderen unter Druck zu setzen.

Keiner von uns hat den Wunsch, einen Krieg zu beginnen oder eine Schlacht zu Ende zu bringen.

Wir bieten unsere Gedanken dar, und danach lassen Wir los. Wir beide haben andere Anliegen im Leben, als bei Auseinandersetzungen den Sieg davon zu tragen. Lasst uns herausgehen und die Hände schütteln, und dies so meinen. Keiner von Uns hat vor, den anderen auszubremsen oder mehr Muskeln herzuzeigen, als der andere hat. Wir sind nicht Opponenten.

Ganz gewiss, keiner von Uns möchte einen heiligen Krieg beginnen, aufgrund dessen, dass jeder von Uns das Leben von einem anderen Standpunkt her sieht. Ebenso wenig möchte Ich Meinen Vorteil ausnutzen, stimmst du dem bei? Auch möchtest du nicht Vorteile daraus ziehen, was Wir beide als deinen Nachteil bemerken. Nichts für ungut.

Was für ein Gewinn für den einen oder anderen von Uns liegt ohnedies darin, sich in einem Kampf bis zum Ende hin zu befinden? Weswegen sollten Wir an einem Duell teilnehmen mögen? Ich nicht. Du nicht.

Gleichermaßen kommen Wir nicht von den Gesichtspunkt her: „Lasst den Besten gewinnen.“ Das ist nicht hinlänglich.

Es ist die Wahrheit für Sich genommen, welche sich durchsetzt. Keiner von Uns hat sich selber zum Gewinner zu erklären. Ganz bestimmt sind Wir darauf aus, einem Höchlicheren Zweck gegenüber wahrhaftig zu sein denn dem Ego.

Es ist recht wahrscheinlich, Wir beide haben den Wunsch, über einem Kampf zu stehen.

Gut ist es, Uns geradeaus in die Augen zu blicken. Es gibt keine Not, jemanden zum Gewinner zu erklären. Wir sind nicht in einem Boxkampf im Madison Square Garden. Wir sind in Unseren Eigenen Herzen. Wir können zubilligen. Es ist ziemlich klar, der Welche von Uns voraussichtlich die Karten in der Hand hält und Wen die Chancen am Wetttisch begünstigen. Worauf immerhin sind Wir aus?

So wie Ich es sehe, Geliebte, Wir trachten nach Größerem Verständnis und nach Größerem Frieden.

Nach nichts Minderem, und, Größeres gibt es nicht.

Translated by: theophil

 

Your generosity keeps giving by keeping the lights on