Gott und Cäsar
Ich möchte näher auf die Bedeutung von "Gib dem Kaiser, was des Kaisers ist, und gib Gott, was Gottes ist" eingehen. Ändere die Anordnung. Gib Gott zuerst, dann dem Kaiser.
Tribut an den Kaiser ist ein Titel, das ist alles. Ein Merkmal. Eine Höflichkeit.
Der Wert eines jeden Königs auf der Erde ist nicht sein Titel, nicht seine Kleider, nicht seine Entourage, nicht seine Armee, sein Reichtum, seine Macht, nicht seine Berühmtheit, nicht seine Statur, nichts von alledem, was ihm zugeordnet wird. Sein Wert ist seine Bewusstheit. Was immer seine Macht in der Welt ist, sein Wert ist seine Verbundenheit mit der Wahrheit und infolgedessen seine Verbundenheit mit Mir.
Der Wert eines Königs ist der gleiche wie der deine. Er ist in den Wert nicht eingeweihter als du. Einerlei, was an Ausschmückung und Amtstätigkeit ausgewiesen ist, einerlei, was die Welt betreibt, um es anders anzusagen, kein Mann oder keine Frau ist mehr ein König oder eine Königin als du. Nicht anders, keiner ist weniger ein Mitglied des Königshauses als du. Alle sind aus Meiner Erzeugung und sind Erben alldessen, was Ich hinterlasse. Ich habe euch in Meinem Treuhandverhältnis.
Dem Kaiser steht nichts Minderes als dir rechtmäßig zu. Alles ist des Kaisers, und alles ist dein, nicht aufgrund der einen oder anderen Sache, die in der Welt verherrlicht wird, sondern weil Männer und Frauen Seelen-Seinswesen und weil alle Söhne und Töchter Gottes sind, und weil alle Seelen gleiche Ehrerweisung verdienen.
Es gibt nichts, was Ich dem einen Menschen gebe, und was Ich nicht den Anderen gebe. Höre dir das genau an, denn Ich sehe, wie dein Geist zu dem Konzept des Reichtums, der Position und der Geburt eilt, und wie du dich fragst, ob Ich wohl denke, dass irgendetwas in der Welt gleich verteilt sei, während es doch so augenscheinlich daliege, dass das nicht der Fall ist. Mache dir nichts daraus.
Die Welt ist ein Spielplatz, und die Partie, die gespielt wird, lautet Gott Finden. Sie lautet auch Jedermanns Identität Finden, oder eine Abwandlung davon, Seine Eigene Integrität Finden. Neben wirklichem Gold ist die Bedeutsamkeit, die Goldmünzen verliehen wird, gefälscht und in den Wind empor geworfen.
Euer Empfinden der Trennung von Mir und von anderen Seelen im Universum gibt euch statt, großen Kummer zu erleben. Und demnach seid ihr auf die Wieder-Vereinigung mit Mir und mit jedem auf der Erde, Könige und Königinnen mit eingeschlossen, aus.
Dennoch scheint das Konzept, dem Kaiser das zu geben, was des Kaisers ist, und Mir das zu geben, was Mein ist, ein Anlauf zu sein, euch von der Welt zu trennen, und die Welt des Menschen und der Dinge von Meinem Königreich abzusondern.
Ich treibe die Vereinung von Himmel und Erde voran, nicht den Ausschluss.
Es ist Mir ein Anliegen, dass der Wille des Kaisers und der Meinige die gleichen sind.
Ich sage euch nicht, der Welt euren Rücken zuzukehren, jedoch mache Ich den Vorschlag, dass ihr ihr nicht so sorgsam zuhört und dass ihr sie nicht so ernst nehmt. Sie ist zuguterletzt nur die Welt.
Was wahr ist, ist wahr, unbesehen dessen, was die Welt darüber aussagt.
Es mag durchaus sein, dass du die Art und Weise nicht magst, wie die Kaiser der Welt mit jenen Seelen umgehen, die ihnen anvertraut sind, und dass du die Art und Weise nicht magst, wie sie mit jenen Seelen umgehen, die sie als solche sehen, die ihnen nicht anvertraut sind. Klar, du und Ich wissen, dass dort kein Unterschied besteht. Alle Seelen sind dem Kaiser anvertraut, genauso wie dir alle Seelen anvertraut sind.
Gleichwohl spürst du eine Hoffnungslosigkeit, auf die so genannten Führer der Welt Einfluss zu nehmen. Du empfindest, dein Einfluss sei winzig, falls es ihn überhaupt gibt. Wer hört dir zu, grämst du dich. Du denkst, dein Herrschaftsgebiet reiche nicht so weit. Ich sage dir, es reicht so weit. Es gibt nirgendwo, wohin deine Bewusstheit nicht reicht.
Lasst uns indessen in diesem Augenblick auf das konzentrieren, was deinem Ermessen nach innerhalb deiner Reichweite liegt.
Du erreichst dich selbst. Du handelst mit dir selbst. Du erreichst deine Familie und Freunde. Du erreichst Mitarbeiter. Du erreichst den Angestellten in dem Geschäft, den Bettler auf der Straße.
Ehre du, du, den du von solch geringer oder keiner Bedeutung erachtest, dich selbst und ehre die Seelen aller innerhalb des Odems deines Lebens, und die Kaiser der Welt werden keine andere Wahl haben, als dich nachzuahmen und es dir gleichzutun.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/gott-und-caesar.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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